Auepodcast

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Transkript

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Martin van Elten: Hallo und willkommen zum Aue-Podcast.

Martin van Elten: Ja, heute mit Folge 91 und wir hören mal in eine entscheidende Szene rein.

Interviews: Ja, wir werden uns jetzt, wir werden zurückfahren, wir werden uns unterhalten

Interviews: und dann, und dann werden wir schauen, was passiert. Hört ihr aus?

Interviews: Aber nach wie vor kann ich immer sagen, dass Jens Hertel hervorragende Arbeit

Interviews: macht, akribisch ist mit seinem Trainerteam, wir halt keine Erfolge feiern.

Interviews: Das ist das größte Problem und das ist leider Gottes ein Füßball schwarz und

Interviews: weiß und ja, so ist es halt.

Martin van Elten: Ja Florian, du hast es ja auch miterlebt, es war nach dem Spiel beim TSV Havelse

Martin van Elten: 1 zu 3 Niederlage, Jens Hertel wurde entlassen oder freigestellt,

Martin van Elten: muss man ja heutzutage sagen.

Martin van Elten: Und ja, vielleicht nimmst du uns mal mit in die Szene. Du hast das ja vor Ort sozusagen mitgemacht.

Florian Dawin: Ja, wir waren vor Ort und haben dann etwas länger gebraucht,

Florian Dawin: bis wir tatsächlich dann eine Mixzone fanden.

Florian Dawin: Die gab es dort in Havel, nein, in Hannover ist es ja, beim TSV Havel ist es nicht so richtig.

Florian Dawin: Und dann standen wir da an einem Ausgang vom Stadion Richtung,

Florian Dawin: muss ich vorstellen, dahinter ist der Komplex der Akademie von Hannover 96.

Florian Dawin: Und dann waren die Kollegen Micha Thiele und Paul Steinbach und wir standen

Florian Dawin: da und führten das Interview mit Tarnath.

Florian Dawin: Und da kam natürlich offensichtlich die Frage zu dem Trainer nach diesem desaströsen

Florian Dawin: Auftritt in den letzten 15 Minuten und dem desaströsen Auftritt in der zweiten Halbzeit gegen Ulm.

Martin van Elten: Ja, es hatte sich ja schon lange angedeutet. Ich denke mal, dass spätestens

Martin van Elten: seit dem Spiel, ja, im September stand Hertel ja schon deutlich in der Kritik.

Martin van Elten: Im September stand er ja schon quasi vor der Anlassung, zunetzt jetzt im Dezember,

Martin van Elten: als man sich dann entschieden hat, sich von Jörg Emmerich und Matze Heidrich

Martin van Elten: zu trennen und Lars Fuchs zu holen als neuen Co-Trainern.

Martin van Elten: Es ist doch insgesamt dann ein bisschen unrühmlicher Abschluss für Hertel in Aue, oder?

Florian Dawin: Ja, auf jeden Fall. Die letzten zwei Spiele waren richtig schlecht in der Gesamtheit betrachtet.

Florian Dawin: Auch wenn es gute Phasen gab, aber gerade dieses 3-1, wie man sich da hat am

Florian Dawin: Ende auskontern lassen und diese saftlose zweite Halbzeit gegen Ulm,

Florian Dawin: das war schon wirklich sehr, sehr traurig und tragisch und man hat es ja auch

Florian Dawin: dann an der Reaktion der Fans in Hannover gesehen,

Florian Dawin: die dann ja doch in einer großen Vielzahl zum Spiel gefahren waren,

Florian Dawin: knapp 500 Gäste und dann auch sich schon einige in den Innenraum gemacht haben,

Florian Dawin: um mit Michael Tarnath und den Spielern Klartets zu reden.

Martin van Elten: Würdest du sagen, die Entlassung war zu spät?

Florian Dawin: Nee, ich würde sagen, dass die Entlassung nicht zu spät war.

Florian Dawin: Dafür war das Spiel gegen Hansa Rostock zu gut und dann eben unglücklich verloren.

Florian Dawin: Hätte man dort deutlich schlechter gespielt und hätte dann so schlecht gegen

Florian Dawin: Ulm gespielt, hätte ich eine Entlassung nach dem Ulm-Spiel verstanden.

Florian Dawin: Und so konnte ich noch verstehen, dass man Hertel diese eine Chance gab oder

Florian Dawin: der Mannschaft die eine Chance gab, um das Ruder rumzureißen.

Martin van Elten: Da muss ich direkt ein bisschen andere Meinungen vertreten.

Martin van Elten: Also ich finde, es ist viel zu spät, wenn du siehst, dass es nicht läuft.

Martin van Elten: Auch wenn natürlich jetzt, man kann jetzt bei uns alte Podcast-Folgen rausholen

Martin van Elten: und wo wir natürlich auch das differenzieren, zu sagen, es gibt das Argument

Martin van Elten: für Hertel weiterzumachen, das Argument dagegen.

Martin van Elten: Aber insgesamt ist es dann doch so ein Abwärtstrend, der auch in der Dynamik

Martin van Elten: nicht zu stoppen ist. Und ich meine ...

Martin van Elten: Ich finde das auch im Nachhinein eine ganz komische Personalrochade,

Martin van Elten: dass sich Hertel jetzt erst vor Weihnachten noch durchgesetzt konnte,

Martin van Elten: dass man an ihm festgehalten hat,

Martin van Elten: in der Konsequenz, dass er Heidrich weg ist und wir einen neuen Sportdirektor

Martin van Elten: haben und der dann so komplett ins kalte Wasser fällt und ihm ja auch dann jetzt

Martin van Elten: im Winter alle Hände gebunden sind, irgendwie Neuzugänge zu bekommen.

Martin van Elten: Also ich finde das eine ganz komische Gemengelage insgesamt.

Martin van Elten: Und normalerweise hat ja Auer auch immer sozusagen früher die Reißleine gezogen,

Martin van Elten: wobei man dann ja sagen muss, es hätten ja jetzt zwei Vorstände schon die Möglichkeit

Martin van Elten: gehabt, Härte zu entlassen.

Florian Dawin: Ja, aber dann muss man auch wirklich klar benennen, dass da der aktuelle Vorstand

Florian Dawin: halt eben vor Weihnachten im Dezember wirklich im Nachhinein wirklich schwach agiert hat,

Florian Dawin: indem sie halt diese Entscheidung gegen Emmerich für Lars Fuchs entschieden

Florian Dawin: haben und damit dann Matze Heydrich dann den Hut genommen hat,

Florian Dawin: weil er seinen Mann Emmerich nicht gehen lassen wollte.

Florian Dawin: Das ist eben eine ganz, ganz schwierige Gemäldnage, die dazu führte,

Florian Dawin: dass wir auch in der Winterpause einfach handlungsunfähig waren im Hinblick des Transfermarktes.

Martin van Elten: Ja, oder weil er halt härter lassen wollte und sich nicht durchsetzen konnte.

Martin van Elten: Und das Argument dann war, wir haben ja keine Alternative geliefert bekommen.

Martin van Elten: Fände ich aber auch merkwürdig, wenn ein Sportdirektor sich schon Wochen oder

Martin van Elten: Monate lang immer mit Nachfolgern beschäftigen würde. Ich weiß nicht,

Martin van Elten: wie du das insgesamt siehst.

Martin van Elten: Also dafür ist das Geschäft doch auch viel zu schnelllebig und es gibt irgendwie

Martin van Elten: Dynamiken, wo man jetzt Möglichkeiten hat oder nicht.

Florian Dawin: Ja, irgendwie hat man sich da echt in eine falsche Entscheidung reingesteigert.

Florian Dawin: Vielleicht, nachher muss man sagen, hätte man dann Hertel damals entlassen müssen.

Florian Dawin: Dann hätte man noch mehr Zeitraum gehabt, um mit Matze Heydrich einen neuen Trainer zu suchen.

Florian Dawin: Dann hätte man in der Winterpause auch mehr Chancen gehabt.

Florian Dawin: Dagegen spricht natürlich auch wiederum, auch wenn Matze Heydrich den Hut gezogen

Florian Dawin: hat, Und wenn wir uns jetzt mal die letzten zwei Transferperioden angucken,

Florian Dawin: da ist auch schon, sind die Spiele auch einiges,

Florian Dawin: ja, haben sie nicht nachgewiesen, was sie können und die Matze eigentlich verpflichtet hat.

Martin van Elten: Ja, ich glaube einfach, das Budget ist natürlich auch deutlich enger als vielleicht.

Martin van Elten: Früher, also ich weiß nicht, wie gerade aktuell so die finanziellen Möglichkeiten

Martin van Elten: sind und natürlich auch, wie der Ruf des Vereins gelitten hat.

Martin van Elten: Es spricht ja Bände in der Pressekonferenz, der Vorstellung des neuen Trainers

Martin van Elten: wurde ja auch noch verspäht nach Verpflichtungen gefragt und es kam dann ja

Martin van Elten: raus, dass keiner kommen wollte sozusagen.

Martin van Elten: Das hat mich schon sehr nachdenklich gemacht, dass man dann so blank im Winter ist, oder?

Florian Dawin: Ja und nein. Also wenn man jetzt wirklich vom Winter redet oder um Weihnachten

Florian Dawin: drum, da hätte man sicherlich noch mehr Argumente gehabt, Spieler davon zu überzeugen, zu uns zu kommen.

Florian Dawin: Da sah unsere Situation doch noch ganz in Ordnung aus mit dem Sieg gegen Schweinfurt.

Florian Dawin: Aber jetzt kurz vor Schluss vom Transferfenster nach der Entlassung von Jens

Florian Dawin: Hertel war das natürlich auch ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt.

Florian Dawin: Im Grunde kannst du dem Spieler nicht klar sagen, wer jetzt der Trainer ist.

Florian Dawin: Wenn du dann eben Freitag Härtel entlässt, Samstag den Kontakt mit Christoph

Florian Dawin: Dabrowski aufnimmst, dann kannst du den Spieler nur sagen, ja,

Florian Dawin: es wird wahrscheinlich Christoph Dabrowski kommen, wir haben da jemanden und

Florian Dawin: dann gucken die natürlich auch dahin,

Florian Dawin: wo steht Auge gerade und welchen Trend haben wir in den letzten zwei Spielen

Florian Dawin: und wie ist die Stimmung einfach insgesamt.

Florian Dawin: Und wenn ich dann an so Leihgeschichten auch denke von irgendwelchen,

Florian Dawin: ja, Zweitligisten oder, ja, Zweitligisten.

Martin van Elten: Du meinst jetzt Vincent Okanzi.

Florian Dawin: Nee, den meine ich tatsächlich nicht. Das ist eine ganz andere Nummer.

Florian Dawin: Aber ambitioniertere Ausleihen muss man sagen.

Florian Dawin: Ja, dann denken sie sich natürlich auch. Wollen wir den da im Abstiegskampf

Florian Dawin: irgendwie verbrennen? ein Spieler.

