Martin: Hallo und willkommen zum Aue-Podcast, heute mit Folge 72.
Martin: Ja, heute wieder dabei bin ich, Martin, Tobias, hi.
Tobias: Hi.
Martin: Und wir haben heute auch einen Gast dabei, hallo Florian.
Florian: Hallo, Glück auf in die Runde.
Martin: Ja, Florian, möchtest du dich kurz vorstellen?
Florian: Ja, ich bin Florian, fahre seit 2003 zur Wismut, mal mehr oder weniger aktiv
Florian: und verfolge den Verein, aber seitdem eben sehr intensiv und freue mich,
Florian: heute Gast hier sein zu dürfen.
Martin: Ja, herzlich willkommen. Ja, heute bist du auch ganz passend da,
Martin: weil wir waren am Samstag ja auch zusammen in Bielefeld, aber dazu ja gleich später mehr.
Martin: Ja, Thomas, müssen wir leider entschuldigen, der hat es heute zeitlich nicht geschafft.
Martin: Dann würde ich sagen, gehen wir mal rein ins erste Spiel, und zwar das Heimspiel
Martin: gegen Aachen. Knapp 7000 Zuschauer.
Martin: Ja, Tobias, wie fandst du denn das Spiel?
Tobias: Also ich fand das eigentlich alles in allem gar nicht mehr so schlecht von Auer.
Tobias: Also ich denke, die hatten ja glaube ich auch mit die ersten Chancen,
Tobias: gehen da sehr unglücklich nicht in Führung,
Tobias: kriegen dann glaube ich nach dem Standard das Gegentor, laufen dann lange,
Tobias: lange hinterher und dann wird
Tobias: das natürlich nochmal belohnt durch die Einzelaktion von Mika Clausen.
Tobias: Also alles in allem hat man da schon viele gute Ansätze gesehen, allerdings sind das so,
Tobias: das was die auch in den letzten Spielen immer so ein bisschen auch einschleichen,
Tobias: nämlich viele Fehler hinten und gleichzeitig aber auch sozusagen auch viele
Tobias: Tore, die man vorne praktisch macht, durch Pfosten, durch Latte, durch Vorbeischießen.
Tobias: Also es ist im Moment keine gute Balance.
Martin: Ja, vielleicht muss man da nochmal in die Chronologie reingehen.
Martin: Also es gab ja sehr früh sehr gute Chancen für Aue.
Martin: In der zehnten Minute hat dann Beleme das 0 zu 1 nach einer Ecke gemacht.
Martin: Und Mika Clausen ja quasi mit dem Schlusspfiff dann das 1 zu 1.
Martin: Ich denke auch Mika Clausen, auch einer der besten Leute.
Martin: Wie hast du das Spiel gesehen, Florian?
Florian: Ähnlich wie ihr, also richtig guter Anfang. Da muss man auf jeden Fall mindestens 1-0 führen.
Florian: Dann wieder die leidige Standard-Gegentor-Geschichte.
Florian: Und dann kann man aber auch tatsächlich von Glück reden, dass Aachen ein,
Florian: zwei richtig gute Chancen liegen lässt.
Florian: Die sind eben vor dem Tor auch nicht die allergefährlichsten.
Florian: Und dann natürlich ein wahnsinniger Schuss von Mika Clausen.
Florian: Echt genial. Da hat er mal wieder gezeigt, was er drauf hat,
Florian: was er in letzter Zeit ja nicht so oft zeigen konnte.
Martin: Ja, absolut. Ich war auch wieder
Martin: vor Ort und habe zwei kurze Interviews geführt und hören wir mal rein.
Interviews: Bei uns am Mikrofon, Martin Menel, wie fandst du das Spiel heute?
Interviews: Ja, ich glaube, wenn man am Ende nach langer Zeit 0-1-Rückstand mit 1-1 aus
Interviews: dem Spiel geht, dann kann man sagen, ist man noch einigermaßen glücklich darüber.
Interviews: Das Spiel an sich ging hin und her. Ich glaube, es gab viele Möglichkeiten auf beiden Seiten.
Interviews: Vor allem auf unserer Seite spielerisch gesehen war das ordentlich.
Interviews: Die Aachener haben gut dagegen gehalten und teilweise auch mit sehr viel Druck nach vorne agiert.
Interviews: Wir wiederum haben das gut verteidigen können. Insofern war das ein interessantes
Interviews: Drittligaspiel heute, glaube ich.
Interviews: Ja, mit einem ausgeglichenen Ergebnis, das geht dann schon auch in Ordnung.
Interviews: Das 0 zu 1 ist nach zwei Großchancen gefallen. Was ist dir dabei durch den Kopf gegangen?
Interviews: Ehrlich gesagt habe ich die Großchancen jetzt gar nicht mehr so auf dem Schirm.
Interviews: Ich weiß nur, dass wir am Anfang ein paar Mal gut verteidigt haben.
Interviews: Das auch auf Kosten von Standardsituationen. Das gehört auch zum Fußball dazu.
Interviews: Kann man nicht immer vermeiden.
Interviews: Ja, und letzten Endes war es einfach unglücklich in der Phase sozusagen,
Interviews: dass wir in dieser Phase halt, wo wir eigentlich gut waren, gut drauf waren,
Interviews: dort halt diese Standardsituation zu kassieren, am Ende des 0-1 zu kassieren.
Interviews: Und deshalb war es einfach bitter in der Phase.
Interviews: Nächste Woche geht es nach Bielefeld, sicherlich auch wieder mit einigen Aue-Fans.
Interviews: Was erwartest du da vom Spiel?
Interviews: Ja, ich hoffe einfach, dass wir so wie in den letzten Wochen unsere Leistungen
Interviews: auf den Platz bringen, dass wir das umsetzen, was wir uns vornehmen.
Interviews: Und dann hoffe ich einfach, dass wir uns noch mehr belohnen dafür,
Interviews: was wir für einen Aufwand betreiben, Woche für Woche und Tag für Tag im Training.
Interviews: Denn deswegen sind wir ja alle Fußballer geworden, weil wir am Wochenende die
Interviews: drei Punkte mitnehmen möchten.
Interviews: Und ja, letzten Endes sind wir da auf einem guten Weg trotzdem,
Interviews: was die Leistung angeht.
Interviews: Und die paar fehlenden Prozente, die werden wir hoffentlich dann auch schon
Interviews: in Bielefeld auf den Platz bringen.
Interviews: Dann wünsche ich viel Erfolg in Bielefeld. Vielen Dank.
Martin: Ja, Tobias, weißt du, welche Chancen ich angesprochen habe?
Tobias: Na, ich glaube, die von Marcel Bär, die er da, glaube ich, gegen die Latte setzt, oder?
Martin: Ja, genau. Ich glaube, Martin Mell hat es ein bisschen falsch verstanden.
Martin: Er dachte, dass ich Aachener Chancen meinte.
Martin: Aber es ging natürlich darum, dass Aue ja schon ein, zwei richtig gute Chancen
Martin: hatte vor dem Gegentreffer.
Tobias: Genau, und eigentlich müsstest du da ja auch in Führung gehen.
Tobias: Da bin ich mir auch relativ sicher, wenn wir da in Führung gehen,
Tobias: dann läuft das Spiel auch anders.
Martin: Ja, absolut. Marcel Bär ist ein gutes Stichwort, den hatte ich auch noch am
Martin: Mikrofon, da hören wir mal ja direkt rein.
Interview Marcel Bär: Bei uns am Mikrofon, Marcel Bär, Marcel Bär, wie fandest du das Spiel heute?
