Martin van Elten: Hallo und willkommen zum Aue-Podcast, heute mit Folge 93. Ja,
Martin van Elten: heute wieder mit Florian.
Florian Dawin: Glück auf zusammen.
Martin van Elten: Tobias.
Tobias Düsterdick: Hallo.
Martin van Elten: Und mir, Martin. Hi. Ja, Jungs, es gab jetzt ja eine Umfrage zur Abstimmung
Martin van Elten: über die beste Aue-Fußball-Elf aller Zeiten.
Martin van Elten: Und da wurden unter anderem Martin Mennel, Volker Schmidt,
Martin van Elten: Jörg Emmerich, Thomas Koos, Holger Ehler, Jan Hochscheitz, Geri Laizuri,
Martin van Elten: Dimitri Nazarov, Harald Motis, Willi Tröger und Jürgen Escher gewählt und als
Martin van Elten: Trainer natürlich Gerd Schädlich.
Martin van Elten: Und ja Jungs, was wäre denn so eure Elf aller Zeiten oder wer fehlt da aus eurer
Martin van Elten: Sicht? Vielleicht mal erst zu dir Florian.
Florian Dawin: Ja, mal die Elf passt schon ganz gut für mich.
Florian Dawin: Ich habe spontan immer die Eingebung, dass ich ja irgendwie Pierre Lebeau noch
Florian Dawin: als Aufstiegshelden für das entscheidende Tor nochmal mit reinnehmen würde.
Florian Dawin: Irgendwie auch eine Identifikationsperson für mich persönlich.
Florian Dawin: Aber ich finde, das ist schon eine runde Sache.
Martin van Elten: Tobi, bei dir, mir persönlich fällt es ja auch schwer, die Leute zu bewerten,
Martin van Elten: die jetzt nicht aus meiner Zeit stammen.
Martin van Elten: Ich kann vielleicht noch über die Zweitliga-Zeit auch gerade am Anfang was sagen,
Martin van Elten: aber so die 90er Jahre, die 80er Jahre und dann vielleicht auch die Lüte-Zeiten
Martin van Elten: des Vereins so mit den 50er Jahren, die ist wahrscheinlich schon auch schwierig für uns.
Tobias Düsterdick: Ja, also weil das ja teilweise Leute sind, die wir ja persönlich gar nicht mehr
Tobias Düsterdick: kennen, die ja wirklich lange, lange vor unserer Lebenszeit ja auch sind.
Tobias Düsterdick: Und insofern kann ich mich da tatsächlich nur an die Spieler erinnern in unserer
Tobias Düsterdick: ersten Zweitliga-Zeit und da gab es natürlich auch, da hatten wir auch schon
Tobias Düsterdick: richtig coole Spieler, ich weiß nicht, ob ihr euch noch an Thomas Spubbel erinnern könnt.
Martin van Elten: Ja, der war Torwart, genau.
Florian Dawin: Habe ich doch letzte Folge erwähnt bei dem,
Florian Dawin: Most sexy Bismut Aue-Player.
Tobias Düsterdick: Genau, also genau, Thomas Spoppel, der ist mir noch in Erinnerung geblieben.
Tobias Düsterdick: Und es gab auch noch einen anderen ganz, ganz wichtigen Spieler,
Tobias Düsterdick: der auch nicht minder für den Erfolg dieses Vereins verantwortlich ist,
Tobias Düsterdick: und zwar Andrei Jischkowiak, wenn der euch noch was sagt.
Florian Dawin: Und wenn man jetzt nochmal drüber nachdenkt, ist natürlich Marc Hänsel auch
Florian Dawin: eine tragende Rolle zu Zweitliga-Zeiten.
Florian Dawin: Also ich glaube, da würden uns noch ein paar Leute einfallen aus unserer Zeit,
Florian Dawin: die wirklich wichtig waren für die Zweitliga-Jahre.
Martin van Elten: Ja, also erstmal das, aber natürlich auch, es war ja damals auch ein bisschen
Martin van Elten: umstritten, dass es nur, dass man 100 Spiele brauchte für den Verein,
Martin van Elten: zum Beispiel Pascal Testroth hat ja nur 96,
Martin van Elten: Spiele, also konnte gar nicht gewählt werden, 95 Spiele und konnte dann nicht
Martin van Elten: gewählt werden, okay, wäre jetzt für mich auch kein Kandidat dafür,
Martin van Elten: aber zum Beispiel bei den 50er-Jahren ist mir dann sofort Manfred Kaiser hat
Martin van Elten: angefangen, weil Manni Kaiser ja auch einer der ersten Nationalspieler irgendwie
Martin van Elten: war aus Aue und natürlich auch für die Zeit steht, wo man dann im Europapokal erfolgreich war oder,
Martin van Elten: Binges Müller natürlich auch wegen den,
Martin van Elten: Vereinsfarben, die ja auch über seine Frau Jutta Müller irgendwie dann lila-weiß wurden.
Martin van Elten: Die hat ja dann auch dafür gesorgt, dass wir überhaupt diese Vereinsfarben dann
Martin van Elten: bekommen haben und ja auch irgendwie dann die Pfeilchen halt geworden sind und
Martin van Elten: vielleicht deswegen auch interessanter und wichtiger Spieler,
Martin van Elten: den man jetzt hätte noch nennen können.