Florian Dawin: Vincent Okansi steht auf einem anderen Blatt. Er ist halt einfach Stürmer,

Florian Dawin: der von Arminia Bielefeld hat, aber im Prinzip nur in der Oberliga gespielt.

Martin van Elten: Hat da sicherlich auch überzeugt, aber,

Martin van Elten: wir haben ja einen gemeinsamen Bielefelder Freund, der ist von ihm nicht gerade

Martin van Elten: überzeugt. Er meinte viel Erfolg mit ihm.

Florian Dawin: Es ist halt ein Oberligaspieler. Das muss man, also auch Doch ehrlich mal sagen,

Florian Dawin: Oberliga Westfalen ist halt dann doch nochmal deutlich darunter.

Florian Dawin: Und dann muss man sich auch fragen, warum dann andere Spieler von uns jetzt

Florian Dawin: in die Regionalliga verliehen wurde, die sicherlich qualitativ besser ist als

Florian Dawin: die Oberliga Westfalen.

Florian Dawin: Wobei das natürlich unsere Jungspunde sind und Vincent Okanzi hat natürlich

Florian Dawin: schon so eine Körperlichkeit und hat auch Argumente für sich aber man hat ja

Florian Dawin: auch am Samstag dann gesehen,

Florian Dawin: dass es halt auch wirklich noch sehr roh ist, was er da spielt und über die

Florian Dawin: Chance, die er da vergeben hat werden wir sicherlich später noch reden.

Martin van Elten: Kommen wir erstmal nochmal zurück zur Ehre Erte Härtel 41 Spiele,

Martin van Elten: weißt du welche Punkte unter Jadz Härtel geholt wurden?

Florian Dawin: 43.

Martin van Elten: Geraten oder?

Florian Dawin: Geschätzt ist ja bekannt, dass er so ein 1, irgendwas Schnitt,

Florian Dawin: 1,1 hat und dann war das jetzt einfach.

Martin van Elten: Ist genau richtig, zeigt ja auch die ganze Misere, die er sozusagen hatte,

Martin van Elten: schlechte Rückrunde letztes Jahr, im Sommer eigentlich ja auch schwer unter

Martin van Elten: Druck, im Nachhinein ist es nicht auch verwunderlich, dass man im Sommer nicht

Martin van Elten: schon gesagt hat, Jan Tertel geht das weiter oder nicht oder oder hatte man da die Idee von,

Martin van Elten: Wir wollen jetzt auch der Verein sein, der sich nicht immer ständig von seinem Trainer trennt.

Florian Dawin: Ja, ich glaube, das war die Idee. Und man hatte, glaube ich,

Florian Dawin: mit Jens Hättel, der ja auch wirklich einen guten Namen hat,

Florian Dawin: hatte man wirklich Hoffnung, dass man mit dem was aufbauen kann und dann ihm

Florian Dawin: auch eine Chance mehr zu geben.

Florian Dawin: Aber rückblickend betrachtet wäre es natürlich vernünftig gewesen, da den Cut zu machen.

Florian Dawin: Zumal ja auch schon seine letzte Station bei Eintracht Braunschweig war ja auch

Florian Dawin: wirklich sehr, sehr schwach und seine guten Zeiten bei Magdeburg oder Hansa

Florian Dawin: Rostock waren ja dann doch ja schon ein bisschen her.

Martin van Elten: Es ging ja dann auch schnell mit dem neuen Trainer. Neuer Trainer ist Christoph

Martin van Elten: Dabrowski. Christoph Dabrowski war vorher Trainer bei Rot-Weiß Essen.

Martin van Elten: Was hatte der da für einen Punkteschnitt? Was denkst du?

Florian Dawin: Der wird nicht viel besser sein, weil irgendwo habe ich jetzt nochmal gehört,

Florian Dawin: dass er die ersten fünf Spiele auf jeden Fall bei RWE nicht gewonnen hat.

Florian Dawin: Ein Punkteschnitt von 1,4.

Martin van Elten: Ja, 1,49 und davor bei Hannover 96 war er ähnlich, gut oder schlecht,

Martin van Elten: war da aber auch nur 18 Spiele Cheftrainer und von daher, ja, Hannover Connection,

Martin van Elten: Michael Tarnath kennt ihn da aus dem Nachwuchs, als er da war,

Martin van Elten: dann am Ende wahrscheinlich auch kein überraschender Pick, oder?

Florian Dawin: Nee, hat Michael Tarnert ja auch auf der Pressekonferenz gesagt,

Florian Dawin: er weiß, wie Christoph Dabrowski arbeitet,

Florian Dawin: was er von seinem Team erwartet und da war, glaube ich, auch ehrlich gesagt

Florian Dawin: der Faktor Zeit da und ausschlaggebend und da gab es jetzt keine großartige Alternative.

Florian Dawin: Michael Tarnert hätte jetzt nicht noch irgendjemand anders aus dem Hut zaubern

Florian Dawin: können, von dem er vielleicht gar nicht weiß, wie er arbeitet und ja,

Florian Dawin: Drittliga erfahren ist er zumindest,

Florian Dawin: Abstiegskampf erfahren auch, hat ja mit Hannover und auch Essen die Klasse dann gehalten und,

Florian Dawin: Ich finde eine naheliegende Lösung und ich habe ein bisschen Hoffnung,

Florian Dawin: aber nicht sonderlich viel.

Martin van Elten: Aber ist das nicht auch ein bisschen, also wir haben gerade gesagt,

Martin van Elten: man hat nicht immer ungefähr unbedingt drei Trainer in Gedanken schon im Kopf,

Martin van Elten: aber ist das nicht auch ein bisschen entlarvend oder enttäuschend,

Martin van Elten: wie einfach dann so Entscheidungen getroffen werden?

Martin van Elten: Also, dass man einfach das Naheliegendste nimmt?

Florian Dawin: Ja, aber so läuft das Geschäft ja oftmals.

Florian Dawin: Also wir unterhalten es ja auch immer wieder darüber, wie kommen Spieler zu

Florian Dawin: Vereinen, in dem Fall zu Aue, aber auch zu anderen Vereinen.

Florian Dawin: Oftmals ist es ja einfach, dass ein Berater an den Verein tritt und sagt, ich habe Spieler XY.

Florian Dawin: Was haltet ihr von denen? Und gar nicht so unbedingt immer das Scouting dann den Ausschlag gibt.

Martin van Elten: Ja, also ich finde auf jeden Fall kulturell interessant.

Martin van Elten: Christoph Dabrowski ist ja aus Polen gebürtig und in Berlin aufgewachsen.

Martin van Elten: Ich denke mal, am meisten in Deutschland ist er halt aus seiner Bochumer Zeit

Martin van Elten: bekannt. Da war er ja sieben Jahre.

Martin van Elten: Und ich würde ja auch mal sagen, er hat das auch clever gemacht,

Martin van Elten: als er sich vorgestellt hat. Hat er gesagt, Glück auf, wenn man hier sagt.

Martin van Elten: Also wusste er gerade, wo er angekommen ist. und Christoph Dabrowski,

Martin van Elten: da kann ich direkt noch mal eine Anekdote zu erzählen. Klassenerhalt.

Martin van Elten: Kannst dich noch an 2012 erinnern?

Florian Dawin: Nee, aber es wird wahrscheinlich...

Martin van Elten: Skerdi Lazzuri. Aue gegen Bochum, 2 zu 1. Wer stand da auf dem Platz bei Bochum?

Florian Dawin: Christoph Dabrowski.

Martin van Elten: Also das war dieses Riesensolo von Suri.

Martin van Elten: Und ja, Bochum hatte ja die Relegation verloren.

Martin van Elten: Ja, da war Tawrowski Kapitän. Und in der Tat, ich habe dir das ja schon geschrieben,

Martin van Elten: ich habe Tawrowski schon zweimal in Klassenerheit erlebt.

Martin van Elten: Die Jahre davor hat er ja auch die Relegation verloren mit Bochum gegen Gladbach.

Florian Dawin: Mensch, Gladbach, da war ich im Stadion.

Martin van Elten: Ja, ich auch.

Florian Dawin: In Bochum.

Martin van Elten: Ja, ich war beim Hinspiel, siehste. Wir haben also schon beide Christoph Dabrowski

Martin van Elten: den Klassenhalt sichern sehen.

Martin van Elten: Und von daher ist das doch mal ein gutes Omen.

Martin van Elten: Damals auch bei OEM-Tor, wer? Martin Mendel natürlich.

Florian Dawin: Der Ewige.

Martin van Elten: Der Ewige. Naja.

Martin van Elten: Ich denke, dann haben wir ja jetzt einen kleinen Überblick gegeben,

Martin van Elten: auch über den Trainer. Ich finde auch interessant, dass das Trainerteam bleibt.

Martin van Elten: Was denkst du, ist wahrscheinlich auch finanziellen Gründen geschuldet,

Martin van Elten: dass man jetzt nicht das ganze Team ersetzt, richtig, oder?

Florian Dawin: Ja, auf jeden Fall.

Martin van Elten: Dann vielleicht nochmal in die letzten Spiele zurück. Wir hatten ja gegen den SSV Ulm gespielt.

Martin van Elten: Da gab es ja auch das große Wiedersehen mit Pavel Dotschev.

Martin van Elten: Hast du das mit der Markierung auf dem Trainerplatz gesehen? Das fand ich ganz cool.

Martin van Elten: Also, dass man ihn da gezeigt hatte, wo er seinen Platz hat,

Martin van Elten: ein PD dahin geschrieben.

Martin van Elten: Ich glaube, wir hören ja auch nochmal gleich ein paar Interviews rein.

Martin van Elten: So ein bisschen die Knackpunkte auf jeden Fall. Ja, Mende Der stand nicht im

Martin van Elten: Tor, sondern Lord, Malone Kapitän und fliegt natürlich dann auch noch vorm Platz.

Martin van Elten: Zwei Ex-Auer haben getroffen, Meneß Pepisch 2-0 und Ilias Löder 3-0, 90. Minute.

Martin van Elten: Ja, es war, glaube ich, ein ganz bitterer Abend.

Martin van Elten: Und ja, wie hast du das Spiel insgesamt gesehen?

Florian Dawin: Ja, die erste Halbzeit war von Auer Seite wirklich ordentlich und gut.

Florian Dawin: Wo gibt es ja auch die riesen, riesen Chance von Mika Clausen.

Florian Dawin: Frei aufs Tor und wo er den Ball, ich weiß gar nicht, war es der Pfosten oder

Florian Dawin: schießt dann knapp vorbei, eins von beiden daneben gelegt hat.

Florian Dawin: Ich glaube, wäre der reingegangen, hätte das Spiel durchaus anders aussehen können.