Interview Marcel Bär: Ja, ich denke, wir haben ein gutes Spiel reingefunden, ein paar gute Chancen
Interview Marcel Bär: am Anfang des Spiels und kriegen dann wieder einen blöden Standardgegentreffer,
Interview Marcel Bär: laufen dann im Rückstart hinterher und mit viel Leidenschaft,
Interview Marcel Bär: mit viel Kampf haben wir dann noch den Ausgleich erzwungen.
Interview Marcel Bär: Wir hatten natürlich vorher ein bisschen Glück, dass Aachen nicht den Deckel
Interview Marcel Bär: drauf gemacht hat, aber das gehört auch dazu.
Interview Marcel Bär: Und ich glaube, selbst nach dem 1-1 hat man gesehen, dass ich den Ball direkt rausgeholt habe.
Interview Marcel Bär: Ich wollte das Spiel unbedingt gewinnen, aber es hat heute leider nicht geklappt.
Interview Marcel Bär: Was ist dir bei deiner Großchance durch den Kopf gegangen, als du gegen die
Interview Marcel Bär: Latte getroffen hast und dann noch ein Nachschuss, Boris Taschivas,
Interview Marcel Bär: glaube ich, den Torwart angeschossen hat?
Interview Marcel Bär: Das ist natürlich scheiße, aber ich habe mir jetzt da nicht so große Gedanken
Interview Marcel Bär: gemacht. Ich habe das versucht, schnell abzuschütteln. Das bringt einfach nichts.
Interview Marcel Bär: Ich weiß nicht, war das zweite Tor abseits von mir? Ja. Ja, war abseits, okay.
Interview Marcel Bär: Nee, man muss dann dranbleiben. Das Spiel geht ja noch eine Weile und ich bin
Interview Marcel Bär: dann immer positiv, dass ich versuche, dann die nächste Chance reinzumachen.
Interview Marcel Bär: Wie wichtig war der Ausgleich, dass man jetzt nicht noch mit einem weiteren
Interview Marcel Bär: Negativerlebnis weitermacht? Ja, sehr wichtig für die Köpfe alleine.
Interview Marcel Bär: Das haben wir uns heute einfach verdient, diesen Punkt mindestens.
Interview Marcel Bär: Und ja, haben viel Leidenschaft gezahlt, viel Kampf und das stimmt mich positiv für den nächsten Mal.
Interview Marcel Bär: Nächste Woche geht es nach Bielefeld, sicherlich auch mit einigen Aue-Fans. Was wartest du da?
Interview Marcel Bär: Schwerer Gegner, guter Kader, hitziges Spiel, hitzige Atmosphäre,
Interview Marcel Bär: müssen unsere Tugenden auf den Platz bringen und unser Ziel ist es natürlich,
Interview Marcel Bär: dort zu bestehen und Punkte mitzunehmen. Marcel Beer, vielen Dank.
Martin: Ja, Florian, was geht dir bei dem Interview durch den Kopf? Er ist doch auch
Martin: gerade der absolute Unglücksrabe mit seinem Latten- und Pfostenpech, oder?
Florian: Ja, es ist so im Rückblick nochmal mit dem Bielefeld-Spiel am Wochenende,
Florian: kann man es ja nochmal als weitere Schleife dazu packen, wo er dann jetzt vier
Florian: Spiele in Folge Latte oder Pfosten getroffen hat.
Florian: Und man merkt ihm einfach an, sowohl in dem Interview als auch in dem Interview
Florian: von Samstag dann jetzt, dass er echt angefressen ist und eigentlich ja jedes Spiel gewinnen will und,
Florian: trotzdem einfach ein überragender Spieler, der immer alles gibt und auch schon
Florian: diese Saison, ich glaube, zehn Tore und fünf, sechs, sieben Vorlagen gemacht
Florian: hat, also Topscorer in unserer Mannschaft ist und auch in der Liga fast Topscorer.
Florian: Ja, Ich wünsche ihm einfach, dass es jetzt in den nächsten Spielen dann mal
Florian: klappt und der Ball dann im Tor wieder landet.
Martin: Ich glaube, das hoffen wir alle. Also fünf Vorlagen waren es,
Martin: zehn Tore, 15 Scorerpunkte in 23 Spielen.
Martin: Absolut überragende Zahlen. Nehmt euch nochmal virtuell vier Tore dazu.
Martin: Dann hätte er fast jedes Spiel in Scorerpunkt gemacht.
Martin: Einfach nochmal die Wichtigkeit von ihm zu unterstreichen. Und ich finde das
Martin: auch wirklich irritierend, dass Leute jetzt fordern, irgendwie rauszunehmen
Martin: oder so, weil er mal jetzt so eine kleine Durststrecke hat oder wie siehst du das, Tobias?
Martin: Also ist das nicht auch ein bisschen übertrieben aus so einer Emotion heraus,
Martin: jetzt zu fordern, da irgendwie alles umzukrempeln?
Tobias: Ja, also grundsätzlich gesehen auch. Also es ist halt der beste Sturm, den wir im Kader haben.
Tobias: Er ist auch wirklich gehobenes Mittelfeld, auch in der dritten Liga.
Tobias: Er hat halt einfach Pech gehabt. Also es konzentriert sich ja im Spiel einfach
Tobias: auch super viel, einfach auch auf ihn.
Tobias: Und wenn der halt mal nicht trifft oder halt nur mal die Fosnader so trifft,
Tobias: dann merkst du das halt auch irgendwie so total.
Tobias: Also insofern ist es auch Quatsch, ihn rauszunehmen. Er wird wieder treffen, bin ich mir sicher.
Martin: Absolut, ich glaube, wir machen da auch eine sinnlose Diskussion auf,
Martin: also ich möchte mich da eigentlich auch gar nicht dran beteiligen und ich möchte auch nochmal sagen,
Martin: wie ich das von ihm wertschätze, dass er sich auch nach schlechten Spielen hinstellt
Martin: und bei der Presse überall erklärt, also ich meine,
Martin: am Samstag war er auch beim WDR und bei Magenta war er noch bei uns,
Martin: also er hat alleine drei Interviews nach dem Spiel gegeben und andere Spieler
Martin: würden sich dann vielleicht in der Situation auch einfach verkrümmeln und sagen,
Martin: ja, habe ich nichts mehr zu tun, Aber er ist ja dann auch sehr selbstkritisch
Martin: in dem Ganzen, wie er das Spiel sieht.
Martin: Aber das werden wir ja gleich noch hören.
Martin: Noch ein anderer Punkt zum Spiel am Samstag, Heimspiel gegen Aachen.
Martin: Die Zuschauerzahlen bei uns mit 7000 Zuschauern.
Martin: Florian, ist doch enttäuschend für ein Samstagsspiel, oder?
Florian: Ja, definitiv. Also 7000 Zuschauer ist echt wenig. Vor allen Dingen gegen Aachen
Florian: noch jetzt ein recht attraktiver Gegner, der ja sogar auch viele Gäste, Fans mitgebracht hat.
Florian: Das Wetter kann ich mich jetzt nicht mehr hundertprozentig erinnern,
Florian: aber es war eigentlich ganz okay.
Florian: Natürlich, also von daher kann man da auch ins Erzgebirgstein kommen,
Florian: vor allem wenn man jetzt in die restlichen Heimspiele guckt,
Florian: war das jetzt neben Mannheim eigentlich noch der letzte wirklich attraktiver
Florian: Gegner, dann kommen ja wirklich nur noch eher unattraktivere Gegner mit wenigen Fans.
Florian: Da muss eigentlich mehr da sein. Und im Moment liegen wir, glaube ich,
Florian: beim Schnitt von 9.000 Zuschauern.
Florian: Das ist schon echt schwierig. Da müssen eigentlich die 10.000 stehen.