Martin van Elten: Und bei den Trainern natürlich muss man auch sagen, wir haben ja auch mal eine
Martin van Elten: Folge nach ihm genannt. Florian?
Florian Dawin: Pavel.
Martin van Elten: Wäre natürlich auch ein Kandidat gewesen.
Florian Dawin: Aber der kann ja nur beim SC Paderborn-Rekord, nicht Rekord,
Florian Dawin: in der Jahrhundertelf als Trainer sein. Und als Spieler? War auch so, ne?
Martin van Elten: Nee, nee, nee, nee. Du hast ihn mit Pelle Wollitz fortwechselt.
Martin van Elten: Und zwar, Pelle Wollitz ist als Spieler bei VfL Osnabrück in der Rekordelf und als Trainer.
Martin van Elten: Gut, wir schweifen ab. Kommen wir mal zum unschönen Team, kommen wir mal zum Fußball zurück.
Martin van Elten: Fangen wir an mit dem Heimspiel gegen VfL Osnabrück. Eine 1 zu 3.
Martin van Elten: Heimklatsche war es. 0 zu 1, 17. Minute, 1 zu 1, dann kurz vor der Pause.
Martin van Elten: 42. Minute, 73. Minute, dann das 2-1 und ein Doppelschlag.
Martin van Elten: 76. Minute, das 3-1 durch Robin Meissner.
Martin van Elten: Ich glaube, Tobias insgesamt, erste Halbzeit war ganz okay.
Martin van Elten: Osnabrück ein bisschen, ja, aus dem Nichts das Tor gemacht, aber natürlich auch
Martin van Elten: dann den Ausgleich geschafft, aber dann zweite Halbzeit wurde dann doch ganz schön abgebaut.
Tobias Düsterdick: Ja, also ich würde erstmal sagen, same procedure as every time, würde ich mal sagen.
Tobias Düsterdick: Also das, was wir hier besprechen, das haben wir ja schon die Völker davor und
Tobias Düsterdick: die Völker davor und die Völker davor besprochen, weil einfach auch diese Abwehrschwäche
Tobias Düsterdick: einfach so ganz stark eklatant ist.
Tobias Düsterdick: Das ist auch kein Pech mehr, das muss man ganz klar festhalten, das ist Unvermögen.
Tobias Düsterdick: Und gerade wenn man sich die expekte Gegentore anguckt, wir kriegen in etwa
Tobias Düsterdick: immer die Anzahl von Gegentoren, die auch zu erwarten sind.
Tobias Düsterdick: Das heißt, es ist kein Pech oder besonderes technisches Können der Gegner,
Tobias Düsterdick: sondern das sind einfach strukturelle Abwehrprobleme.
Tobias Düsterdick: Und das können wir natürlich auch durch eine verhältnismäßig schwache Offensive,
Tobias Düsterdick: das muss man natürlich auch ganz klar sagen, wir schießen relativ häufig aufs
Tobias Düsterdick: Tor, treffen aber einfach zu wenig. Und ja, insofern muss man halt auch dann
Tobias Düsterdick: sagen, so spielt dann halt auch dann ein,
Tobias Düsterdick: sehr wahrscheinlicher Absteiger.
Martin van Elten: Gehen wir mal in die Analyse da rein. Das 0, das 0-1 war schon Slapstick-mäßig, Florian.
Martin van Elten: Ryan Malone und Tristan Zubel sind sich da nicht einig, wer da zum Ball geht,
Martin van Elten: rennen sich da mehr oder weniger um.
Martin van Elten: Und ja, dann kann Ismael Baicci dann das 0-1 machen.
Martin van Elten: Denkst du, das liegt vor allen Dingen an der Verunsicherung oder auch an der
Martin van Elten: Unerfahrenheit, die die Spieler teilweise haben?
Florian Dawin: Sowohl als auch so Ryan Malone kam ja, glaube ich, zu dem Spiel aus seiner Sperre
Florian Dawin: wieder und hat dann wieder gespielt mit Tristan zusammen in der Innenverteidigung.
Florian Dawin: Das ist einfach nicht eingespielt und Ryan Malone hätte sich sicherlich auch
Florian Dawin: eine andere Saison bei uns vorgestellt.
Florian Dawin: Also da ist es eben Verunsicherung, Unsicherheit.
Florian Dawin: Vielleicht ist es auch eine Leistungsgrenze, muss man auch so sagen.
Florian Dawin: Ja, und Tristan Zobel, da ist es halt dann auch noch Unerfahrenheit.
Florian Dawin: Klar, der hat schon zwei Saisons Regionalliga beim SC Paderborn gespielt,
Florian Dawin: aber Drittliga ist dann doch noch mal.
Florian Dawin: Eine andere Hausnummer. Und ja, da wir ja auch im defensiven Mittelfeld irgendwie
Florian Dawin: keine Beständigkeit haben, kommen dann halt immer sehr einfache Offensivaktionen der Gegner zustande.
Florian Dawin: Und dann ist das schon, aber auch in den letzten vier Spielen extrem,
Florian Dawin: was für Eier wir uns da reinschlagen lassen.