Florian Dawin: Zumal wir auch in der ersten Halbzeit dann auch wieder der Marcel Segert,

Florian Dawin: der jetzt zum 1-0 in der zweiten Halbzeit trifft, da durchaus ein hartes Einsteigen

Florian Dawin: gegen Günter Schmidt hatte, der dann verletzungsbedingt raus musste.

Florian Dawin: Die erste Halbzeit war also ordentlich, da kann man gar nichts gegen sagen,

Florian Dawin: aber die zweite Halbzeit war ein Totalausfall.

Florian Dawin: Das war ja kein Kampf, kein...

Florian Dawin: Keine Dynamik einfach drin und ja gut,

Florian Dawin: dann fiel halt schnell das 1-0 durch Marcel Segert und relativ zügig auch sechs

Florian Dawin: Minuten später eben von Minis Pepic und dann kam dieses selten sinnlose Einsteigen

Florian Dawin: von Ryan Malone quasi Mittelkreis mit Ansage aus fünf Metern.

Martin van Elten: Was denkst du, was geht da mit Ryan Malone vor? Also, ich muss mich da ehrlich

Martin van Elten: fragen, Kollege Michael Thiel hat ja auch in der Pressekonferenz nachgefragt,

Martin van Elten: ob der da ein Zeichen setzen wollte.

Martin van Elten: Da hatte jetzt Jens Hättel irgendwie nicht so richtig was zu sagen.

Martin van Elten: Ich glaube, die hatten auch noch nicht gesprochen.

Martin van Elten: Ich weiß nicht, also Ryan Malone schafft das ja regelmäßig durch so Vollaussetzer

Martin van Elten: sich selber vom Platz zu stellen, oder?

Martin van Elten: Also, für mich ist das typisch, Ryan Malone. Und ich frage mich auch immer,

Martin van Elten: wie das so einem erfahrenen Spieler passieren kann.

Florian Dawin: Zeichen setzen glaube ich nicht, weil dafür war es halt zu heftig,

Florian Dawin: das muss man wirklich sagen.

Florian Dawin: Ich glaube, dem sind die Pferde durchgegangen, also der hat gesehen, ich bin hier Kapitän,

Florian Dawin: obwohl das spielt jetzt unbedingt noch nicht mehr eine Rolle,

Florian Dawin: aber wir liegen 2-0 hinten,

Florian Dawin: der ist wie alle Spieler dort ehrgeizige Spieler und dann kommt er halt über

Florian Dawin: den Kampf und dann sind einfach die Pferde mit ihm durchgegangen und er hat

Florian Dawin: diese riesen Krätsche ausgefahren und Blackout,

Florian Dawin: absoluter Blackout.

Martin van Elten: Gut, wir haben natürlich auch wieder ein paar O-Töne mitgebracht.

Martin van Elten: Hören wir mal rein, was Marcel Bär zum Spiel zu sagen hatte.

Interviews: Also ich denke, dass wir eine ordentliche erste Halbzeit gespielt haben mit

Interviews: einigen Torchancen. Die haben wir nicht genutzt.

Interviews: Und nun ist Fußball ein Ergebnissport, da hätten wir sogar mit 2-0 in die Halbzeit gehen können.

Interviews: In der zweiten Halbzeit sind wir durch einen Fehler in Rückstand geraten.

Interviews: Ein paar Minuten später regt das 2-0-plus die rote Karte und dann war das Spiel durch.

Interviews: Am Ende müssen wir sagen, dass wir in Unterzahl Glück gehabt haben,

Interviews: dass es nicht noch höher ausgeht.

Interviews: Es ist ein extrem bitterer Tag für uns, wenn wir uns für eine engagierte Leistung

Interviews: in der ersten Halbzeit nicht belohnt haben. und ja, Fußball ist hart und das

Interviews: ist immer ein scheiß Gefühl, ja.

Martin van Elten: Ja, das war doch eine interessante Zusammenfassung, Florian,

Martin van Elten: ich glaube, Marcel Bär hat es ganz gut auf den Punkt gebracht, oder?

Florian Dawin: Definitiv und das ist einfach das, was sich jetzt die letzten,

Florian Dawin: zwei Spiele und nochmal sehr stark gezeigt hat, aber auch die Spieler vor,

Florian Dawin: die spielen ordentlich, die kriegen eine Halbzeit ordentlich hinzuspielen,

Florian Dawin: die kriegen auch 60 Minuten, 70 Minuten gut hinzuspielen, aber sie schießen dann finde ich die Tore.

Florian Dawin: So, keine Mannschaft dominiert über 90 Minuten in der dritten Liga das Spiel,

Florian Dawin: die wenigsten, aber quasi keine.

Florian Dawin: Aber wenn du immer nur mit keinem Tor dann da rausgehst oder gerade mit einem

Florian Dawin: 1-0 dann da rausgehst, dann wirst du irgendwann mindestens ein Gegentor oder

Florian Dawin: mehr Gegentore einfangen.

Florian Dawin: Das ist das A und O, dass wir keine Leute haben, die zuverlässig die Tore treffen. Das Tor.

Martin van Elten: Ja, Marcel Bär wurde danach auch noch gefragt, was er zu dieser ein oder zwei Stürmerdebatte hält.

Martin van Elten: Da hat er sowas sinngemäß gesagt, wie ja, das muss der Trainer ja entscheiden.

Martin van Elten: Aber es ist doch bemerkenswert, dass jetzt auch dann mit zwei Stürmern gespielt wurde, oder?

Florian Dawin: Ja, auf jeden Fall. Und ich glaube, das macht auch was durchaus aus für ihn.

Florian Dawin: Wenn du den Vincent O'Kensi da eben hast, dann kriegt Marcel Bär durchaus auch

Florian Dawin: nochmal mehr Freiräume.

Florian Dawin: Aber man muss auch wirklich sagen, dass die Mannschaft in den letzten Spielen

Florian Dawin: wirklich teilweise echt schlecht gespielt hat, phasenweise.

Florian Dawin: Also gerade die letzten 15 Minuten gegen Havelse waren ja unglaublich.

Florian Dawin: Da werden wir nochmal gleich drauf kommen.

Florian Dawin: Oder auch jetzt am Samstag gegen Saarbrücken. Da sind einfach so Dinge,

Florian Dawin: die sind einfach nicht gut.

Florian Dawin: Und deswegen stehen wir ganz zurecht da in einem Tabellenkeller und müssen hoffen,

Florian Dawin: dass wir irgendwie ein Erfolgserlebnis bekommen und den Kopf wieder hochbekommen,

Florian Dawin: um da noch rauszukommen.

Martin van Elten: Ja, weiterhin im Tabellenkeller steht natürlich auch Ulm.

Martin van Elten: Und wir haben ja auch einen Rückkehrer gehabt mit Mjernis Pepic.

Martin van Elten: Hören wir mal rein, was Mjernis Pepic zu sagen hat.

Interviews: Für dich kein Spiel wie jedes andere? Nee, auf jeden Fall nicht.

Interviews: Also ich habe mich auf jeden Fall gefreut, wieder hierher zu kommen, die Gesichter zu sehen.

Interviews: Viele Gesichter zu sehen, die ich sehr, sehr lieb gewonnen habe in den letzten

Interviews: zwei Jahren. Und allgemein auch in meiner Zeit hier.

Interviews: Und klar, habe ich nicht gejubelt, weil aus Respekt.

Interviews: Und ja, für mich war heute nur wichtig. Es geht gar nicht um mich oder irgendwie

Interviews: um das Spiel, das ich hier irgendwie, keine Ahnung, wieder hierher gekommen

Interviews: bin. Es ging einfach darum, dass wir gewinnen.

Interviews: Das war das Wichtigste, heute haben wir einen super Job gemacht,

Interviews: haben zu Null gespielt, haben drei Tore gemacht.

Interviews: Und wir können einfach zufrieden sein, aber es ist erst der Anfang.

Interviews: Vielleicht noch ein Satz auf zur Aue.

Interviews: Ich kann mir auch vorstellen, dass du das trotzdem auch ein bisschen verfolgst,

Interviews: die Tabellensituation.

Interviews: Guck mal, das ist ganz einfach. Ich wünsche dem Verein nur das Beste und ich

Interviews: hoffe, wir beide kommen da hinten raus.

Interviews: Ganz einfach. Brutal. Also ich bin auf jeden Fall weggeknickt.

Interviews: Ich muss jetzt schauen, wie es ist.

Interviews: Ich habe auf jeden Fall Schmerzen, aber ich bin jetzt keiner,

Interviews: der wegen so Wehwehchen irgendwie nicht spielt oder sowas.

Interviews: Ich werde auf jeden Fall meine Zähne zusammenbeißen und wir lernen jetzt gleich mit den Ärzten und so.

Interviews: Auch schauen. Ich hoffe, es wird schlimmer. Hast du da mit ihm auch mal ein

Interviews: Wörtchen gespawnt mit dem Rheinland-Alone? Nein, hatte ich gar keine Möglichkeit.

Interviews: Der war schon draußen, wo ich aufgestanden bin. Du hast die Szene gesehen.

Interviews: Da kam er nur wirklich mit dran. Trotzdem mit einigen Anlauf angeschossen.

Interviews: Ja, also ich spiele ja den Ball und der haut mich komplett um.

Interviews: Also finde ich ein bisschen unnützig, ganz ehrlich. Weil es geht immer noch

Interviews: darum, es geht um Gesundheit und alles.

Interviews: Und ich will dem nichts unterstellen, um Gottes Willen.

Interviews: Aber ein bisschen Fingerspitzengefühl haben bei solchen Situationen.

Interviews: Vielleicht mal nicht hingehen, bevor man jemanden verletzt. Ich meine,

Interviews: das hätte auch viel schlimmer enden können.

Martin van Elten: Ja, Florian, einiges drin. Am Ende bleibt natürlich die Situation,

Martin van Elten: wie er beschreibt, beim Foul hängen. Also er kriegt das quasi gar nicht mit.

Martin van Elten: Ist doch, finde ich doch interessant.

Martin van Elten: Vor allen Dingen, ja, es hätte natürlich auch noch mal schwerer ins Auge gehen können, oder?

Florian Dawin: Ja, das war eine glückliche Fügung, dass er der eben nicht schwerer verletzt dabei wurde.

Florian Dawin: Deswegen rückblickend nochmal, umso unnötiger das Foul.

Florian Dawin: Und ja, dass er da auch ein bisschen emotional dann in der Situation ist und

Florian Dawin: in der Gesamtgesammelmenge, Gelage, da er jetzt ja zurückgekehrt ist und ein Tor geschossen hat.

Martin van Elten: Nicht jubelt.

Florian Dawin: Und gut, über das nicht jubeln will ich jetzt gar nicht so, das finde ich auch

Florian Dawin: ein bisschen albern, aber das ist eine andere Debatte.