Florian: Ich glaube, Matze Heidrich sagt das ja auch immer, dass es wichtig für den Verein ist.
Florian: Ja, die Leute müssen einfach wieder ins Stadion gehen oder mehr ins Stadion
Florian: gehen und die Mannschaft unterstützen.
Martin: Ja, wir sind im Schnitt bei 9.174. und damit rutschen wir immer mehr auch ins untere Dritte.
Martin: Wir sind noch knapp über Unterhaching, Ingolstadt, Sandhausen, Viktoria, Köln.
Martin: Ja, und dann kommen ja schon fast die zweiten Mannschaften. Also wir sind da
Martin: gegenüber anderen Traditionsvereinen auf jeden Fall auf dem absteigenden Ast,
Martin: was die Zuschauerzahlen angeht.
Martin: Von Aachen kann man auch noch sagen, wir haben eine Choreo dabei gehabt.
Martin: Knapp 1000 Zuschauer finde ich auch für die 600 Kilometer am Samstag echt gut.
Martin: Und ja auch dafür, dass das Spiel natürlich auch im MDR und WDR lief,
Martin: was ja manche Leute dann auch nochmal abhält, ins Stadion zu gehen.
Martin: Aber aktuell ist der Zuschauerschnitt sogar noch höher als in der Saison davor,
Martin: in den beiden Saisons davor in der dritten Liga.
Martin: Aber er ist natürlich weit weg vom letzten Vor-Corona-Schnitt.
Martin: Also in der letzten Vor-Corona-Saison hatten wir einen Zuschauerschnitt von
Martin: 10.000 in der zweiten Liga.
Martin: Noch letzte Worte von Tobias zum Spiel gegen Aachen?
Tobias: Naja, wir haben halt, glaube ich, ein relativ kritisches Publikum.
Tobias: Also was natürlich vielleicht auch relativ schnell unzufrieden ist,
Tobias: wenn es halt nicht läuft.
Tobias: Weil es ist klar, nach oben hin wird nichts gehen, nach unten hin wird nichts groß gehen.
Tobias: Und das ist dann vielleicht auch für viele gar nicht mehr so attraktiv.
Tobias: Zumal ja auch ein Stadionbesuch einfach auch teuer ist.
Tobias: Also ich meine, was bezahlst du für die Sitzplatzkarte? 20 Euro, 25 Euro.
Tobias: Dann willst du noch was essen, was trinken. Also das ist halt auch schon echt teuer.
Martin: Naja, aber so ist es für viele auch der einzige Luxus im Leben.
Martin: Und ich bin da mal ein bisschen polemisch, aber wenn ich sehe,
Martin: wie viel halbe Bier noch überall rumstehen, die nicht aufgetrunken sind,
Martin: so schlecht kann es den Leuten nicht gehen.
Tobias: Ja, vielleicht hatten sie einfach keinen Durst mehr.
Martin: Nein, Quatsch. Gut, dann kommen wir mal zum nächsten Spiel.
Martin: Und zwar Florian. Wir waren am Samstag in einem, würde ich sagen,
Martin: schon der Stadion, wo ich mit am häufigsten war in der dritten Liga.
Martin: Wir waren auf der Bielefelder Alm.
Martin: Florian, wie bist du denn hingekommen?
Florian: Ja, ich bin mit dem Zug angereist. Ich wohne ja gar nicht weit vom Bielefeld
Florian: entfernt, in der Nähe von Paderborn.
Florian: Was aber mit der Bahn in Deutschland, dem Nahverkehr auch wiederum ein bisschen
Florian: kompliziert ist. eine Strecke von knapp 30 Kilometern dauert dann im Zug,
Florian: Eine gute Stunde und vorher wird dann schon im DDB-Navigator verkündet,
Florian: dass aufgrund von Grippewelle möglicherweise Verbindungen ausfallen von der Nordwestbahn.
Florian: Das war so ein bisschen so ein Bonk-Spiel.
Florian: Aber dann waren wir zeitig, haben wir uns ja in Bielefeld am Bahnhof getroffen
Florian: und haben dann noch in Ruhr Kaffee getrunken und sind dann ja weiter Richtung,
Florian: auch früh Richtung Stadion gefahren.
Florian: Denn das lohnt sich eigentlich in der Regel immer in Bielefeld frühzeitig anzureisen.
Florian: Dann läuft man so eine knappe Viertelstunde Richtung Stadion,
Florian: hat am Stadion einige Kneipen, in die man einkehren kann.
Florian: Und dann sind wir, glaube ich, relativ kurz vor knapp erst Richtung Stadion gegangen.
Florian: Und dann wurde es ja etwas spannend, pünktlich zum Anpfiff zu kommen, oder Martin?
Martin: Ja, es war wieder typisch, man holt seine Akkreditierung ab,
Martin: wir waren ja als Journalisten akkreditiert und man fragt halt die Ordner oder
Martin: die, die das ausgegeben hat, wo muss man denn rein und dann sagt sie natürlich
Martin: einem die falschen Eingang,
Martin: also das ist auch wieder so typisch,
Martin: da fällt mir immer wieder auf, wie gut doch alle in Aue immer Bescheid wissen
Martin: über alles, wo man hin kann, wo es raus geht und ja, also das ist echt eine
Martin: Katastrophe oft bei so Stadien.
Martin: Aber wir waren ja dann noch pünktlich da und konnten dann noch,
Martin: ja, die Plätze waren ja auch reserviert und haben dann ja noch die Choreo gesehen
Martin: von our Gästeblog, würde ich mal sagen.
Martin: Ich habe es ein bisschen in den Interviews zwischen 200 und 400 geschätzt.
Martin: Wahrscheinlich liegt es irgendwo in der Mitte. Ich würde aber eher sagen,
Martin: es geht Richtung 400 Tickets, die man verkauft hat.
Martin: Und es gab eine schöne Pyro-Einlage auch mit ein bisschen, weiß ich gar nicht,
Martin: eine Fackel und Rauch, oder?
Florian: Ja, ich glaube, es war Fackel einer. Vielleicht war es sogar nur durch Fackel.
Martin: Ja, und es war auf jeden Fall, es hat optisch was hergemacht. Und ...
Martin: War auch cool, wie viele Leute da waren und ich glaube, wir hatten ja sogar
Martin: von unseren Bekannten gehört, die Arminia-Fans sind das so,
Martin: dass von Arminia sogar mit die niedrigste Zuschauerzahl dieser Saison war,
Martin: was ich auch überraschend fand, weil das Stadion doch ziemlich voll war mit
Martin: knapp 18.000 Zuschauern.
Florian: Genau, aber die sind wohl immer so bei 20.000 im Schnitt und man muss noch dazu
Florian: sagen, was immer jetzt in den letzten Jahren in Bielefeld immer sehr schön ist für die Gäste,
Florian: zumindest für die Gäste, die wie wir doch nicht einen etwas kleineren Mob stellen,
Florian: die kommen dann nicht in diesen Eckblock,
Florian: von dem man ja sehr wenig bis gar nichts vom Spielfeld sehen kann,
Florian: sondern die kommen direkt in den Block nebenan, den Sitzplatzblock,
Florian: der dann ja so schräg hinterm Tor ist.
Florian: Das gibt auch echt immer einiges her und es fällt mir noch ein,
Florian: in dem Interview vom Aachen-Spiel nach dem Spiel sagte, glaube ich,
Florian: Marcel Bär, dann eine hitzige Atmosphäre.
Florian: Die war es ja tatsächlich an dem Samstag wenig bis gar nicht.
Martin: Findest du? Also ich fand, das Publikum hat schon ein Feuer gegeben.