Florian Dawin: Also Tristan mit dem Eigentor, dann hier gegen 60, da kommen wir ja noch nachher
Florian Dawin: zu der vernebelten Aktion, so nenne ich sie jetzt mal.
Florian Dawin: Das ist halt, wie Tobi sagt, das ist ein Absteiger. Dazu fällt mir nichts anderes
Florian Dawin: mehr ein, außer das ist einfach die Leistungsgrenze und es fehlt einfach Führungspersonal,
Florian Dawin: die mal diese Mannschaft getragen haben.
Florian Dawin: Wir haben eigentlich einfach keinen, der in dieser Mannschaft vorangeht und
Florian Dawin: deswegen ist es einfach Verunsicherung und die jungen Spieler,
Florian Dawin: die unerfahrenen Spieler, die einfach da nicht mitgetragen werden.
Martin van Elten: Einer, der natürlich da auch immer unter Druck ist, ist Martin Menel und wir
Martin van Elten: hören mal, was er zum Spiel zu sagen hatte.
Interview: Ganz bitterer Nachmittag wieder für euch. Ich fand, ihr kamt in der ersten Halbzeit
Interview: ein bisschen aus dem Nichts zum Ausgleich, mit einer ersten Chance,
Interview: dann eine Langphase und dann kommt irgendwie Osnabrück und aus der zweiten Halbzeit
Interview: aus dem Nichts, wo ihr eigentlich das Spiel macht,
Interview: näher am Tor seid, gefühlt zumindest, und macht eure Hoffnung irgendwie kaputt
Interview: auf Teilpunkte. Wie hast du es selbst gesehen?
Interview: Ja, wenn man jetzt sagt, aus dem Nichts der Ausgleich, muss man ja auch sagen,
Interview: dass das 0-1 ja auch ein bisschen aus dem Nichts gefallen ist.
Interview: Deswegen, das war heute ein Spiel, wo es auf Kleinigkeiten ankam und da haben
Interview: wir heute verkackt, muss man so ehrlich sagen. sowohl hinten in den,
Interview: kleinen Dreckssituationen, die es im Fußball immer wieder gibt,
Interview: haben wir nicht gut verteidigt, nicht aufmerksam genug verteidigt,
Interview: haben in der einen oder anderen Situation auch die Verantwortung dann versucht abzugeben.
Interview: Ja, und dann vorne wiederum ist auch ein bisschen was abgefallen im Strafraum,
Interview: und da haben wir nicht die Aufmerksamkeit und Gierigkeit gehabt,
Interview: da halt den Wort zu erzielen.
Interview: Das hat Osnabrück uns voraus. Das hat man auf dem Platz heute gesehen und ja,
Interview: deswegen Wir gehen durch Osnabrücker als Gewinner hier vom Platz.
Interview: Und Fakt ist, wir dürfen uns auch
Interview: nicht damit beschäftigen, wie der Gegner irgendwie in der Tabelle dasteht.
Interview: Oder wer jetzt noch als Restprogramm für uns auf dem Programm steht.
Interview: Fakt ist, wir brauchen Punkte und das möglichst schon ab dem Tag.
Interview: Macht sich dein Kopf gerade auch echt bemerkbar bei euch. Jetzt mal ein Beispiel,
Interview: die Situation zwischen Belohn und Zobel.
Interview: Zobel kann ja trotzdem einfach den Ball klären, versucht ihn irgendwie zu kontrollieren.
Interview: Wer ja nicht den Ball irgendwie beim Gegner unterbringen. Dann so zwei,
Interview: drei Situationen, wo man gefährlich eigentlich vor dem Strafraum den Ball irgendwie
Interview: versucht, auf die andere Seite zu spielen und bringt euch selbst in die Bordeauxie.
Interview: Ist es so, man will keinen Fehler machen und trotzdem irgendwie versuchen,
Interview: dass nichts Gefährliches dabei entsteht?
Interview: Ja, und trotzdem haben wir dort halt, das haben sie richtig bemerkt,
Interview: dann auch oftmals die falsche Entscheidung getroffen.
Interview: Also da wäre es auch besser gewesen, oftmals einen langen Ball zu spielen.
Interview: Gerade in der ersten Halbzeit war für den Gegner die Sonne sehr, sehr unangenehm.
Interview: Das haben wir in der zweiten Halbzeit dann auch gemerkt. Da war es ein bisschen
Interview: angenehmer, glaube ich.
Interview: Hätte man einfach ein bisschen besser nutzen können und vor allem ein bisschen
Interview: weniger anbieten dürfen.
Interview: Müssen wir uns ankreiden, Punkt. Und Fakt ist, das hat natürlich auch was mit
Interview: der Konstellation zu tun, dass natürlich Druck beziehungsweise halt auch eine
Interview: angespannte Situation da ist.
Interview: Das ist ja jedem bewusst und natürlich setzt das nicht gerade unbedingt kräftefrei, ist ja ganz klar.
Interview: Noch eine Frage von mir. Nach dem 1 zu 3-Wahrzeug-Gespenste still,
Interview: nach dem Schluss gab es Pfiffe. Wie war denn noch die Reaktion der Fans vom Block?
Interview: Ja, das hat man ja ganz gut erkennen können. Also klar ist, dass die Leute zu
Interview: Recht erwarten, dass wir uns den Arsch aufreißen.