Florian Dawin: Aber man merkt ja auch, er hat sich ja wohl gefühlt beim Verein und die Leute,

Florian Dawin: er erkennt Leute da, er sagt Leuten Hallo und das ist eigentlich das,

Florian Dawin: was uns ja als Verein auch ausmacht, dass wir halt eben eine Identität haben,

Florian Dawin: dass man eben auch vernünftige Trainingsbedingungen hat.

Florian Dawin: Und das ist das, was eigentlich man in den Vordergrund stellen müsste,

Florian Dawin: um bei neuen Spielern oder Vertragsgesprächen eben die Spieler zu catchen.

Florian Dawin: Und irgendwie ist das jetzt nochmal umso bitterer zu hören, wenn man so im Moment

Florian Dawin: den Fall Richtung Regionalliga da sieht.

Martin van Elten: Interessante Anekdote. Er hat dann beim Gehen noch so mehr oder weniger sinngemäß

Martin van Elten: gesagt, er wäre ja gerne geblieben.

Florian Dawin: Das glaube ich ihm auch. Also ich meine, hätte er sich nicht umstellen müssen.

Florian Dawin: Er war ja auch dann drei Monate vertragslos oder so.

Florian Dawin: Also von daher jetzt nach Ulm gezogen.

Florian Dawin: Ich weiß gar nicht, wo sein Lebensmittelpunkt sonst eigentlich ist.

Florian Dawin: Also ich kann mir das ruhig vorstellen, wenn er noch einen Vertrag unterschrieben hätte.

Florian Dawin: Oder bekommen hätte bei uns, bekommen und unterschrieben hätte,

Florian Dawin: wie auch immer, dann wäre das ja wahrscheinlich auch sein letzter oder vorletzter Vertrag gewesen.

Martin van Elten: Reutling, die Ecke kommt daher. Aber er ist ja auch immer viel in Hamburg,

Martin van Elten: wenn man seinen Social-Media-Profilen glauben kann.

Florian Dawin: Ja.

Martin van Elten: Ist ja auch schön da. Ja, kommen wir mal zum nächsten Spiel.

Martin van Elten: Wir waren zusammen beim TSV Havelse.

Martin van Elten: Wir waren ja schon jetzt zweimal in der Eilenriede. Ich glaube,

Martin van Elten: die Szenerie ist ähnlich.

Martin van Elten: Nass, kalt, nebelig. Es war nicht so nebelig wie beim letzten Spiel.

Martin van Elten: Es war sogar ein bisschen Schnee da.

Martin van Elten: Du hattest es ja schon gesagt, für mich auch eines der kältesten Spiele des Jahres.

Martin van Elten: Und natürlich, ich will jetzt gar nicht zu lange auf dem Spielverlauf rumhacken.

Martin van Elten: Also, Aue war ja in Führung gegangen durch Jona Fabisch und hat dann ja in einer

Martin van Elten: Viertelstunde drei Gegentore bekommen.

Martin van Elten: Ich würde mal sagen, wir hören auch nochmal direkt in die Einschätzung von Michael Tarnath rein.

Interviews: Also ich glaube, dass wir in der ersten Halbzeit gut im Spiel waren,

Interviews: machen das Tor, haben kurz nach der Halbzeit die Chance zum 2-0.

Interviews: Ja, wir müssen die Dinge einfach reinmachen. So, wenn das 2-0 fällt,

Interviews: dann ist das wieder ein ganz anderes Spiel, aber wir können nicht immer von

Interviews: wenn und was und wie. Das ist halt enttäuschend.

Interviews: Also muss man ganz ehrlich sagen, so wie dann, ja, wie die Tore dann auch zustande

Interviews: kommen, hin und her, Ping-Pong und keiner klärt den Ball.

Interviews: Wie gesagt, ist enttäuschend. Aber wie stellt man denn so eine zweite Halbzeit

Interviews: ab? Jetzt haben wir ja wieder eine erste Halbzeit, wo wir sagen können, waren wir ordentlich.

Interviews: Und dann kommt eben so ein Stück weit auch eine gewisse Passibilität dann auch

Interviews: rein. Ich meine, klar war so generell ein schwieriges Geläuf,

Interviews: was so viele Körner kostet.

Interviews: Aber ich meine, wir müssen ja trotzdem auch gucken, man braucht ja Punkte.

Interviews: Und vor allem jetzt gegen die direkten Konkurrenten waren das zweite Mal in

Interviews: den Mitkonkurrenten dann im Endeffekt ja durch drei Punkte aufgebaut.

Interviews: Ja, ist ja alles richtig. Ich glaube aber, dass alle, die auf dem Platz stehen,

Interviews: nicht absichtlich das machen.

Interviews: Das ist vielleicht auch eine Blockade im Kopf, das weiß ich nicht.

Interviews: Das müssen wir herausfinden.

Interviews: Wie gesagt, Fakt ist, wir müssen das 2-0 machen. Wenn wir das 2-0 machen,

Interviews: gehen wir als Sieger vom Platz.

Interviews: Dann merkst du halt wieder, okay, dann rattert es, dann rattert es.

Interviews: Dann lassen wir uns weiter nach hinten drängen.

Interviews: Dann fallen halt Bälle vom 16er runter. Dann schießen sie aufs Tor.

Interviews: Irgendwie pingpong ist er drin.

Interviews: Dann kommt das 2-1 und dann irgendwann sind die Köpfe wieder unten.

Interviews: Und dann haben wir das gleiche Spiel wie Lizarow.

Interviews: Bei solchen Fehlern, die dann auch auf dem Platz gemacht werden,

Interviews: kann man ja nur schlechten, dass das Ganze dann einen Trainer angreifen.

Interviews: Nichtsdestotrotz ist es ja so, dass dann irgendwann, man merkt ja auch gerade

Interviews: bei den Fans, die dann noch ein Stück weit aufgebracht sind,

Interviews: irgendwann wird es dann schwierig, dann auch weiterhin Argumente zu finden.

Interviews: Sie haben ja trotzdem auch vor dem Spiel gesagt, also für Sie ist es jetzt kein

Interviews: Entscheidungsspiel, aber trotzdem, wie muss man da jetzt auch die nächsten Tage angehen?

Interviews: Oder wie hat man sich das dann vorzustellen? Ja, wir werden uns jetzt zurückfahren,

Interviews: wir werden uns unterhalten und dann werden wir schauen, was passiert.

Interviews: Fertig aus. Aber nach wie vor kann ich immer sagen, dass Jens Hertel hervorragende

Interviews: Arbeit macht, akribisch ist mit seinem Trainerteam, wir halt keine Erfolge feiern.

Interviews: Das ist das größte Problem. Und das ist leider Gottes ein Fußball schwarz und weiß.

Interviews: Und ja, so ist es halt.

Interviews: Noch eine Frage von mir. Waren Sie gerade auch betrieben von den Fans?

Interviews: Was haben die Fans gesagt? Wie haben die reagiert? Was kam da vor allem?

Interviews: Ja, sie sind enttäuscht. Genauso wie wir alle.

Interviews: Wir haben Unmut kundgetan und ist auch verständlich und das ist auch legitim.

Interviews: Und wir müssen uns dann, wenn wir so eine Serie haben, dann müssen wir uns auch

Interviews: den Leuten stellen. Das gehört dazu.

Interviews: Weil die haben alle Angst um ihren Klub und ich finde das auch gut,

Interviews: dass die das so kommunizieren.

Interviews: Auch den Jungs gesagt haben, vielleicht öffnet das denen nochmal die Augen oder

Interviews: geht denen durch den Kopf, wie die Jungs da drüben oder die Fans leiden,

Interviews: wenn wir die Spiele verlieren.

Martin van Elten: Florian, ich glaube eine ganz gute Analyse vom Spiel, gerade von den letzten

Martin van Elten: 15 Minuten. Fußball ist schwarz und weiß ist mir hängen geblieben.

Martin van Elten: Wir hatten uns ja direkt nach dem Interview auch so ein bisschen darüber unterhalten.

Martin van Elten: Ich finde es schon interessant, wie er natürlich jede Aussage zum Trainer irgendwie versucht zu vermeiden.

Martin van Elten: Außer natürlich, dass jetzt Härtel macht gute Arbeit und so weiter.

Martin van Elten: Aber meinst du, es liegt daran, dass er gar nicht die Entscheidungsgewalt hatte,

Martin van Elten: den Trainer zu entlassen? Oder warum ist das so wenig entschlossen?

Florian Dawin: Ja, das ist wahrscheinlich dieses Problem, wer hat jetzt die Verantwortung,

Florian Dawin: wer hat die Entscheidungsgewalt? Das ist ja etwas, über das wir uns schon immer

Florian Dawin: wieder unterhalten haben.

Florian Dawin: Ich weiß gar nicht, das Rückweg von Duisburg, da haben wir uns ja auch darüber

Florian Dawin: unterhalten, wer entscheidet denn, weil es ja bei uns immer dann heißt,

Florian Dawin: die Gremien, die Gremien.

Florian Dawin: Ja, aber wer sind die Gremien?

Martin van Elten: Die Greme, die man nicht wahrnimmt, vor allen Dingen im Zweifel, ne?

Florian Dawin: Ja, und wir waren ja auch so ein bisschen bei der Diskussion,

Florian Dawin: ja, wenn der Sportdirektor schon nicht entscheiden kann,

Florian Dawin: wer eine hohe Entscheidungsgewalt hat beim Trainer dabei hat,

Florian Dawin: ja gut, was kann er dann überhaupt noch großartig ausrichten?

Florian Dawin: Das ist ein echtes Problem. Und da hat er sich dann halt eben auf diesen Phrasen ausruhen müssen.

Florian Dawin: Dann musste er die raushauen, weil er ja nun mal auch erst, wann war das jetzt?

Florian Dawin: Er war ja 14 Tage erst im Amt oder vielleicht 21 Tage.

Martin van Elten: Vier Wochen, ja.

Florian Dawin: Ja, aber in der Zeit musste er auch erst mal da alles kennenlernen.

Florian Dawin: Es ist ja nicht so, dass er irgendjemand, ich sag mal aus,

Florian Dawin: zum Beispiel Sören Gonter, nehmen wir mal als Beispiel, Der sich ja mit der

Florian Dawin: Region, also Aue, Dynamo Dresden, mit den ganzen Prinzipien da einfach so ein bisschen auskennt.

Florian Dawin: Und Michael Tarnath ist ja eben komplett aus dieser Ostszene, sag ich mal, raus.

Martin van Elten: Ich finde auch stark, dass er das noch mal angesprochen hat.

Martin van Elten: Ja, vielleicht hat das ja was gebracht, dass sich die Spieler noch mal anhören,

Martin van Elten: was die Fans für Sorgen haben, dass sie sich Sorgen machen um den Klub.

Martin van Elten: Das Verständnis nehme ich ihm ja auch voll ab. Er hat ja auch in der ersten

Martin van Elten: Reihe mit den Fans mitdiskutiert, wenn ihr euch die Bilder da angeguckt habt

Martin van Elten: oder natürlich auch selber im Blog stand.