Martin: Es war eher so die Bielefelder Mannschaft, die mich ziemlich enttäuscht hat,
Martin: gerade in der ersten Halbzeit. Oder wie fandst du, Tobias, Bielefeld in der ersten Halbzeit?
Tobias: Ja, ich finde schon, dass Bielefeld eigentlich ein gutes Spiel gemacht hat.
Tobias: Also ich würde jetzt nicht sagen, dass sie jetzt so komplett abgesteckt haben, sage ich jetzt mal.
Tobias: Aber ich muss einfach sagen, dass Aue ja schon noch in der ersten Halbzeit mit,
Tobias: glaube ich, mit der beste Halbzeit unter Jens Hertel gespielt haben. Also, genau.
Martin: Ja, vielleicht gehen wir noch mal in den Spielfilm. Ein Taschikopffall lenkt
Martin: der Kersten über die Latte.
Martin: Ein Freistoß von Stefanie holt der Keeper in der 29. Minute aus dem Winkel.
Martin: Marcel Bär hatte kurz vor der Halbzeit Chancen 1 zu 0 zu machen.
Martin: Und Pepe scheiterte noch mal in der 43. Minute an Kersten im Keeper.
Martin: Also ich glaube, da hatten wir jetzt alleine schon drei, vier richtig große Chancen.
Martin: Und ich würde mal sagen, wir hören mal ins erste Interview rein und zwar Marcel Bär.
Interviews: Bei uns am Mikrofon Marcel Bär, vierte Spielenfolge ohne Sieg,
Interviews: es nervt langsam wirklich, oder?
Interviews: Ja, es ist bitter, nervt auch, frustrierend, gerade wenn man vor allem in der
Interviews: ersten Halbzeit so eine richtig gute Leistung zeigt, wo wir es einfach nicht
Interviews: schaffen, das Tor zu machen.
Interviews: Ich finde, dass wir mit sogar 2-3-0 in die Halbzeit gehen können.
Interviews: Das haben wir nicht geschafft, dann kriegen wir mit dem ersten Bock hinten direkt
Interviews: das Gegentor, dann wird es halt schwer hier in Bielefeld und drei Minuten das
Interviews: zweite, kommen dann trotzdem zurück, haben dann noch Hoffnung,
Interviews: irgendwie den Ausgleich zu erzwingen.
Interviews: Das hat nicht sollen sein heute und das ist extrem ärgerlich,
Interviews: jetzt haben wir viel aufzuarbeiten, viel nachzudenken auf der langen Rückfahrt.
Interviews: Wie ärgerlich ist es, dass jetzt viermal in der Folge auch Forsten oder Latte waren?
Interviews: Ich meine, das ist ja schon sehr offensichtlich, dass man ja auch gute Chancen
Interviews: erspielt, aber trotzdem am Ende vielleicht die letzte Konsequenz dann fehlt. Ja, klar.
Interviews: Es ist unerklärlich erstens, weil ich glaube, dass ich bei den Aktionen nicht
Interviews: viel falsch mache, aber dann auch nicht perfekt.
Interviews: Und da muss ich arbeiten, muss in den Abläufen vielleicht noch genauer werden,
Interviews: noch besser werden. Das werde ich nächste Woche angehen.
Interviews: Aber vier Spiele in Folge ist Aluminium zu treffen, ich sehe es gerade, es ist bitter.
Interviews: Tut mir auch recht leid. Ein Wort noch zu den Fans, heute ja auch 400 Fans vor
Interviews: Ort, war ein guter Support für euch, oder?
Interviews: Genial, wie immer, wie jede Auswärtsfahrt werden wir so tatkräftig unterstützt.
Interviews: Ich kann mich noch bei jedem bedanken, der da war und entschuldigen,
Interviews: dass wir nicht die drei Punkte mit ins Erzgeberge genommen haben.
Interviews: Und trotzdem müssen wir alle zusammenhalten.
Interviews: Ich denke, wenn wir so eine Leistung kriegen in den nächsten Wochen wie in der
Interviews: ersten Halbzeit, dann kommen die Punkte von ganz alleine, bin ich mir ganz sicher.
Interviews: Nächste Woche geht es gegen Unterhaching zu Hause. Was erwartest du da?
Interviews: Was erwarte ich? Drei Punkte.
Interviews: Ich erwarte einfach drei Punkte. Wir müssen mit breiter Brust da ins Heimspiel
Interviews: gehen und diese drei Punkte einfach erzwingen und dafür werden wir hart trainieren die Woche.
Interviews: Eine klare Aussage, Meister Bär. Vielen Dank. Bitte, ciao.
Martin: Ja, wir hatten mit zwei oder drei Uhr in die Pause gehen. So,
Martin: und das ist doch mal eine klare Aussage von Marcel, Bär, Florian, oder?
Florian: Auf jeden Fall. Und mir ist noch eingefallen, bei deiner Aufzählung fehlte ja
Florian: auch noch dieser Ball von Rosenlöcher nach dem Eckball kurz ausgeführt.
Florian: Oder der Ball kam wieder zurück und der schießt ihn dann an der Grundlinie entlang.
Florian: Und da dachte ich gerade so echt, im Moment hast du, wie sagt der,
Florian: Stepanovic, hast du Scheiße am Fuß, hast du Scheiße am Fuß. In anderen Spielen
Florian: hätte da vielleicht ein Amine oder einer von uns reingestochen und dann hättest
Florian: du auch noch ein Tor geschossen.
Florian: Also irgendwie läuft es im Moment nicht.
Florian: Beziehungsweise fehlt dir das Glück, weil die Chancen der spielst du ja und
Florian: du musst da einfach wirklich führen.
Martin: Ich fand auch ganz lustig, wie er sagte, ich sehe es gerade und dazu müssen
Martin: wir vielleicht nochmal erklären,
Martin: da waren hinter uns so Bildschirme, wo das Magenta-Signal halt lief und da müssen die,
Martin: während wir das Interview geführt haben, halt die Sequenz eingespielt haben,
Martin: so in dem Magenta-Stream und da hat er es dann so auf dem Hintergrund gesehen,
Martin: also das fand ich nochmal gerade ganz lustig.
Martin: Wie fandst du ihn denn, als er zu uns kam?
Martin: Also für mich, so von der Körpersprache, also ihn nervt, glaube ich,
Martin: sowas sehr stark und er ist ja dann auch sehr selbstkritisch, oder?
Martin: Also ich finde, es sind sehr viele Worte der Selbstkritik und es ist weniger
Martin: dieses Plattitüdenhafte, ich muss halt besser werden, sondern es ist wirklich
Martin: so, ja, ich konnte es heute nicht besser und daran arbeite ich jetzt.
Martin: Also ich finde es schon sehr überzeugend, wie er das sagt, oder?
Florian: Ja, definitiv. Also er ist ein richtiger Arbeiter, Kämpfer.
Florian: Er geht halt auch voran als Leader in dem Sinne, finde ich.
Florian: Und diese Rolle nimmt er an. Und ich wünsche ihm einfach nur,
Florian: dass er jetzt demnächst mal wieder richtig, dass er ein, zwei Buden reinhaut
Florian: und sich richtig feiern lassen kann.
Martin: Tobias?
Tobias: Ja, auf jeden Fall. Also für mich
Tobias: ist Marcel Bär einfach auch eine übelste Führungspersönlichkeit geworden,
Tobias: der auch selbst kritisch ist, der nicht nur auf andere draufhaut,
Tobias: der sich auch selber kritisch reflektieren kann und der ja auch immer nach jedem
Tobias: Spiel einfach auch mit der Presse spricht, egal ob das Spiel nur gut oder schlecht gelaufen ist.