Interview: Und ich glaube, auch wenn ich mich damit unbeliebt mache, wir halten einen Tabellenspitzenreiter
Interview: jetzt nach dem Spiel aktuell wohl.
Interview: Über weite Strecken des Spiels in Schach, allzu viele Torschancen gab es heute nicht.
Interview: Und das ist, wie gesagt, dieser rote Faden, der sich durch die gesamte Saison
Interview: bisher zieht, dass gute Leistungen oder in Teilen gute Leistungen eben nicht
Interview: zu einer Belohnung führen.
Interview: Und da verstehe ich jeden, der dann halt frustriert ist und hinterher dann auch
Interview: vielleicht irgendwann die Schnauze voll hat.
Interview: Und wie gesagt, uns geht es ja auch nicht anders. Wir sitzen da alle in einem Boot. Danke.
Martin van Elten: Ja, Florian, wir sitzen alle in einem Boot. Das ist eine starke Aussage auf der anderen Seite.
Martin van Elten: Aber dann ja auch wieder nicht. Ich meine, die Fans können ja jetzt auch nichts
Martin van Elten: für die individuellen Mannschaftsfehler oder die Leistungen,
Martin van Elten: die halt jede Woche immer wieder geboten werden.
Florian Dawin: Ja, es ist einfach extrem schwierig, weil ich der Mannschaft abnehme,
Florian Dawin: dass sie alles tun, was sie können und auch selber frustriert sind.
Florian Dawin: Aber es ist einfach ärgerlich und frustrierend, das Woche für Woche zu sehen.
Florian Dawin: Und man muss auch wirklich noch die Fans eigentlich loben und das Umfeld.
Florian Dawin: Ich meine, wir haben in der Rückrunde noch kein Spiel gewonnen,
Florian Dawin: sind damit eine der wenigen Mannschaften, die in 2026 noch kein Spiel gewonnen haben.
Florian Dawin: Wir sind jetzt mit...
Florian Dawin: Acht Punkten zum rettenden Ufer und woanders würde noch viel deutlicher die Hütte brennen.
Florian Dawin: Vielleicht ist dieser große Abstand auch schon, dass man schon damit abgeschlossen hat, aber ja,
Florian Dawin: sitzen alle in einem Boot, aber irgendwie geht hier vieles für diesen Verein
Florian Dawin: flöten, wenn dann nächstes Jahr Regionalliga gespielt werden sollte.
Florian Dawin: Das ist schon wirklich bitter.
Martin van Elten: Wie siehst du es, Tobias?
Tobias Düsterdick: Ja, das sind Durchhalteparolen. Also wir sitzen in allen Boot,
Tobias Düsterdick: wir werden so dann kämpfen, bis es rechnerisch möglich ist.
Tobias Düsterdick: Aber wenn wir uns die Statistiken angucken, wir haben aus den letzten zehn Spielen fünf Punkte geholt.
Tobias Düsterdick: Wir haben ein richtig schlechtes Torverhältnis. Also ich kann mich an Zweitligasaison
Tobias Düsterdick: erinnern, da hatten wir ein besseres Torverhältnis.
Tobias Düsterdick: Also insofern zu sagen, ich glaube, dass die Fans, und wenn ich jetzt auch so
Tobias Düsterdick: die Kommentare lese, die Fans haben da innerlich auch schon mit abgeschlossen.
Tobias Düsterdick: Was ich halt als kritisch sehen würde, ist, wenn das wirklich rechnerisch durch
Tobias Düsterdick: ist, ich glaube, da könnte ich mir vorstellen, dass es dann einen richtigen Bang geben wird.
Tobias Düsterdick: Also, dass sich das dann alles entladen wird und ähm,
Tobias Düsterdick: Das kann ich mir vorstellen, weil jetzt ist es glaube ich eher noch so diese
Tobias Düsterdick: Trauerphase, die jetzt schon partizipatorisch laufen wird, aber Trauer schlägt
Tobias Düsterdick: in vielen Fällen irgendwann halt auch eine Wut um.
Martin van Elten: Wie fandst du die Analyse zu den individuellen Fehlern, Florian?
Martin van Elten: Ich meine, Martin Menne hat ja jetzt schon im Prinzip gesagt,
Martin van Elten: es hängt natürlich auch mit dem Kopf zusammen.
Florian Dawin: Ja, es werden immer die falschen Entscheidungen getroffen und das passt einfach in dieses Bild.
Florian Dawin: Der Ball wird gehalten, wenn er weggeschlagen hätte werden müssen.
Florian Dawin: Er wird weggeschlagen, wenn man vielleicht hätte nochmal den Ball halten müssen.
Florian Dawin: Das sind Unsicherheiten, die in diesem Team einfach drin sind,
Florian Dawin: die sie über den Laufe der Saison und vor allen Dingen die letzten zwei Monate angesammelt haben.
Florian Dawin: Da spielt sicherlich auch rückblickend die Zeit von Jens Hertel als Trainer
Florian Dawin: eine Rolle, der vielleicht auch
Florian Dawin: auf eine gewisse Art und Weise nicht die Positivität rüberbringen konnte.
Florian Dawin: Und es ist wie in so einem Strudel, aus dem man nicht mehr rauskommt und es
Florian Dawin: reicht dann einfach nicht.