Martin van Elten: Also das rechne ich ihm schon auch hoch an, dass er da auch versucht,

Martin van Elten: die Fansperspektive irgendwie aufzufangen und sich den Unmut auch dann auf den

Martin van Elten: Hals, selber auf den Hals zieht.

Florian Dawin: Ja, er war ja selber Spieler früher und auch, wenn ich mich so erinnere,

Florian Dawin: durchaus einer, der auch mal die Emotionen rausgelassen hat und auch über die

Florian Dawin: Emotionen ins Spiel kam und das wird bei ihm einfach auch mit reinspielen.

Florian Dawin: Und ja, es ist auch ganz clever, das dann so zu moderieren.

Martin van Elten: Hören wir noch mal ganz kurz rein, was Martin Mendel zum Spiel zu sagen hatte.

Interviews: Hat der mal die eigenen Chancen nicht genießt hatte und das Spielungsstück gemacht,

Interviews: dass man dann wieder als Spieler verlieren auf den Platz geht.

Interviews: Wie hast du es jetzt selbst an den HLM-Sinn?

Interviews: Ja, dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Also ich glaube,

Interviews: wir haben diese Bedingungen gut angenommen, was auch ein Stück weit eine Abkehr

Interviews: von unserem Spielstil war und eine Anpassung auf den Gegner.

Interviews: Wir haben in der ersten Halbzeit bis auf 1-2, ja, das waren nicht mal Chancen,

Interviews: aber 1-2 knifflige Situationen gut gelöst.

Interviews: Und dann auch in der zweiten Halbzeit, ja, eigentlich erstmal gut verteidigt

Interviews: und wenig zugelassen und den einzelnen Führungen kurz vor der Halbzeit und müssen

Interviews: einfach auch dann das zweite Tor nachlegen. Das ist der Schlüssel.

Interviews: Und wenn wir das machen, geht das Spiel komplett anders aus.

Interviews: Aber wie so oft in dieser Saison ist halt das einfach kein, ja,

Interviews: leben wir nicht im Konjunktiv und müssen uns angreifen, dass wir eben dieses

Interviews: zweite Tor nicht gemacht haben.

Interviews: Und dann in leider ein oder zwei Situationen, die uns dann Rückstand bringen,

Interviews: die Gegner zu viel Raum lassen, den er gut nutzt.

Interviews: Und dann in der Box müssen wir da halt ein bisschen dichter am Mann auch ran

Interviews: sein, um da halt zugreifen zu können, dass halt irgendwie Abschlüsse aus 7,

Interviews: 8 Metern zu Gegentoren führen. Das ist sehr, sehr unglücklich.

Interviews: In der Situation natürlich irgendwie auch schwierig zu verteidigen,

Interviews: weil alles dynamisch ist.

Interviews: Stellt dann alles so ein bisschen auf den Kopf. Und am Ende des Tages hat man

Interviews: das Gefühl, irgendwie hat er ein Bombenspiel gemacht vom Ergebnis her.

Interviews: Und die Wahrheit ist, wir haben eigentlich vieles richtig gemacht heute.

Interviews: Und trotzdem gehen alle, also auch der Gästeblock mit unseren Fans und wir jetzt

Interviews: mit einem Gefühl nach Hause, ja, das ist absolut ein Frustlasch.

Interviews: Hast du Verständnis für die Unmutseusungen der Fans? Ja, 100 Prozent.

Interviews: Also es geht uns ja ähnlich.

Interviews: Ich finde es ehrlich gesagt ein bisschen schwierig zu sagen,

Interviews: gerade heute vielleicht, dass wir nicht wollten.

Interviews: Ich glaube schon, dass man aufgrund der ersten Halbzeit und weiter steckt in

Interviews: der zweiten Halbzeit auch sagen kann, wir wollten. Das hat man bei jedem Einzelnen gesehen.

Interviews: Haben da vieles wegverteidigt auch und uns in den Bälle reingeschmissen,

Interviews: uns gefeiert für gelungene Aktionen.

Interviews: Dann kriegst du das 1-1, kriegst du das 2-1 und das dann so ein bisschen sich

Interviews: bei manchen wieder der Film wiederholt, den wir schon so oft erlebt haben.

Interviews: Die Saison ist vielleicht ein Stück weit nachvollziehbar, aber grundsätzlich,

Interviews: dass wir dieses Spiel verloren haben, auch aufgrund der Bedeutung,

Interviews: dass das für Frust sorgt, dass da nachholziehbar auch bei uns.

Interviews: Was kam noch als Reaktion von den Fans? Gab es auch aufbauende Worte oder wie

Interviews: hat sich das natürlich jetzt abgespielt?

Interviews: Es sah ja schon echt emotional aus. Ja, war es 100 Prozent und Fakt ist,

Interviews: dass wir weiterhin alles dafür tun müssen, dass wir diesen klassenden Halt irgendwo

Interviews: schaffen und ja, Ergebnisse vor allem liefern. Also muss es auch nicht immer schön sein.

Interviews: Es muss zu sehen sein, dass wir alles reinhauen, dass wir alles geben und dann

Interviews: müssen wir vor allem Ergebnisse und das ist das, was zählt.

Interviews: Mir war noch ganz wichtig, die Botschaft loszuwerden, dass egal was jetzt passiert,

Interviews: wir immer zusammenhalten müssen.

Interviews: Also wenn wir anfangen, unsere Fans und wir uns voneinander zu entfernen,

Interviews: dann haben wir in dieser Liga auch keine Chance mehr.

Interviews: Das heißt, auch wenn Ergebnisse uns zurückwerfen, es geht nur zusammen.

Martin van Elten: Ja, ich glaube, Martin Menne, er stand da noch stark unter dem Dialog mit den Fans.

Martin van Elten: Ja Florian, so haben wir dann auch den Abend irgendwie abgeschlossen mit einem merkwürdigen Gefühl.

Martin van Elten: Martin Männle hat ja sicherlich einen Punkt, in dem er sagt,

Martin van Elten: Havel weiß selber nicht so richtig, wie wir das Spiel gewonnen haben.

Florian Dawin: Ja, indem wir halt billig uns die Tore angefangen haben. Das muss man auch echt sagen.

Florian Dawin: Wenn man sich die beiden Gegentore zum 1-1 und zum 2-1 anguckt,

Florian Dawin: es läuft ein bisschen unglücklich zwar am Anfang, wie Tan hat das gesagt,

Florian Dawin: mit Ping-Pong, aber am Ende landet der Ball.

Florian Dawin: Ich glaube, beides Mal nach einer Ecke, ist auch eigentlich egal,

Florian Dawin: landet er halt auf dem rechten Flügel im Strafraum und ja, alle Defensivspieler

Florian Dawin: orientieren sich Richtung dem Ball für den Spieler rechts außen,

Florian Dawin: gucken alle da hin und dann schiebt er den Flach in die Mitte auf den Elfer und da steht halt einer.

Florian Dawin: Da ist halt auch keine Raumaufteilung, das war auch tatsächlich im Spiel am

Florian Dawin: Samstag gegen Saarbrücken an ein, zwei Stellen auch wieder dasselbe.

Florian Dawin: Ball nach außen, alle Defensivspieler orientieren sich auf dem auf dem Ball

Florian Dawin: für einen Spieler, es ist einfach keine, im Moment keine Sicherheit in Absprachen, weil ich,

Florian Dawin: glaube auch, dass was Martin Menemann sagt, alle Spieler, die da jetzt auf dem

Florian Dawin: Platz stehen und auf der Bank sitzen, die wollen,

Florian Dawin: da will keiner absteigen, aber im Moment ist da einfach auch keine Sicherheit,

Florian Dawin: kein Selbstbewusstsein da, keiner, der vorangeht.

Florian Dawin: Und dann schenkt man so ein Spiel halt billig her.

Martin van Elten: Gehen wir mal zum nächsten Spiel. Das war das Heimspiel gegen Saarbrücken.

Martin van Elten: Ich fand, ja, ein bisschen enttäuschende Zuschauerzahl auch.

Martin van Elten: Ich glaube, so knapp 6.000, wenn ich es richtig im Kopf habe.

Martin van Elten: Also unter 7.000, gerade bei so einem wichtigen Spiel.

Martin van Elten: Ja, 6.961 hätte sicherlich ein bisschen mehr sein können.

Martin van Elten: Martin Mendel war Spiel des Spiels mit seinen ganzen Paraden,

Martin van Elten: Zumindest jetzt in der Kicker-Elf des Tages auch.

Martin van Elten: Ich fand auch, Jamilu Collins hat ein gutes Spiel gemacht.

Martin van Elten: Den hatten wir auch im Interview.

Interviews: Was denkst du von dem Spiel? Es war ein schwieriges Spiel, in der Situation,

Interviews: in der wir uns als Spieler in der Klub finden.

Interviews: Wir nehmen es als positive, mit einem neuen Trainer, mit einer neuen Energie, mit den Fans' Energie.

Interviews: Ich denke, das ist genau das, was wir wollen. Wir werden diesen ersten Punkt

Interviews: als ein Weg für den Breakthrough machen. Und hoffentlich gehen wir mit der gleichen

Interviews: Energie aus, von einem Spiel zu einem anderen Spiel, um sich zu bringen,

Interviews: aus unseren Situationen zu bringen.

Interviews: Was sind deine Erfahrungen mit deinem neuen Trainer?

Interviews: Alles, die Energie he bringt in der Team. Alles ist wirklich gut.

Interviews: Die Spieler adaptieren zu dem neuen Style wirklich schnell.

Interviews: Er ist hier nur vier Jahre alt. Und bereits auf der Piste, wir adaptieren zu so vielen Sachen.

Interviews: Das ist das zu sagen, die Erfahrung he bringt in der Team und die Leidenschaft.

Interviews: In der ersten Hälfte hatten wir eine Szene, wo Martin Mene und Sie waren ein

Interviews: bisschen confused sind. Können Sie uns das?

Interviews: Nein, nein. Die Situation mit Martin Mene war, dass wir die Ballen zurückgegangen sind.

Interviews: Und er wusste nicht, ob ein Spieler kam.

Interviews: Er sagte, dass wir die Ballen und wir laufen. Es war nichts.

Interviews: Was sind Ihre Vorbereitungen für die nächsten Mächte? Die Intention für die

Interviews: nächsten Mächte ist, dass wir mit dem MNH-JW gehen und gehen für die Win.

Interviews: Wir kämpfen für die Win. Das einzige Team, das wir spielen wollen,

Interviews: ist, um die Spiele zu gewinnen, um die Freude zu den Fans zurückzubringen.

Interviews: Und das ist unser Ziel, unser Ziel mit dem Trainer und dem Team.