Martin: Ja, also absolut. Also das rächte ich ihm auch groß an, dass er dann auch nochmal
Martin: vorbeigekommen ist und ja, wie gesagt, insgesamt, glaube ich,
Martin: drei Interviews gegeben hat nach dem Spiel, die ihr euch ja gerne auch nochmal
Martin: angucken könnt, bei den anderen Medien auch.
Martin: In der zweiten Halbzeit wurde es dann nochmal ein bisschen hektisch und,
Martin: Kurz vor Schluss hat Korbos das 1 zu 0 geschossen in der 83.
Martin: Minute, wie Marcel Bär dann schon sagte, zwei Minuten später.
Martin: Kanja das zweite Tor und dann nochmal in der Nachspielzeit hat Aue dann ja nochmal
Martin: getroffen mit Maxim Burkhardt.
Martin: Ein schöner Rechtsschuss, hat auch Marcel Bär übrigens vorbereitet.
Martin: Das 2 zu 1, ich glaube, das ist sein erstes Profitor gewesen,
Martin: wenn ich es richtig im Kopf habe, oder?
Florian: Genau, das war so. Hat sie ja im Interview auch gesagt.
Florian: Dass es so ein Tor ist und nicht zum Sieg oder Unentschieden geholfen hat.
Martin: Da war auf jeden Fall noch mal richtig Feuer drin.
Martin: Gute Besserung an der Stelle an Niko Vokancic, der schon auch eine lange Leidenszeit
Martin: mit seinen Verletzungen hatte.
Martin: Er musste, glaube ich, in der 66. Minute ausgewechselt werden.
Martin: Und für ihn kam dann Steffen Kanser.
Martin: Aber Ehre, wem Ehre gebührt, wir hören natürlich ins Interview mit Maxim Burkhardt jetzt rein.
Interviews: Maxim Burkhardt, erstes Profitor in deiner Karriere. Herzlichen Glückwunsch
Interviews: dazu. Wie fandest du das Spiel heute?
Interviews: Erstmal Dankeschön. Ja, schwer zu sagen.
Interviews: Bitter, einfach bitter. Wir haben so eine gute Leistung gezeigt.
Interviews: Über 90 Minuten kamen für alles gegeben.
Interviews: Machen dann die Tore vorne nicht, aber verteidigen es dann am Ende auch nicht gut hinten.
Interviews: Ich hätte mich lieber über drei Punkte gefreut, als ich über das Tor.
Interviews: Was ist dir nach der ersten Halbzeit durch den Kopf gegangen?
Interviews: Es gab ja zwei, drei gute Chancen.
Interviews: Man hätte wahrscheinlich auch 1 zu 1 oder 2 zu 0 führen müssen.
Interviews: Das siehst du wahrscheinlich auch so, oder?
Interviews: Ja, auf jeden Fall. Wir müssen hier in Führung gehen, dann läuft das Spiel ganz
Interviews: anders. Aber es ist halt jetzt passiert.
Interviews: Wir müssen weitermachen, Gas geben, aber sehr, sehr bitter.
Interviews: Letzten vier Spiele entweder immer Pfosten oder Latte getroffen.
Interviews: Wie sehr nervt das? Ja, natürlich sehr. Cello auch heute wieder mit dem Pfostenschuss.
Interviews: Es fehlt einfach ein bisschen das Glück. Es ist sehr, sehr bitter.
Interviews: Es ist wirklich schade momentan.
Interviews: Zurzeit ist es echt bitter.
Interviews: Heute auch wieder 200 bis 300 Fans aus dem Erzgebirge anwesend.
Interviews: Wie fandest du den Support heute?
Interviews: Ja, auf jeden Fall. Die Stimmung von unseren Fans ist immer top.
Interviews: Dass sie so weit fahren für uns und uns immer anfeuern und alles geben.
Interviews: Wirklich top, überragend einfach.
Interviews: Nächste Woche geht es zu Hause gegen Unterhaching. Tabellen,
Interviews: Schlusslicht. Was erwartest du vom Spiel?
Interviews: Es wird auch kein leichtes Spiel. Wir müssen genauso wie in jedem Spiel 100
Interviews: Prozent Gas geben. Und dann holen wir uns die drei Punkte.
Interviews: Maxim Burkhardt, vielen Dank. Dankeschön.
Martin: Ja, Tobias, was geht dir dabei durch den Kopf, wenn du das Interview so hörst?
Martin: Ich meine, du hast ihn auch an seinem Geburtstag, er sei ja 20 geworden,
Martin: im November hattest du ihn ja auch interviewt, hast du ja auch einen gewissen Eindruck von ihm.
Tobias: Ja, es ist ein sehr sympathischer Spieler, also es ist auch noch ein sehr jünger
Tobias: Spieler, der, glaube ich, noch ganz viel Entwicklung und Potenzial einfach auch in sich hat.
Tobias: Und er dann, glaube ich, auch betroffen wirkte, dass wir halt auch wieder nicht gewonnen haben.
Tobias: Und ich ihm auch durchaus glaube,
Tobias: wenn er sagt, ich hätte das Tor lieber eingetauscht gegen den Sieg.
Tobias: Aber für ihn persönlich freut es mich einfach sehr, dass er jetzt sein erstes
Tobias: Profitor geschossen hat.
Tobias: Der hat einfach auch eine coole Entwicklung in den letzten Jahren genommen.
Tobias: Der ist so schnell, der ist so fling, der ist schon so abgefeimt für sein Alter.
Tobias: Also wirklich auch ein cooler Typ.
Martin: Ist für dich der beste Neuzugang aus diesem Sommer?
Tobias: Nein, das ist Micah Clausen.
Martin: Okay, das ist auch eine klare Aussage. Micah Clausen wegen seinem Tor jetzt?
Tobias: Nein, insgesamt, weil der einfach eine ganz große Spielfreude mitbringt.
Tobias: Also weil er sich intelligent bewegt, weil er relativ torgefährlich ist und
Tobias: weil er einfach nochmal ein kreatives Element ins Mittelfeld von Auer einbringt.
Martin: Wenn wir gerade schon die Runde machen, Florian, wer ist denn für dich der stärkste Neuzugang?
Florian: Da würde ich mich Tobi anschließen. Ich bin auch bei Mika Clausen,
Florian: hat ja auch ein paar Vorlagen gemacht, war glaube ich von Anfang an in der Stammelf,
Florian: ist dann eben rausgefallen nach einer Verletzung.
Florian: Das ist wirklich ein guter Neuzugang, aber auch Maxim Burkhardt hat sich jetzt
Florian: ja entwickelt Und ich glaube, er
Florian: ist ja Anfang der Saison auf Rechts-Außenverteidiger-Position gestartet.
Florian: Und jetzt frage ich mich, ob er nicht eher doch ein bisschen weiter vorne spielen
Florian: muss, wo er seine Schnelligkeit und seine Torgefahr, seine Zweikampfstärke auch einsetzen kann.
Florian: Denn wie Tobi ja, ich glaube, Tobi war es am Anfang schon sagte,
Florian: ist es ja so, dass viel auf Marcel Bär lastet und es keine Entlastung gibt oder
Florian: weniger Entlastung durch andere Spieler, die nochmal Torgefahr ausstrahlen können.
Florian: Und da wäre es natürlich gut, wenn weitere Spieler ihn unterstützen und so uns
Florian: noch unberechenbarer machen.
Martin: Ja, ein Spieler war übrigens nicht am Samstag dabei und zwar Maximilian Schmidt.
Martin: Habt ihr mitbekommen, warum er nicht da war?
Tobias: Nee.
Martin: Seine Freundin hat ein Kind bekommen am Freitag.
Martin: Herzlichen Glückwunsch an Max Schmid an dieser Stelle, von uns auch allem.