Martin van Elten: Aber es gab jetzt ja auch ein paar Anpassungen, die der Trainer versucht hat,
Martin van Elten: also zum Beispiel Tristan Tobe wurde ja auch vorhin angesprochen,
Martin van Elten: der war jetzt ja gesperrt auch bei 60 und hat dann ja auch am Samstag auf der Bank gesessen,
Martin van Elten: also durchaus gibt es ja dann auch nochmal die Idee mit Zimnitzer zum Beispiel
Martin van Elten: jemand anders zu bringen,
Martin van Elten: auf Zimnitzer und Uhlmann dann zu setzen und natürlich auch die ewige Diskussion
Martin van Elten: um Erik Weinhauer, Tobias, also Erik Weinhauer,
Martin van Elten: wenn man sich die Kommentarspalten durchliest, ist er ja so ein bisschen der nächste Messias.
Tobias Düsterdick: Ja, aber ich glaube, die Fans stürzen sich jetzt auf irgendwie alles,
Tobias Düsterdick: was irgendwer mal zumindest mal den Ball in Richtung Tor bekommen kann.
Tobias Düsterdick: Also das heißt ja häufig bei Abstiegsmannschaften, wenn da mal einer trifft,
Tobias Düsterdick: sag ich jetzt mal, dann hoffen alle, dass da jetzt der große Knoten geplatzt ist.
Tobias Düsterdick: Ich meine, Weinhauer, das ist auch per se jetzt kein schlechter, definitiv nicht.
Martin van Elten: Und er hat eine Vorlage gemacht.
Tobias Düsterdick: Und er hat eine Vorlage gemacht, genau. Und ich denke halt, um es mal ein bisschen
Tobias Düsterdick: vorwegzugreifen, also ich denke, wenn wir Weinhauer in die Regionalliga nehmen
Tobias Düsterdick: könnten, das wäre eine echte Waffe.
Tobias Düsterdick: Aber für die dritte Liga würde ich sagen, ist er eigentlich zumindest im Moment
Tobias Düsterdick: noch nicht als Topscorer gemacht.
Martin van Elten: Ja Florian, ich wollte das Thema ja eigentlich gar nicht aufmachen,
Martin van Elten: aber was denkst du denn, wer wäre denn interessant, wenn du dir zwei oder drei
Martin van Elten: Spieler aussuchen könntest, den du in die Regionalliga mitnehmen wolltest?
Florian Dawin: Natürlich super gerne, aber das glaube ich ist utopisch Marcel Baer.
Florian Dawin: Also das wäre der Wahnsinn, das muss man sagen.
Florian Dawin: Ansonsten Jamilo Collins fände ich richtig cool.
Florian Dawin: Da muss ich sagen, der überzeugt mich. Erik Ullmann fände ich auch gut.
Martin van Elten: Erik Maetschak?
Florian Dawin: Ja, wäre auch cool. Aber man hört ja, dass das möglicherweise nicht so leicht wird.
Florian Dawin: Und ansonsten, wenn ich hier so den Kader durchscrolle, wird da schon,
Florian Dawin: ja Günther Schmidt habe ich gesagt, fände ich auch ganz cool, aber,
Florian Dawin: Das ist die Frage, ob man Mendel, ob er sich das nochmal antun will oder ob
Florian Dawin: man vielleicht nicht einen der jungen Torhüter auf einen der jungen Torhüter setzt.
Florian Dawin: Aber andererseits, was wäre die Perspektive nächstes Jahr?
Florian Dawin: Im Prinzip darfst du ja nicht lange in dieser Regionalliga drin rumhocken,
Florian Dawin: dann wäre natürlich ein erfahrener Mendel eigentlich eine super Lösung.
Martin van Elten: Ich mache mal die ganz große Keule. Wer sagt dann, dass beim Abstieg Michael
Martin van Elten: Tharnan auch da ist und wir keinen Sportdirektor suchen?
Martin van Elten: Also es ist ja nicht so, dass Manuel nicht vielleicht auch eine andere Position
Martin van Elten: im Verein ausfüllen könnte.
Florian Dawin: Ja, aber ich könnte mir ihn auch, also er ist ja Sportler. Ich kann ja mir auch
Florian Dawin: andererseits vorstellen, dass er sich das nochmal zumindest eine Saison versuchen
Florian Dawin: würde, um ja diese Schmach, das wird sicherlich, wird ihm das Schmerzen wieder gut zu machen.
Martin van Elten: Was denkst du, Tobias? Wer wäre denn noch außer Weinhauer sehr wichtig?
Tobias Düsterdick: Ich scrolle auch gerade so ein bisschen so in den Kader durch.
Tobias Düsterdick: Also ich könnte mir vorstellen, dass ein Janik Eders für die Regionalliga eine
Tobias Düsterdick: echte Waffe sein könnte.
Tobias Düsterdick: Guttaub, der wäre cool, aber den können wir nie und nimmer halten.
Tobias Düsterdick: Tristan Zobel, der wäre auch für die Regionalliga gut, aber ich mache jetzt
Tobias Düsterdick: mal ein Hot Take. Wie wäre es denn mit Ricky Bonschein?