Martin van Elten: Ja, ich fasse nochmal ganz kurz auf Deutsch zusammen. Er hat gesagt,

Martin van Elten: es war auf jeden Fall ein schwieriges Spiel, sind gut reingekommen.

Martin van Elten: Man sieht auf jeden Fall schon den Effekt des Trainers nach nur vier Tagen und

Martin van Elten: er hat ja dann auch noch beim Ausblick auf das nächste Spiel gesagt,

Martin van Elten: dass wir auf jeden Fall auch für die, dass er auf jeden Fall auch für die Fans

Martin van Elten: so weitermachen will und gewinnen will und dass das Ganze als,

Martin van Elten: einen guten Start sieht.

Martin van Elten: Ich weiß nicht, wie hast du die Szene mit Martin Mendel und ihm gesehen,

Martin van Elten: wo Dominik Baumann fast getroffen hätte?

Martin van Elten: Also das war auf jeden Fall höchste Gefahr, oder?

Florian Dawin: Ja, das war wieder ganz seltsam. Das erinnerte mich so ein bisschen an die Situation

Florian Dawin: zuvor, also Woche zuvor gegen Havelse,

Florian Dawin: auch Mendel und, keine Ahnung, welcher Abwehrspiel das war, aber irgendwie keine

Florian Dawin: Klarheit, keine Kommunikation, was auch so sinnbildlich einfach ist.

Florian Dawin: Ja, nimm du ihn, ich hab ihn. Keiner geht so richtig hin.

Martin van Elten: Ja, insgesamt wenig Chancen, ja, größte Chance wahrscheinlich Oganse am Ende, der 86.

Martin van Elten: Minute frei auf Menzel zulief und dann den Heber ein bisschen verunglückt.

Martin van Elten: Was hattest du gesagt, Stefaniak kann ihm keinen Vorwurf machen oder was hat er gesagt?

Florian Dawin: Doch, doch. Nein, nein, falsch. Also tatsächlich hat bei Stefaniak dann nachher

Florian Dawin: im Interview bei Magenta Sport schon deutlich gesagt so,

Florian Dawin: naja, wenn wir solche Chancen nicht reinmachen, dann werden wir auch keine Tore

Florian Dawin: mehr schießen, dann werden wir auch nicht mehr gewinnen, so ungefähr, weil der Dreiklang.

Florian Dawin: Ob er jetzt ihm so einen richtigen Vorwurf gemacht hat, das weiß ich nicht mehr.

Florian Dawin: Aber ich fand das schon recht deutlich und ich finde auch einfach,

Florian Dawin: man muss, der soll einfach Schuster bleibt bei deinen Leisten,

Florian Dawin: mach das Ding einfach flach. Flach einfach aufs Tor.

Florian Dawin: Wenn du dann irgendwie den gegen Pfosten machst, wie Marcel Beer in der ersten

Florian Dawin: Halbzeit, okay, dann passiert das halt. Aber mach den Flach und mach nicht den Messi.

Florian Dawin: Und da, das ärgert mich halt auch wirklich, dass er dann so ein Ding da versucht

Florian Dawin: auszupacken, wenn man in der 86.

Florian Dawin: Minute so ein Geschenk bekommt, weil das ist ja jetzt so eine,

Florian Dawin: kann man sagen, eine ähnliche Szene wie die Szene von Mendel und Collins, ein Geschenk.

Florian Dawin: Nur, dass er halt hier um den Ball schlägt, dann macht das Ding einfach rein.

Florian Dawin: Und dann kann es sich da in der Kurve feiern lassen und drum und dran, aber,

Florian Dawin: mehr Messi als Oberliga Westfalen.

Martin van Elten: Tja, Bär trifft den Pfosten, ist ja auch so ein bisschen symptomatisch für die

Martin van Elten: aktuelle Situation unserer Führungsspieler.

Martin van Elten: Also ich finde, man hat das Gefühl, Stefaniak ist nicht richtig fit,

Martin van Elten: Julian Guttau ist die halbe Saison verletzt, Bär war jetzt lange verletzt,

Martin van Elten: kommt natürlich wieder ran, ist aber auch nicht der Alte, kann man ja auch nicht erwarten.

Martin van Elten: Und dann haben wir einfach doch sehr, sehr viele Mitläufer, oder?

Florian Dawin: Ach, total. Also, wer sind denn die Fügungsspieler? Wer sollten die Fügungsspieler sein?

Florian Dawin: Martin Mendel, Pascal Fallmann, Ede Maicak, Marvin Stefaniak, Marcel Bär.

Florian Dawin: Ede ist verletzt viel, Stefaniak ist vollkommen außer Form.

Florian Dawin: Bär kommt eben, wie du gerade sagst, und kann in dieser Situation natürlich

Florian Dawin: auch nicht Wunder bewirken.

Florian Dawin: Pascal Fallmann sehe ich jetzt auch, von denen sehe ich in den letzten 5,

Florian Dawin: 6, 7 Spielen auch im Prinzip nichts mehr.

Florian Dawin: Und wenn du Wenn du dann halt eben deine Topscorer Marvin Stefaniak mit drei

Florian Dawin: Toren und drei Vorlagen und Julian Gutta mit drei Toren und drei Vorlagen bei 40 Prozent Spielzeit,

Florian Dawin: der Gesamtspielzeit hast und Jona Fabisch dann noch auch drei Tore geschossen hat, ja gut,

Florian Dawin: dann stehst du halt da unten drin und da musst du halt hoffen,

Florian Dawin: dass du irgendwie über diesen Strich kommst.

Martin van Elten: Gilt nicht sonst immer Defense Wins Championship? Aber wenn du keine Tore schießt,

Martin van Elten: kannst du auch keine Spiele gewinnen.

Florian Dawin: Ja, und guck dir Aachen an. Also Gegenbeispiel natürlich das absolute Extrembeispiel.

Florian Dawin: Mika Schröers und Lars Gindorf.

Florian Dawin: Mit zusammen jetzt, glaube ich, 31 Toren von 35 Toren.

Florian Dawin: So ist natürlich auch nicht gut. Beides Leihspieler. Wenn die den Klasse halten,

Florian Dawin: werden die die auch nicht weiter verpflichten können.

Florian Dawin: Dann sieht es bei denen anders aus. aber du brauchst halt wirklich mal jemanden,

Florian Dawin: der Sicherheit ausstrahlt, weil er halt eben ein paar Tore auf dem Buckel hat.

Martin van Elten: Tja, heilen wir nochmal rein, was Martin Mendel zu sagen.

Interviews: Lass du das Spiel allgemein erst mal gesehen werden. Ja, ich habe gesehen,

Interviews: dass wir heute um jeden Meter gekämpft haben.

Interviews: Gerade auch in der ersten Halbzeit, wie wir ins Spiel gekommen sind.

Interviews: Ich glaube, da waren diese Brücke auch sofort beeindruckt.

Interviews: Ich glaube, das war auch wichtig, danach haben wir sie eine Reaktion zu zeigen von dem Auftreten her.

Interviews: Und das Stadion so ein Stück weit auch, die uns von Anfang an unterstützt haben,

Interviews: aber auch zu zeigen, dass wir das genauso heute auf den Platz bringen wollen.

Interviews: Dann galt es halt in der ersten Halbzeit dann noch vor dem Abpfiff dann auch

Interviews: so ein Stück weit eine Druckphase, Drangphase von Saarbrücken zu überstehen.

Interviews: Das war mir gut gemacht, ziemlich in der zweiten Halbzeit.

Interviews: Und dann sind wir wieder ins Spiel gekommen und haben gut gespielt,

Interviews: auf Bälle festgemacht und das Torchancen erspielt.

Interviews: Und ja, letzten Endes kann man sogar kann man sogar das Tor machen.

Interviews: Wir hatten heute, glaube ich, die insgesamt klareren Möglichkeiten wahrscheinlich.

Interviews: Insofern ein bisschen schade, aber das ist ein erster Schritt.

Interviews: Ich glaube, dass man gesehen hat, dass die Mannschaft lebt und das war das, was heute wichtig war.

Interviews: Natürlich werden Sieg jetzt zum Auftakt dann halt auch verabschieden.

Interviews: Noch mal ein Stück besser gewesen. Wir haben viele Trampfasen gesehen,

Interviews: beide Mannschaften hatten so ihre Momente.

Interviews: Du hattest hinten, glaube ich, auch zwei, drei wichtige Paraden, um im Spiel zu bleiben.

Interviews: War das jetzt auch mal wichtig, einfach mal wieder die Null zu halten nach drei

Interviews: Spielen, wo es halt nicht so gut ist?

Interviews: Das ist grundsätzlich ja immer die Grundvoraussetzung, um erfolgreich zu sein,

Interviews: dass man hinten ein wenig zulässt.

Interviews: Da haben wir trotzdem heute relativ noch ein bisschen was durchgelassen,

Interviews: was vielleicht nicht hätte sein müssen.

Interviews: Manchmal spielt es auch einfach der Gegner gut, das muss man auch anerkennen.

Interviews: Ja, und so wird es immer auch Chancen geben, aber da muss man halt gucken,

Interviews: dass man möglichst wenig Gegentore kriegt und wenn man zu Null spielt,

Interviews: ist das erstmal der Grundstein dafür, dass man nicht verlieren kann.

Interviews: Also insofern war es wichtig heute, dass die Mannschaft kompakt steht,

Interviews: jeder sich dort auch defensiv einbringt und das habe ich über 90 Minuten gesehen heute.

Interviews: Es war jetzt aber auch so, dass beide Mannschaften ja vor dem Tor dann auch

Interviews: effektiv nicht getroffen haben und die Kaltschnüssigkeit vermissen lassen haben.

Interviews: Ist das wirklich dann auch sehr viel Kopfsache, wo man jetzt quasi besser sein

Interviews: muss als Saarbrücken in den nächsten Spielen? Nicht nur als Saarbrücken.

Interviews: Wir haben jetzt gegen Saarbrücken gespielt, sondern wir müssen im Torabschluss

Interviews: und in den Chancen herausspielen. Besser sein als unsere Gegner,

Interviews: die uns gerade gegenüberstehen.

Interviews: Dort immer auf andere zu schauen, wird uns glaube ich nicht weiterbringen,

Interviews: sondern wir müssen da auf uns schauen.

Interviews: Und ich sehe, dass wir trotzdem uns auch aus dem Spiel heraus viele gute Möglichkeiten

Interviews: herausgearbeitet haben, auch viele Standards produziert haben dadurch.

Interviews: Und da kann es immer gefährlich werden. Insofern, ja.

Interviews: War das heute, wie gesagt, ein erster Schritt in die richtige Richtung aus meiner

Interviews: Sicht und wir versuchen darauf aufzunehmen. Du hast die Tormöglichkeiten angesprochen.

Interviews: Willst du kein H in der Suppe suchen oder wird man trotzdem mal mit Winslow-Kentzer

Interviews: sprechen, dass vielleicht Lupfer und solche Kunststücke im Abschiedskampf nicht

Interviews: das richtige sind im Abschluss?