Martin: Und hoffentlich kann er bald wieder auf dem Platz stehen.
Tobias: Genau. Was ist denn eigentlich jetzt mit Kilian Jakob geworden?
Martin: Kilian Jakob war meines Wissens nach angeschlagen, oder?
Florian: Ich glaube auch, das war so ein Vorurteil.
Martin: Der hatte kurzfristig Grippe oder sowas. Also ist jetzt eine ganz wilde...
Martin: Er ist angeschlagen und nicht dabei.
Martin: Genau, wurde am Samstag noch kommuniziert. Und Maxi Schmid ist am Freitag Vater
Martin: geworden bei seiner Familie.
Martin: Genau, wurde am Samstag beides kommuniziert.
Martin: Ja, bevor wir jetzt zum nächsten Spiel gegen Unterhaching kommen,
Martin: würde ich mal sagen, schauen wir noch mal generell jetzt auf die letzten fünf
Martin: Spiele. Fünf Spiele in Folge nicht gewonnen.
Martin: Könnte man jetzt sagen, Tobias, da steht Jens Hertel gerade bei einigen Fans
Martin: ganz schön unter Druck, oder?
Tobias: Ja, aber das ist ja, glaube ich, so im Fußball. Wenn du halt die Ergebnisse
Tobias: nicht lieferst, stehst du halt schnell unter Druck.
Tobias: Ich sehe schon eine deutliche spielerische Fortentwicklung in der Mannschaft.
Tobias: Sie hatten halt einfach auch Pech gehabt. Also ich finde schon,
Tobias: dass Auer einfach kreativer ist, dass sie jetzt einfach auch spielerisch mehr Möglichkeiten haben.
Tobias: Aber manchmal ist es halt einfach so, wenn du halt in so einem Negativlauf bist,
Tobias: dann triffst du einfach auch Dinge nicht, die du eigentlich normalerweise machst.
Martin: Ja, ich glaube alleine, wenn Marcel Bär zwei Tore macht, dann hat man vielleicht
Martin: zwei bis fünf Punkte mehr.
Martin: Also das hätte ja auch so laufen können, dass du in den letzten beiden Spielen
Martin: musst du ja beide nicht unentschieden spielen oder verlieren.
Martin: Oder wie siehst du es, Florian?
Florian: Ich schließe mich mal da Tobi an, ich sehe das ähnlich. Also es ist ja eine
Florian: Entwicklung zu sehen, finde ich schon, seit der Winterpause.
Florian: Das erste Spiel gegen Hannover war natürlich und das Spiel danach gegen Osnabrück
Florian: war es, glaube ich, war ja auch eben einfach noch durch die Grippewelle gekennzeichnet,
Florian: die durch die Mannschaft ging.
Florian: Und zumal Osnabrück ja auch jetzt unter Antwerpen, seitdem wir da ist,
Florian: glaube ich, auch gar nicht mehr verloren haben, oder gar nicht mehr verloren
Florian: haben, also auch in einer starken Phase sind.
Florian: Dann spielst du bei Dynamo, ja, bockstarker Gegner, aber bist du auch mit einem Unentschieden dabei.
Florian: Ja, Aachen, haben wir drüber gesprochen, musste eigentlich früher und jetzt am Samstag ähnlich.
Florian: Also ich hatte das, glaube ich, in der letzten Sendung auch als Ergebniskrise
Florian: und nicht Leistungskrise betitelt und das würde ich eben auch so sehen.
Martin: Wenn wir schon bei Folgentiteln sind, was ist denn dann der richtige Folgentitel
Martin: für die Aluminiumkrise aktuell?
Tobias: Aluquäa!
Martin: Also Oder vier.
Florian: Pfosten für Cello.
Martin: Wir machen das vielleicht mal an der Stelle transparent, es gibt ja bei uns
Martin: immer auch lange Diskussionen über manche Folgentitel, also ich übertreibe jetzt
Martin: nicht, Tobias wenn ich sage, wir haben für manche Folgentitel länger gebraucht als für die Folge, oder?
Tobias: Ja, stimmt, ja Und ja.
Martin: Bleibt mal gespannt, was es dieses Mal wird ob es jetzt Alubeer wird,
Martin: vier Pfosten für Cello oder und Cello traft den Pfosten oder irgendwie sowas.
Martin: Also es wird schon ein guter Wort, wird es glaube ich rauskommen,
Martin: wenn ihr die Folge an dieser Stelle dann hört.
Martin: Ja, gehen wir mal weiter zum nächsten Spiel gegen Unterhaching.
Martin: Da hatte Marcel Bär eine ganz klare Ansage und zwar, wir müssen gewinnen.
Martin: Tobias, siehst du das genauso?
Tobias: Ja, gegen Unterhaching müssen wir gewinnen.
Martin: Und warum? Ich meine, immerhin haben sie gerade 2-0 gegen Saarbrücken gewonnen.
Martin: Könnte dann ja auch so für die der letzte Strohhalm sein.
Tobias: Das ist richtig, aber eigentlich sind wir Unterhaching rein mannschaftstechnisch
Tobias: einfach schon noch deutlich überlegen.
Tobias: Also tatsächlich ist es ja so, die Spiele eine ganz, ganz schwache Saison in
Tobias: der Gesamtheit betrachtet, also stehen tief hinten drin.
Tobias: Es ist halt auch die Frage, ob sie die Qualität dieses Jahr haben, die Klasse zu halten.
Tobias: Also hier, wenn du gegen Unterhachen nicht gewinnst, gegen wen dann eigentlich dann?
Martin: Ja, wer erinnert sich noch an das Hinspiel? Da ist Aue 1 zu 0 in Führung gegangen,
Martin: dann gab es ein Doppelschlag in der 61.
Martin: Und 64. Minute durch Sebastian Meier und einen alten Bekannten Lenny Strammstie
Martin: und wer hat in der letzten Sekunde der Nachspielzeit den Ausgleich geschossen, Tobias?
Tobias: Martel Bär war das, glaube ich.
Martin: Nee. Steffen Kansa.
Tobias: Stimmt.
Tobias: Stimmt, das war das Spiel, ja.
Florian: Ja, und du musst dir, ich habe noch mal in den Kader reinguckt bei Unterringen,
Florian: da muss man auch noch mal sagen, die musst du jetzt wirklich besiegen.
Florian: Die haben halt echt einen extrem jungen Kader und dann dazwischen eben,
Florian: du hast ihn schon genannt, schon so etwas ältere Kalieber wie hier den Meier
Florian: oder auch Johannes Geis, der ja auch mal Bundesliga gespielt hat.
Florian: Irgendwie auch noch ein paar altbekannte Innenverteidiger.
Martin: Knipping.
Florian: Älteren, ja, hier von der ehemals Dynamo gespielt hat und Regensburg.
Florian: Also erfahrene Spieler, die aber teilweise auch, glaube ich,
Florian: angeschlagen und verletzt sind oder waren.
Florian: Aber du musst jetzt halt auch einfach dreifach punkten.
Florian: Denn sonst muss man den Blick wirklich schon nach unten werfen.
Florian: Das sind ja nur noch fünf Punkte bis zum ersten Abstiegsplatz.
Florian: Und Osnabrück fängt an zu punkten. Und da Aachen gewinnt jetzt.
Florian: Und danach, das Spiel will jetzt nicht zu weit vorausblicken.
Florian: Wiesbaden ist ja auch ein unangenehmer Gegner.
Martin: Ja, vielleicht noch einen Satz zu unter Haching. Es ist gerade Heiko Herrlich-Trainer.
Tobias: Ja, stimmt, ja.
Martin: Meines Wissens nach ist doch auch einer von den Bender-Brüdern da gewesen.