Martin van Elten: Puh, Ricky Bonschein, der schon aussortierte, natürlich auch noch mega komische
Martin van Elten: Baustelle, die man sich aufgemacht hat, dann ihn so quasi anzuzählen in der
Martin van Elten: Presse und dann doch nicht zu verkaufen.
Tobias Düsterdick: Sie hat ja keinen Abnehmer gefunden. Also ich habe ja immer gesagt,
Tobias Düsterdick: für die Regionalliga ist dieser Mann top, aber für die Drittiliga reicht das
Tobias Düsterdick: ihm einfach nicht. Genau.
Martin van Elten: Ja, wäre schon spannend, aber ich muss auch ehrlich sagen, manche Leute,
Martin van Elten: die kommen auch im Kopf mit diesem Switch nicht klar.
Martin van Elten: Und eigentlich sind doch oft die Mannschaften, die komplett zusammengewürfelt werden.
Martin van Elten: Dann das Erfolgsversprechendere als so eine Mannschaft, die jetzt irgendwie
Martin van Elten: so einen Rückschlag schon verkraftet hat mit dem Abstieg.
Martin van Elten: Also, ich weiß nicht, aber es ist so das erste Jahr natürlich echt brutal schwierig,
Martin van Elten: aber eigentlich müsste ja jetzt Michael Tharnert schon die Mannschaft für die
Martin van Elten: nächste Saison planen, oder Florian? Wie siehst du es?
Florian Dawin: Auf jeden Fall muss er das planen. Er muss ja, also es gibt ja Vertragswerke,
Florian Dawin: es wird Spieler geben, die eben nur einen Vertrag für die dritte Liga haben,
Florian Dawin: es wird welche geben, die für die Regionalliga auch einen Vertrag haben, Da muss er gucken,
Florian Dawin: wen man verlängern könnte, wen man verlängern möchte.
Florian Dawin: Da muss man auch gucken, wer, ich denke, da werden auch der ein oder andere
Florian Dawin: wird sich dann umgucken, ob er nicht doch einen Vertrag in der dritten Liga
Florian Dawin: bekommt, logischerweise, auch wenn sich jetzt nicht wirklich viele hervorgetan haben.
Florian Dawin: Aber es ist halt für viele ein Job und da ist die dritte Liga nochmal deutlich attraktiver.
Florian Dawin: Und dann stellt sich auch hier fast schon wieder die Frage, wer hat hier welche Entscheidungsgewalt?
Florian Dawin: Also wie weit hat Michael Tarn an Entscheidungsgewalt?
Martin van Elten: Ja, das ist gut, wir werden später noch. Ich würde mal sagen,
Martin van Elten: wir gehen erstmal zum nächsten Spiel.
Martin van Elten: Und zwar hat Aue am Dienstag danach schon gegen den TSV 1860 München gespielt.
Martin van Elten: 15.000 Zuschauer ausverkauft.
Martin van Elten: Maximilian Wolfram, wir kennen ihn alle noch aus seiner Zeit,
Martin van Elten: war bei Jena in Führung gegangen nach Vorlage von Volland.
Martin van Elten: Marcel Bär kann ausgleichen nach einem schönen Pass von Gutau.
Martin van Elten: Und ja, dann macht Aue eigentlich eine erste gute Halbzeit und geht dann aber
Martin van Elten: kurz nach der Pause dann auch in Rückstand mit Haugen, der macht das 2 zu 1
Martin van Elten: und dann gab es ja erstmal die Nebelunterbrechung.
Martin van Elten: Tobias insgesamt wahrscheinlich eigentlich ein gutes Spiel, aber dieser Nebel
Martin van Elten: hat uns dann wahrscheinlich...
Martin van Elten: Also der war nicht gut für uns.
Tobias Düsterdick: Ja genau, es gibt ja auch Sportarten, wo ja auch solche taxischen Pausen ja
Tobias Düsterdick: auch genutzt werden, um den Flow des Gegners zu unterbrechen.
Tobias Düsterdick: Und genau das ist hier ja auch im Wesentlichen passiert. Und dann kriegen wir
Tobias Düsterdick: ja durch dieses richtig dumme Gegentor, wo Martin Mendel irgendwie dran vorbeifliegt.
Tobias Düsterdick: Also vermutlich hat er es einfach nicht richtig gesehen.
Tobias Düsterdick: Und dann am Ende hat ja Marcel Bern leider noch mal vergeben.
Martin van Elten: Florian, wie hast du das Spiel auf der Couch analysieren können?
Florian Dawin: Schrecklich. Also schrecklich einfach wieder dieses Dieses Kack-Tor vor dieser,
Florian Dawin: ja danach war ja erst die Spielunterbrechung wegen des Nebels.
Florian Dawin: Da finde ich, muss man auch klar, Erik Ullmann, der da an der Seitenlinie auch
Florian Dawin: rumsteht und dann sogar noch weghilft in Richtung Aus, muss man auch noch irgendwie
Florian Dawin: seine Aktien zuschustern.
Florian Dawin: Fallmann schlägt den Ball da mit so einer Bogenlampe raus. Also da sind mehrere
Florian Dawin: Stellen, wo der Ball einfach klar geklärt werden muss.
Florian Dawin: Und es passt dann einfach wieder in diese Saison, dass man dadurch dann das Gegentor bekommt.