Interviews: Oh gut, wenn der Lupfer reingeht, dann jübeln alle. Also insofern,

Interviews: ich glaube, der Torwart macht unten gut zu und er versucht es oben drüber.

Interviews: Ist jetzt vielleicht nicht das, was jetzt optisch gesehen in der Situation das

Interviews: Richtige ist, aber in der Situation, wie der Torwart sich bewegt,

Interviews: wie es sich für Winz in der Situation angefühlt hat, vielleicht doch nicht das Falsche.

Interviews: Also letzten Endes, wenn der Ball reingeht, jubeln wir, wenn er nicht reingeht,

Interviews: sagen wir, hättest du mal. Also hinterher ist man nochmal schlauer.

Interviews: Er selber macht sich da, glaube ich, auch die größten Vorwürfe,

Interviews: aber von mir werden sie jetzt dort keine hören. Wie war denn jetzt die erste

Interviews: Woche insgesamt unter dem neuen Trainer?

Interviews: Ja, ist ja logisch, dass der neue Trainer kommt mit, also unbelastet hier herkommt

Interviews: mit frischer Energie und das versucht auf uns als Mannschaft zu übertragen.

Interviews: Und so wie wir heute ein Spiel gestartet sind, glaube ich, hat das auch ganz

Interviews: gut funktioniert. Und ich glaube...

Interviews: Wir haben jetzt auch nicht erlebt, dass irgendjemand versucht,

Interviews: das Rad neu zu erfinden. Das ist nach wie vor Fußball.

Interviews: Und wir haben dann trotzdem den Input, den er bringt. Er hat uns heute schon

Interviews: in vielen Phasen gut weitergeholfen.

Interviews: Ich habe aber auch gesehen, dass wir das noch nicht gerade in der ersten Halbzeit

Interviews: über 45 Minuten durchgezogen haben, sondern sind dann auch so nach 20,

Interviews: 25 Minuten ein bisschen davon abgegangen.

Interviews: Und das müssen wir uns auf dem Platz angreifen lassen, dass dann auch der Gegner

Interviews: ein Stück weit ein bisschen mehr aufkommt.

Interviews: Man muss dann auch wieder sagen, der Gegner hat auch ein Stück weit angepasst,

Interviews: aber man sieht halt die Dinge, die unter der Woche mit dazu kamen,

Interviews: die wir auch trainiert haben, die fruchten.

Interviews: Wenn wir die durchziehen und die weiter verfeinern, dann bin ich guter Dinge,

Interviews: dass das in den nächsten Wochen erfolgreicher wird.

Interviews: Wie hat sich vielleicht auch der Ansprache schon ein bisschen geändert dazu?

Interviews: Es gibt ja unterschiedliche Trainersügen, der eine ist in der Ansprache ein

Interviews: bisschen lauter, der andere ist wieder ein bisschen anders. Wie hat sich das so geändert?

Interviews: Ohne jetzt irgendwas zu sagen, was dann in irgendeiner Form gewertet wird,

Interviews: aber weil letzten Endes ist Christoph Dabrowski einer, den habe ich ja noch

Interviews: als Gegenspieler auch den Platz erlebt, der sehr emotional ist und das auch gut rüberbringt.

Interviews: Und genau das hat er jetzt auch unter der Woche gemacht und hat uns da einfach

Interviews: in vielen Einzelgesprächen dann halt auch mitgenommen.

Martin van Elten: Ja, interessante Punkte doch dabei, vor allen Dingen, was er dann über Christoph

Martin van Elten: Dabrowski noch am Ende gesagt hat, wie viel dann auch in so nur vier Tagen,

Martin van Elten: in Anführungsstrichen, schon dadurch verändert werden kann, ist bemerkenswert.

Florian Dawin: Auf jeden Fall. Also ich glaube auch, das sind Hertel und Dabrowski sind zwei

Florian Dawin: ganz unterschiedliche Typen.

Florian Dawin: Dabrowski kommt vielmehr über Emotionalität.

Florian Dawin: Ich hoffe, dass er auch ein deutlich besseres In-Game-Coaching hat,

Florian Dawin: wie man dann so sagt. Hatten wir uns ja auch drüber unterhalten.

Martin van Elten: Du meinst die Wechsel vor allen Dingen, oder?

Florian Dawin: Ja, es wechselt.

Martin van Elten: Taktische Umstellungen.

Florian Dawin: Taktische Umstellungen, Reaktionen, wie das Martin Mendel eben dann sagte,

Florian Dawin: der Gegner hat angepasst, dass er nochmal auch dann Ideen hat,

Florian Dawin: wie man da wiederum gegen anpassen kann.

Florian Dawin: Da hoffe ich mir einfach, dass er da ein bisschen besser ist.

Martin van Elten: Was denkst du denn, warum ist da Hertel, ja, in Anführungsstrichen nicht so gut drin gewesen?

Florian Dawin: Ja, wenn er einen Plan aufgebaut hat und dann dieser gefruchtet hat,

Florian Dawin: dann war das wirklich gut.

Florian Dawin: Aber er scheint dann eben nicht so die richtigen Ideen gehabt haben,

Florian Dawin: wie man dann eben Systeme umstellt.

Florian Dawin: Also im Mittelfeld oder in einem Sturm oder in der Defensive,

Florian Dawin: da scheint er einfach nicht so viel Erfahrung mit gehabt zu haben.

Martin van Elten: Ich weiß es nicht. Man könnte ja sagen, vielleicht ist er auch schon zu lange

Martin van Elten: im Geschäft, aber ist ja auch Quatsch, so lange ist er noch nicht professioneller Trainer,

Martin van Elten: wahrscheinlich auch erst so zehn Jahre seine Profilizenz, die er da hat oder

Martin van Elten: sein Trainer, sein Fußballlehrer.

Martin van Elten: Ich weiß es nicht, aber ich glaube, das hat dort Chef und Hertel auch oft vereint,

Martin van Elten: sozusagen das nicht reagieren können auf Situationen.

Florian Dawin: Ja, und ich fand jetzt auch schon, wie sie sagten im Interview,

Florian Dawin: dass die erste Halbzeit schon durchaus anders war.

Florian Dawin: Es war ein bisschen weniger mit hintenrum Spielerei, sondern mehr direkt nach

Florian Dawin: vorne, bedingt auch durch den zweiten Stürmer, der ja aber auch gegen Havelse schon da stand.

Florian Dawin: Ich glaube, es ist schon ein anderer Spielstil zu sehen.

Florian Dawin: Ich hoffe natürlich auch noch mal, dass sich beim Thema Ecken jetzt irgendwann

Florian Dawin: irgendwie auch noch mal was tut. Weil das ist ja auch wirklich...

Florian Dawin: Ziemliche Zumutung, was da geboten wird.

Martin van Elten: Gut, dann glaube ich, können wir mal das Spiel abschließen und auf die nächsten

Martin van Elten: beiden Spiele gucken. Wir fahren am Freitag schon nach Köln. Freust du dich da drauf?

Florian Dawin: Yeah, Karnevalszeit. Ja, ich freue mich.

Florian Dawin: Wie habe ich das gesagt oder dir geschrieben? Wahrscheinlich habe ich am Samstag

Florian Dawin: nach dem Spiel gegen Saarbrücken überhaupt keinen Bock, nach Köln zu fahren

Florian Dawin: und am Freitag fährt man dann trotzdem einfach, weil es die Gewohnheit ist.

Florian Dawin: Vielleicht Ja, kommt ja die Glücksgöttin und küsst unseren FC Erzgebirge auch

Florian Dawin: am Freitag wach und wir nehmen doch noch irgendwie einen Punkt mit.

Martin van Elten: Ich habe noch eine ganz spannende Statistik für dich. 2006, Sieg bei?

Florian Dawin: Viktoria Köln.

Martin van Elten: Nee, 1. FC Köln.

Florian Dawin: Natürlich nicht.

Martin van Elten: Da warst du doch.

Florian Dawin: Ja.

Martin van Elten: Auf dem Zaun, Juskowiak.

Martin van Elten: 2016 Aufstieg in Köln bei welchem Verein?

Florian Dawin: Fortuna.

Martin van Elten: Wer erinnert sich nicht?

Martin van Elten: 2026 wäre dann mal Zeit für den ersten Auswärtssieg bei Viktoria Köln.

Martin van Elten: Und ich habe noch eine andere Statistik

Martin van Elten: für dich. Wir haben schon mal an Karnevalsfreitag und Freitag den 13.

Martin van Elten: Und zwar 2015 haben wir bei Fortuna Düsseldorf gewonnen.

Martin van Elten: Auch bei einem Karnevalsverein.

Florian Dawin: Fortuna gewonnen?

Martin van Elten: Ja.

Florian Dawin: Kann ich ja fast nicht glauben.

Martin van Elten: Mit einem Bobby Wood unter Stiepich. Du wirst dich bestimmt noch erinnern.

Florian Dawin: Das war Bobby Wood, Stürmertor, Juskowiak, Stürmertor, gut, Aufstiegssaison

Florian Dawin: nochmal ganz ausgeklammert.

Florian Dawin: Das heißt also, dass am Freitag Vincent Old Cansey sein erstes Tor für uns schießt.

Martin van Elten: Da hat sogar Mugosa getroffen. Wer kennt ihn nicht bei Düsseldorf?

Martin van Elten: Wahnsinn. Ja, und bei Fortuna Köln war, glaube ich, dann am Ende Riese doch

Martin van Elten: auch einer der Torschützenaufstiegs-Torschützen.

Martin van Elten: Also wir haben da an den Karnevalsvereinen eigentlich ganz gute Erinnerungen.

Martin van Elten: Naja, wir blenden mal die anderen Spiele aus. Riese und Köpke haben getroffen,

Martin van Elten: natürlich bei der Fortuna.

Florian Dawin: Aber grundsätzlich, doch freue ich mich eigentlich schon am Freitag auf Viktoria Köln.

Florian Dawin: Ich war ja bis jetzt erst einmal da, und zwar zum DFB-Pokalspiel,

Florian Dawin: erste Runde damals, als Nürnberg gespielt hat beim heißen Sommer.

Florian Dawin: Und jetzt mal mit Aue da zu sein, ist auch, freue ich mich drauf,

Florian Dawin: Ich bin gespannt, wie es wird.

Florian Dawin: Und ja, schauen wir mal.

Martin van Elten: Ja, Viktoria Köln für mich auch ein bisschen im Fall. Haben ja Lobinger abgegeben.

Martin van Elten: Die Qualität doch brutal eingebrochen. Haben gegen Schweinfurt verloren jetzt zuletzt.

Martin van Elten: Gegen Waldhof unentschieden gegen Jan Regensburg. Und dann haben wir gegen Saarbrücken

Martin van Elten: gewonnen. Wichtiger Sieg auch.