Martin: Ist der da noch? Sven Bender, genau.
Martin: Der ist Co-Trainer und ja, vielleicht so ein bisschen da der Perspektivspieler gerade.
Martin: Und es gibt ja die beste Geschichte überhaupt. Der Sportdirektor ist ja der
Martin: Kapitän Markus Schwabel, der auch der Sohn vom Präsidenten ist. der...
Tobias: Doch!
Martin: Ja, das gibt mir gerade auch so ein bisschen Leonard-Vibes, aber...
Martin: Gut, es ist ein Familienverein. Sonst noch irgendwas zum Spiel gegen Unterring? Seid ihr denn vor Ort?
Florian: Kommt ins Stadion, würde ich sagen.
Martin: Kommt ins Stadion.
Florian: Mache ich nicht leider, weil ich an einem Samstag von Paderborn ist,
Florian: ist ein bisschen weit und da bin ich auch anders eingebunden,
Florian: aber es wäre doch schön, wenn naja, 7500 kämen.
Martin: Tobi, bist du vor Ort?
Tobias: Oh, das weiß ich noch gar nicht. Also ich habe jetzt viel zu tun.
Tobias: Ich muss jetzt noch ein Seminar vorbereiten.
Tobias: Also das ist schon noch eine ganze Menge zu machen, ich muss die mich nach 40 Folien rauswerfen.
Martin: Ja, ich bin leider auch verplant, also von mir wird es dazu dann nichts in der nächsten Folge geben.
Martin: Ja, müssen wir mal schauen, wie wir das machen. Kommen wir mal zum nächsten,
Martin: Spiel, und zwar, dann geht es zu Wien Wiesbaden, auch ein großer,
Martin: ja, ein großer enttäuschender Gegner für Aue immer.
Martin: Ich glaube, Tobias, wir erinnern uns noch an dieses Spiel, nachdem Thomas Lettstein
Martin: entlassen wurde im Pokal vor siebeneinhalb Jahren.
Tobias: Ja, richtig.
Martin: Das ist für mich immer so am präsentesten noch, was Wiesbaden angeht.
Martin: Was erwartest du vom Spiel?
Tobias: Ich glaube, Wiesbaden ist auch ein ganz super unangenehmer Gegner.
Tobias: Also das wird richtig unangenehm werden.
Tobias: Da bin ich auch, also ich fand es auch nur auswärts und gegen Wiesbaden ist
Tobias: eigentlich bisher fast nie was gegangen. Ist aber eine sehr,
Tobias: sehr schöne Weingegend.
Martin: Ja, sie haben jetzt auch gegen Essen verloren. Essen hat sich ja auch wieder
Martin: ein bisschen gefangen, eine vorumsehigen Energie Cottbus verloren.
Martin: Und, ähm, aber auch ein Rostock gewonnen. Also von den Ergebnissen werde ich nicht so ganz schlau.
Martin: Ähm, ich weiß nicht, was du diese Saison, äh, was du diese Saison,
Martin: äh, Florian, von, ähm, von Wehen Wiesbaden verfolgt hast. Also, ähm.
Florian: Ich habe tatsächlich fast gar nichts von denen gesehen, das ist irgendwie so
Florian: ein Verein, der für mich in dieser dritten Liga unter dem Radar einfach läuft,
Florian: weil wir ja viele Vereine haben,
Florian: die eine große Geschichte haben mit großen Fanbases, also Bielefeld, Aachen, Essen,
Florian: Hansa Rostock, Dynamo Dresden, da sind ja echte Kracher dabei,
Florian: zu denen wir sehr viel Bezug haben.
Florian: Und Wien-Wiesbaden ist ja nun mal ja auch ein Feind, der ja bis ich glaube knapp
Florian: in die 2000er in Wien gespielt hat, einem Vorort von Wiesbaden,
Florian: ich sag mal auf einem kleinen Dorfsportplatz und dann ja erst nach Wiesbaden
Florian: wirklich umgezogen ist.
Florian: Nahe des Hauptbahnhofs ist das Stadion auch und irgendwie wenig Fanbase einfach
Florian: da ist, denn naja, da haben wir auch in der Region viele große andere Vereine,
Florian: also die Eintracht Frankfurt, Kickers Offenbach,
Florian: ja tatsächlich auch FSV Mainz ist ja auch direkt nebenan und tatsächlich dieser
Florian: Verein ist mir überhaupt nicht präsent, Aber ich weiß nur,
Florian: dass wir immer schlecht oder meistens schlecht aussahen und es irgendwie ein
Florian: unangenehmes Gefühl ist, nach Wiesbaden zu fahren.
Martin: Ja, wobei natürlich das Hinspiel, das war ja auch so ein Spiel unter der Woche.
Martin: Ich glaube, am Dienstag, das gibt ja schon auch Hoffnung. Das war ja eines der
Martin: besseren Spiele in der Hinrunde.
Tobias: Ja, definitiv. Aber ich denke, so auswärts in Wiesbaden, boah,
Tobias: da wird vermutlich eher weniger gehen.
Martin: Ein Bekannter ist da auch, den ihr auf jeden Fall kennt, den Emanuel Teffershofer.
Martin: Der Bruder war ja auch mal bei uns. Und sonst würde ich mal sagen,
Martin: kennt ja wahrscheinlich auch jeder Sascha Mockenhaupt so als ewiger Spieler von WN Wiesbaden.
Martin: Aber sonst haben sie einfach auch immer viele Leute, die nicht so lange da sind.
Martin: Aus meiner Sicht ist es schon eine große Fluktuation im Kader.
Florian: Die sind vor zwei Jahren abgestiegen, richtig? Aus der zweiten Liga, die sind es auch?
Martin: Ich glaube, nach uns, ja.
Florian: Gegen Bielefeld, glaube ich, hochgegangen im Relegationsspiel.
Florian: Und dann, ja, aber auch in so einer Umbruchsphase dann eben.
Florian: Dementsprechend wahrscheinlich ein sehr durchmischter Kader und vielleicht auch
Florian: einfach ja ein Einzugsgebiet, wo man scoutet eher so im Südwesten,
Florian: wo wir jetzt nicht unbedingt so viele Spieler herbekommen.
Florian: Wir kommen ja eher, wir kommen jetzt zum Teil ja aus der Regionallegra Süd oder
Florian: Norddeutschland. Oder Norddeutschland.
Florian: Haben wir jetzt ja ein bisschen mehr vorhanden.
Martin: Gut, haben wir noch zwei kleinere Themen. Und zwar gibt es eine große Stellungnahme
Martin: zu den sogenannten Verbandstrafen.
Martin: Also es geht ja ganz grob darum, dass der DFB und auch der NUFV in seinem Gebiet
Martin: den Einsatz von Pyrotechnik jeglicher Art sanktioniert mit relativ hohen Geldstrafen.
Martin: Und dazu gab es jetzt eine gemeinsame Stellungnahme eigentlich von fast allen
Martin: nordostdeutschen Vereinen.
Martin: Und das Besondere ist ja auch daran, dass es meistens der Verein,
Martin: also der Stammverein und dann auch die Fanszene ist, die das unterzeichnet haben.
Martin: Also ich habe jetzt nochmal nachgeguckt, es ist entweder eigentlich jede Fanszene
Martin: oder jeder Verein dabei.
Martin: Bei Union Berlin ist es nur die Fanszene, bei Magdeburg ist es nur die Fanszene,
Martin: aber sonst ist es auch immer die Kombination von Verein und Fanszene.
Martin: Ja Florian, du hast dich da ein bisschen beschäftigt.
Florian: Genau, ich habe das Thema irgendwie so mitgenommen, weil es gab ja auch dann die Transparente.