Florian Dawin: Und ja, das hat mich schon...
Florian Dawin: Viele, viele Nerven gekostet, weil ich dann wusste, es gibt eigentlich aus dieser
Florian Dawin: englischen Woche braucht man eigentlich irgendwo einen Sieg,
Florian Dawin: um irgendwie noch halbwegs in Schlagdistanz zu sein.
Florian Dawin: Und gegen Aachen nach dem Spiel oder nach den zwei Spielen sah ich das jetzt
Florian Dawin: auch nicht wirklich kommen. Das war schlimm.
Martin van Elten: Auf der anderen Seite natürlich auch 60, eine aktuelle Mannschaft, wo es läuft.
Martin van Elten: Ich glaube, es war jetzt der dritte oder vierte Sieg in Folge.
Martin van Elten: Am Freitagabend haben sie ja nochmal gewonnen bei Viktoria Köln.
Martin van Elten: Also das ist natürlich auch eine Mannschaft, die sich gerade auch nochmal im
Martin van Elten: Aufstiegskampf zurückmeldet.
Florian Dawin: Ja, die sind auch mit 48 Punkten sind die drei Punkte hinter dem Relegationsplatz auf Duisburg.
Florian Dawin: Die haben auch wirklich jetzt einen Lauf, die machen das auch gut.
Florian Dawin: Und ja, trotzdem ist es ja egal, gegen wen man spielt.
Florian Dawin: Jetzt kommt nochmal die Durchhalteparole, man muss halt die Punkte holen.
Florian Dawin: Aber ihr merkt schon, ich bin da auch, ich habe innerlich schon abgeschlossen
Florian Dawin: mit dieser dritten Liga.
Martin van Elten: Tobias, sonst noch was Auffälliges beim Spiel? Ich fand ja die Situation mehr als kurios.
Martin van Elten: Es wird unterbrochen wegen Nebel, der natürlich wetterbedingt war.
Martin van Elten: Mich hat es auch so ein bisschen an das Spiel in Havelse oder gegen Havelse
Martin van Elten: und damals gegen Hannover 2 erinnert.
Martin van Elten: Und dann fangen noch die Münchner Ultras da an, Pyrotechnik abzufackeln.
Tobias Düsterdick: Ja, aber zumindest, also es gibt ja diesen, also für die würde es einfach gesagt
Tobias Düsterdick: haben, okay, wenn es eh schon lieblich ist, macht der Unternehmer jetzt vermutlich
Tobias Düsterdick: auch jetzt nicht mehr ganz so super viel aus.
Tobias Düsterdick: Also insofern, das wird jetzt einfach nicht spiel- oder kriegsentscheidend gewesen sein.
Florian Dawin: Ja, aber im Kommentar war natürlich schon so, ja, jetzt zünden sie natürlich
Florian Dawin: auch noch da hinten dran, ob das so hilfreich ist.
Florian Dawin: Weil zumindest wurde es so reportiert, dass hier ja möglicherweise das Spiel
Florian Dawin: wirklich dann nicht fortgesetzt werden könnte.
Martin van Elten: Ich fand ja diese Berichterstattung auch so kurios, wo sie sich dann mit Sascha
Martin van Elten: Bandemann, war es glaube ich, an den Spielfeldrand gestellt haben und die Sicht
Martin van Elten: sozusagen nachempfunden haben.
Martin van Elten: Also das ist so ähnlich wie die Geschichte, wo sie da die Flasche damals abgefilmt haben.
Martin van Elten: Wenn das Fernsehen das Spiel nicht zeigen kann, dann haben sie echt ein Problem.
Florian Dawin: Weißt du, woran mich das erinnert jetzt? Real Madrid gegen Borussia Dortmund, das Tor ist kaputt.
Martin van Elten: Und Günther Jauch muss die 45...
Florian Dawin: So, ähnlich. Ja, wir haben schon diese Saison einiges erlebt in den Spielen,
Florian Dawin: auch wenn man so an Cottbus denkt mit Unterbrechung, es gibt ja immer irgendwie was passiert.
Martin van Elten: Gut, ich glaube, dann gehen wir mal zum nächsten Highlight weiter.
Martin van Elten: Die Doppelschicht war dann komplett.
Martin van Elten: Am nächsten Tag war der Festakt 80 Jahre Wismut Aue vor ungefähr 7000 Zuschauern im Erzgebirgsstadion.
Martin van Elten: Gab es ein großes Festprogramm mit den Randfichten, die haben den Holzmichel
Martin van Elten: gespielt, Jörg Heinecke saßen am Schifferklavier,
Martin van Elten: und Stereoact ist ja auch ein relativ bekannter DJ hat für den Abschluss gesorgt,
Martin van Elten: und es war auch der Stargast Julia Taubitz natürlich auch da,
Martin van Elten: die Doppel-Olympiasiegerin im Rodeln, die wir ja auch schon in der letzten Folge gewürdigt hatten,
Martin van Elten: ich glaube, ein Event, was ich mir so vorstelle ich war jetzt selber nicht vor Ort,
Martin van Elten: wo die Stimmung vielleicht auch ein bisschen getrübt war oder war es dann schon
Martin van Elten: Geigenhumor also ich muss natürlich auch sagen ich habe es ja nicht mal geschafft
Martin van Elten: auf unseren Social Media Accounts irgendwie 80 Jahre Wismut Auenpost zu machen,
Martin van Elten: weil ich echt die Schnauze voll hatte, wie ging es euch an dem Tag Tobias.