Martin van Elten: Also es ist ein durchwachsenes Jahr.

Florian Dawin: Ja, aber ich glaube, mit der Mannschaft, die sie ja zusammengestellt haben und

Florian Dawin: mit dem neuen Trainer, der ja scheinbar wirklich sehr gut ist,

Florian Dawin: viele Vorschusslöbären hat, Marian Wilhelm, ist das, glaube ich, in Ordnung.

Florian Dawin: Da ist schon Qualität da und Aue auswärts ist ja auch immer so eine besondere,

Florian Dawin: spezielle Sache, aber irgendwann muss der Bock umgestoßen werden.

Martin van Elten: Gut, die Woche drauf geht es schon am Sonntag weiter gegen NRG Cottbus.

Martin van Elten: Ein Duell, ein Oberliga-Duell.

Martin van Elten: Letztes Mal gab es ja auch ein bisschen Auseinandersetzungen zwischen Cottbus

Martin van Elten: und Naule-Fans. Sicherlich auch brisant.

Martin van Elten: Cottbus hat jetzt den zweiten Zigerchi geholt, ne? Hast du mitbekommen?

Florian Dawin: Richtig.

Martin van Elten: Aber die doppelten Zigerchis waren noch nicht auf dem Platz. Tollgay und Tolse.

Martin van Elten: Tollgay und Tolga und Tolse.

Florian Dawin: Jetzt hast du aber hier meinen rausgehauen. Ja, wird natürlich ein enorm schweres Spiel.

Florian Dawin: Cottbus gut in die Rückrunde gestartet.

Florian Dawin: Wirklich eine der Spitzenmannschaften.

Florian Dawin: Aber wenn man halt eben auf das Restprogramm guckt und auf die Spiele guckt,

Florian Dawin: dann musst du halt irgendwelche Heimspiele gewinnen.

Florian Dawin: Irgendwo musst du ja Punkte holen, um auf deine 45 bis 46 Punkte zu kommen.

Florian Dawin: Und dann kommen halt eben jetzt in den Heimspielen Energie und Osnabrück,

Florian Dawin: dann noch Aachen und danach, wie es im April weitergeht, weiß ich gar nicht.

Martin van Elten: Aber Hoffenheim.

Florian Dawin: Ja, irgendwo musst du die Punkte holen. Es bleibt ja gar nichts anderes übrig.

Florian Dawin: Und es ist eben ein Marathon und kein Sprint und am Ende haben wir am letzten

Florian Dawin: Spieltag eben auch noch Auswärts in Schweinfurt.

Florian Dawin: Solange es noch nicht rechnerisch beendet ist, soll man nicht aufgeben.

Martin van Elten: Naja, was ich auch noch mal krass finde, ist, dass wir ja früher gegen so Ostri-Wahlen

Martin van Elten: regelmäßig Punkte geholt haben und dass ja so ein bisschen komplett die Serie vorbei ist.

Martin van Elten: Also jetzt auch gegen Hansa waren wir nicht mehr so gut die letzten Jahre,

Martin van Elten: gegen Cottbus, also das ist ein bisschen...

Martin van Elten: Schade schon.

Florian Dawin: Ja, aber am Ende ist es ja egal. Hauptsache, du holst gegen irgendjemanden Punkte.

Florian Dawin: Ob das jetzt Energie ist oder bei 60 oder gegen Essen. Weiß ich nicht.

Martin van Elten: Ja.

Florian Dawin: Ja.

Martin van Elten: Gut. Zum Ende gibt es noch eine beliebte Kategorie. Der Helge der Woche.

Martin van Elten: Ich weiß nicht, ob du es wahrgenommen hast. Helge Leonhardt hat einen alten Post rausgegraben.

Martin van Elten: Danke dir, Thorsten, für die Geldstirige Vertragsverlängerung als Haupt- und Trikotsponsor VETAS.

Martin van Elten: Die Region hält zusammen. Glück auf Presi.

Martin van Elten: Und interessant, da macht er noch mal auf, dass,

Martin van Elten: Thorsten Enders ist, dass er der Geschäftsführer von Vaters den Transfer von

Martin van Elten: Pascal Köpke möglich gemacht hat, der dann für ein Vielfaches zu,

Martin van Elten: er hat hier Herra geschrieben, aber es ist Hertha gemeint,

Martin van Elten: realisiert hat und interessanterweise weißt du, wo der Transfer fixiert wurde

Martin van Elten: von Pascal Köpke zu Hertha?

Florian Dawin: In der Türkei im Trainingslager?

Martin van Elten: Nein, auf dem neutralen Boden, wie Helge Leonard schreibt, im RB-Stadion mit

Martin van Elten: Michael Preetz. Was für ein Deal für uns.

Martin van Elten: Ja, ich glaube, Helge Leonard hat neben Pascal Köpke, glaube ich,

Martin van Elten: noch einen anderen Riesendeal gemacht und zwar, das war der Trainer natürlich mit Domenico Todesco,

Martin van Elten: aber ja, wahrscheinlich auch der Top-Abgang die letzten 15 Jahre.

Florian Dawin: Ja, und dann auch eine leichte Spitze gegen die aktuelle Vereinsführung oder

Florian Dawin: was heißt, gegen die aktuelle Vereinsführung, wo ja scheinbar jetzt niemand

Florian Dawin: mehr bereit war, richtig viel Geld rauszugeben als Sponsor.

Florian Dawin: Wobei, wir haben ja gehört, es wollte ja auch keiner, auf der Pressekonferenz

Florian Dawin: von Tarnath haben wir gehört, dass ja keiner so richtig mit uns überhaupt reden wollte.

Florian Dawin: Von den potenziellen Spielern, die da so alle im Raum standen.

Martin van Elten: Liest du das als Spitze oder ist es nicht einfach so, ihr schaut mal,

Martin van Elten: wie gut früher alles war? Ich bin mir da nicht so sicher.

Florian Dawin: Ja, es ist eine Interpretationssache. Ich lese es jetzt als Spitze,

Florian Dawin: kann aber auch eben Erinnerungen an gute alte Zeiten sein. Klar.

Martin van Elten: Aber ja, er hat ja auch noch mal hier letzte Woche hat er ja auch noch damals

Martin van Elten: schöne Erinnerungen gepostet, also ich weiß nicht, ich glaube,

Martin van Elten: es geht doch auch so ein bisschen darum, so eine Alternativrealität oder Erinnerung,

Martin van Elten: am Leben zu halten. Ich finde ja auch immer...

Martin van Elten: Jetzt als letzte Anekdote dazu, ich finde das ja auch immer ein bisschen interessant,

Martin van Elten: dass Leute auch alles vergessen haben, was auch schlecht unter ihm war.

Martin van Elten: Also, dass natürlich auch seine Amtszeit so ein bisschen verklärt wird und für

Martin van Elten: was zum Scherbenhaufen der Verein halt auch stand, als er gegangen ist.

Florian Dawin: Ja, auf jeden Fall, klar. Man darf das eine sehen, das eine Extrem,

Florian Dawin: aber das positive Extrem, was er ermöglicht hat.

Florian Dawin: Aber dann halt eben mit dem Ausgleich, dass es halt ein extremes,

Florian Dawin: negatives Extrem gab, wo der Verein wirklich vor dem Bankrott stand.

Florian Dawin: Und da ja auch einige Dinge so am Rande der Legalität gelaufen sind,

Florian Dawin: würde ich jetzt mal sagen.

Martin van Elten: Ja, oder die ganze Auseinandersetzung mit dem damaligen Geschäftsführer,

Martin van Elten: der dann ja auch, wo es vor Gericht ging und so weiter, was ja auch aus der

Martin van Elten: Helge-Leonard-Ära stammt.

Martin van Elten: Dann würde ich sagen, danke für deine Zeit.

Martin van Elten: Ich glaube, wir hören uns dann auch bald wieder. Allen Hörerinnen und Hörern,

Martin van Elten: ja, viel Spaß bei den nächsten Spielen.

Martin van Elten: Ich glaube, es ist jetzt wichtig, wie Martin Mendel da schon gesagt hat,

Martin van Elten: dass wir auch alle hinter dem Verein stehen, dass wir uns vielleicht auch nicht selber zerfleischen.

Martin van Elten: Wie teilweise in den Kommentaren ist mir auch nochmal ein Anliegen.

Martin van Elten: Ich finde das dann teilweise schon krass, was so unter Videos geschrieben werden,

Martin van Elten: wenn sich Spieler dann noch im Interview stellen, den fragen und dann auch noch

Martin van Elten: eine Rechtfertigung abgeben.

Martin van Elten: Ich hatte das ein bisschen zu dir ironisch gesagt, welchen Spieler wollen wir

Martin van Elten: denn heute dem Mob vorwerfen?

Martin van Elten: Also, manche Leute übertreiben dann auch ganz schön, aber ich hab schon das

Martin van Elten: Gefühl, das sind auch nicht die Leute, die jetzt hier unbedingt reinhören,

Martin van Elten: die was Ausgewogenes zum Verein hören wollen, sondern nur so Leute, die halt auf die,

Martin van Elten: schnelle, billige Profilierung und Polarisierung setzen.

Florian Dawin: Internet-Trolls halt, Also, aber trotzdem haben sie ja dann eine Aufmerksamkeit

Florian Dawin: von anderen Leuten, die dann wieder dankenswerterweise auch vielleicht dagegen kommentieren,

Florian Dawin: sagen, was soll das, aber eigentlich sind wir ja froh,

Florian Dawin: dass wir Spiele haben, die nach dem Spielen Rede und Antwort stehen und uns

Florian Dawin: dann Einblicke geben, wie sie das sehen und wir das dann halt eben im Podcast

Florian Dawin: als Grundlage für ein Gespräch nehmen können.

Martin van Elten: Ja. In diesem Sinne, Glück auf. Bleibt uns gelogen. Bis bald.

Florian Dawin: Bis bald.

Martin van Elten: Ciao.

Über diesen Podcast

Champions League, Millionengehälter, Wembleyrasen.

Die Liste an Dingen des modernen Fußballs, mit denen Erzgebirge Aue nichts zu tun hat, ist lang. Sehr lang. Dennoch gibt es viel zu erzählen und zu berichten vom kleinen Fußballklub aus Sachsen, der seit Jahren den Profifußball bereichert.

Martin, Tobias und Thomas besprechen regelmäßig die Spiele, begeben sich aufs (unebene) Taktikfeld und ordnen all die Geschehnisse ein, die rund um den Verein passieren. Es lohnt sich auf jeden Fall reinzuhören. Und das nicht nur, wenn die Drei versuchen zu erklären, wieso die Kleinstadt aus dem Gebirge doch irgendwann wieder im Europapokal spielt.

⚒ Glück auf ⚒

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von und mit Martin van Elten, Tobias Düsterdick, Thomas Otto

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