Florian: Ich glaube, das Erste, was mir aufgefallen ist, war beim Spiel gegen Dynamo
Florian: auf beiden Seiten, vielleicht auch beim Heimspiel vor, von uns weiß ich nicht mehr genau.
Florian: Aber da hat ja auch unser Vorstandsmitglied Jörg Puschmann ein Interview in
Florian: der Freien Presse gegeben, wo er dann nochmal so ein bisschen die Hintergründe
Florian: erklärt und worum es eigentlich geht.
Florian: Im Grunde geht es ihm darum oder auch dann der Vereinigung oder allen Beteiligten
Florian: darum, dass ja Pyrotechnik kann ja unterschiedlich eingesetzt werden.
Florian: Und im Moment ist es so, dass es undifferenziert wird Pyrotechnik grundsätzlich
Florian: bestraft. Sogar mit eben hohen fünfstelligen Summen.
Florian: Er spricht da zum Beispiel die Choreo von dem Heimspiel 2023 vor Weihnachten
Florian: an, wo das eben als Stilelement genutzt wurde und wo er, wie er sagt.
Florian: Da Feuerwerk eingesetzt wurde, was eigentlich ein Zwölfjähriger auch selber kaufen kann.
Florian: Und dafür musste der Verein dann 35.000 Euro Strafe zahlen.
Florian: Das findet er unverhältnismäßig. Er sagt natürlich solche Sachen wie,
Florian: wenn Bengalos auf andere Fans geworfen sind, auf Spielfeld oder Leuchtkuren
Florian: oder so und Leute gefährdet werden.
Florian: Das soll natürlich weiter bestraft werden, aber Pyrotechnik in den verschiedenen
Florian: Arten kann halt eben auch ein Stilmittel für Choreos und für die Stimmung sein.
Florian: Und darum geht es halt eben, diesen Bündnis oder den Vereinen,
Florian: die sich da zusammengeschlossen haben, das ist ihm eben wichtig.
Florian: Und der hat da nochmal so ein bisschen wiedergegeben den Hintergrund,
Florian: dass die Gespräche schon immer so in den letzten zehn Jahren schon laufen.
Florian: Es gab ja verschiedene Bündnisse, ob das jetzt nur die nordostdeutschen Vereine
Florian: waren oder ob es dann auch mit den großen Fanszenen aus dem Westen dann Gespräche in Frankfurt gab.
Florian: Aber jetzt ist es eben so, dass auch die, also wohl vor einem Jahr,
Florian: die Fanszene von Jena da nochmal wieder so ein bisschen Fahrt reingebracht hat
Florian: und er findet halt das Bemerkenswerte,
Florian: dass jetzt eben ja Geschäftsführer, die Vorstände dabei sind,
Florian: also die Vereine auch wirklich, wo du ja Martin schon sagtest,
Florian: dass die natürlich auch ein Interesse haben, weil 35.000 Euro für so eine Choreo
Florian: als Staffel zu zahlen, ist natürlich eine Menge Geld.
Martin: Ja, absolut. Und vor allen Dingen, man muss ja auch mal generell in Frage stellen,
Martin: was bringt das, wenn es bestraft wird? Es wird ja nicht unterlassen.
Martin: Es gehört ja zum Selbstverständnis von Fans, diese Stilelemente zu verwenden.
Martin: Und die Differenzierung fehlt ja an der Stelle wirklich,
Martin: ob es ein gefährlicher Einsatz davon ist, wo es eine Fremdgefährdung auch gibt
Martin: oder wo es auch in Anführungsstrichen als Waffe benutzt wird oder ob es jetzt
Martin: ein Stilelement ist, was dann in einem relativ kontrollierten Rahmen,
Martin: am besten noch in abgesteckten Bereichen,
Martin: passiert und was ich interessant finde,
Martin: der NORV, also der Nordostdeutsche Fußballverband, hat ja schon eine Stellungnahme
Martin: zu diesem Papier veröffentlicht, als das Papier raus war.
Martin: Also das ist interessant, das kann man sich auch mal durchlesen.
Martin: Also es geht so ein bisschen, sie zeigen Verständnis für die Nöte,
Martin: aber eigentlich auch nicht, dass sie irgendwie was ändern wollen,
Martin: außer, also bisher ist es halt einfach auch nur sehr oberflächlich.
Martin: Wir sind dann was dran, aber ja, ich glaube nicht, dass da groß was passiert.
Martin: Vor allen Dingen, weil ja auch für Aue jetzt der DFB zuständig ist und gar nicht
Martin: der NOFV, der ja gerade aktuell nur für die Regionalliga zuständig ist.
Florian: Ja, es wäre halt immer die Frage, gibt es da noch weitere Kommunikation zwischen
Florian: allen Beteiligten, also gibt es da Gesprächsrunden oder nicht.
Florian: Solange das jetzt eben erstmal ist, wir tauschen uns aus mit Stellungnahme und
Florian: Gegenstellungnahme und es gibt noch ein paar Spruchbänder und ja,
Florian: vielleicht nochmal irgendwie andere Zeichen oder Aktionen.
Florian: Ja, solange man nicht ins Gespräch kommt, verändert sich da auch nichts.
Florian: Das muss man ja auch so sehen.
Martin: Ja, sehr gut. Dann haben wir noch ein weiteres Thema und zwar wurden wir gebeten,
Martin: einen Aufruf zu teilen und zwar geht es darum, dass eine Gruppe aus Mitgliedern
Martin: der Fanszene, Aue Fußballinteressierten zusammen mit dem Fanprojekt Aue e.V.
Martin: Sich zur Aufgabe gemacht hat,
Martin: alle lila-weißen Trikots, also es wird ja in lila-weiß seit 1966 gespielt,
Martin: zu sammeln und so eine Ausstellung dazu zu machen und die mal alle zu sammeln
Martin: und wer noch Trikots hat, kann sich da gerne bei den Kollegen melden.
Martin: Die E-Mail-Adresse ist trikotprojekt-aue at gmx.de Ich glaube,
Martin: ihr werdet auch eine Instagram-Seite von denen finden, da wird es jetzt einige
Martin: Aktionen zu geben und da stand ja auch schon was im letzten Fallchen Echo.
Martin: Also eine sehr gute Sache, die wir gerne unterstützen an der Stelle.
Martin: Tobias, hast du noch was?
Tobias: Ja, und wenn ihr da vielleicht noch ein altes Trikot vom Opa irgendwie auf dem
Tobias: Dachboden liegen habt, dann tragt ihr doch gerne einfach bei, weil ich glaube,
Tobias: dass so Trikots im Wandel der Zeit einfach nochmal ein ganz schönes Zeitdokument einfach auch sind.
Martin: Sehr schön. Das war doch eine kurze und knackige Folge an der Stelle.
Martin: Habt ihr noch letzte Worte?
Florian: Nö, eigentlich nicht besonders.
Tobias: Ich bin jetzt einfach nur gespannt, wie es jetzt weitergehen wird,
Tobias: so am Ende der Saison, wo wir jetzt am Ende eintrudeln.
Tobias: Bin gespannt, ob Dynamo Dresden es zum ersten Mal schafft, ohne Aue in die zweite
Tobias: Bundesliga aufzusteigen oder ob sie es dann doch wieder verhauen.
Tobias: Also von dahingehend, es ist eine Übergangssaison und ich denke,
Tobias: den Tattel sollte man tatsächlich auch erst in der nächsten Saison messen.
Martin: Das sind doch schöne letzte Worte. Dann wünsche ich euch eine schöne Woche.
Martin: Geht ins Stadion gegen Unterhaching und bis bald. Ciao.
Tobias: Ciao, ciao.