Tobias Düsterdick: Ich habe es zur Kenntnis genommen mehr aber auch nicht.
Martin van Elten: Und du Florian, was hast du vom Festakt mitbekommen?
Florian Dawin: Ja, ich habe so ein bisschen ein paar Videos gesehen da online,
Florian Dawin: ein paar Fotos mit der hier, mit dieser Jahrhundertelf oder die beste Elf von Aue.
Florian Dawin: Und ich glaube, das ist wirklich dann so die Sache, wo wir eben,
Florian Dawin: auf der Grund der räumlichen Entfernung das gar nicht mitbekommen,
Florian Dawin: wie wichtig das für Leute von vor Ort ist, wo einfach Erzgebirge Aue Dauerthema
Florian Dawin: unter den Leuten ist, weil es ja der Verein in der Region ist,
Florian Dawin: der seit 80 Jahren wirklich die Region prägt.
Florian Dawin: Und sicherlich wird das eine gedruckte Stimmung gewesen sein,
Florian Dawin: davon gehe ich auch aus, aber es wird sicherlich auch so gewesen sein,
Florian Dawin: dass man gesagt hat, ja, das ist jetzt wirklich,
Florian Dawin: richtig scheiße, dass das in diesem Jubiläumsjahr dann das erste Mal so tief
Florian Dawin: runter geht, aber der Verein hat auch wirklich vieles geleistet und hat auch
Florian Dawin: viele tolle Momente den Leuten gegeben und ist einfach mega wichtig.
Martin van Elten: Ja, ich persönlich kann mit dieser Form,
Martin van Elten: nicht so viel anfangen, also ich weiß nicht, ich würde mir glaube ich kein Jubiläum
Martin van Elten: ohne Spiel so angucken jetzt, auch wenn es ein Wochenende wäre oder so,
Martin van Elten: ich weiß es nicht ich meine, es ist halt schade, dass wir kein Heimspiel hatten
Martin van Elten: an dem englischen Spieltag in der englischen Woche.
Tobias Düsterdick: Ja, das definitiv. Also ich denke, für die Leute, die dort waren,
Tobias Düsterdick: also ich habe ja auch ein paar Bilder gesehen, da gab es ja auch eine schöne
Tobias Düsterdick: Licht- oder eine schöne Thron-Show.
Tobias Düsterdick: Das ist schon ganz schön gewesen und ich denke halt, da waren auch sicherlich
Tobias Düsterdick: viele Leute aus der Region ja auch da und für die Region ist ja auch dieser
Tobias Düsterdick: Verein ja auch super wichtig.
Tobias Düsterdick: Aber ich glaube, für mich war das persönliche Highlight, dass sie ja unseren
Tobias Düsterdick: wichtigsten oder prominentesten Testspielgegner in der Sommerpause ja vorgestellt haben.
Martin van Elten: Mit Schalke 04?
Tobias Düsterdick: Mit Schalke 04, ja.
Martin van Elten: Hast du das schon eingeplant?
Tobias Düsterdick: Ich habe jetzt gerade das Datum nicht im Kopf, aber grundsätzlich gesehen,
Tobias Düsterdick: kann man sich das ja schon mal angucken.
Martin van Elten: 19. Juli, ist glaube ich ein Sonntag, kommt es zum Duell der Kumpelvereine,
Martin van Elten: wie in der Mitte der des Vereins steht.
Martin van Elten: Ja, es ging ja auch direkt weiter am Samstag mit einem Fanmarsch, da wurde aufgerufen.
Martin van Elten: Der war ja schon in den Morgenstunden, ich glaube schon so um 9.30 Uhr ging es los.
Martin van Elten: Auch schöne Bilder, die man da sehen konnte. Ein großer Marsch,
Martin van Elten: der sich dann von der Auer-Unterstadt auf den Zellerberg aufgemacht hat.
Martin van Elten: Und da natürlich auch mit dem Einsingen auf der Treppe so sein Highlight gefunden hat.
Martin van Elten: Da gab es ja auch einige interessante, coole Videos. Wer das noch mal nachsehen will.
Martin van Elten: 8.300 Zuschauer waren vor Ort.
Martin van Elten: Florian hat es ja schon gesagt, du hattest dir da nicht viel ausgerechnet.
Martin van Elten: Gindorf macht einen Doppelschlag, 24. 27. Minute.
Martin van Elten: Malone bringt Auer noch mal ran in der 47. Minute und dann in der 80.
Martin van Elten: Minute macht Aachen mit dem 3 zu 1 durch Nadjomber. Alles klar.
Martin van Elten: Ja, insgesamt, Florian, wie würdest du denn auf das Spiel blicken?
Martin van Elten: Also, du hattest ja schon gesagt, du hattest eh schon mit einer Niederlage gerechnet,
Martin van Elten: wahrscheinlich auch wegen der überragenden Aachener Offensive.
Florian Dawin: Ja, ich muss sagen, ich habe das so zeitversetzt geguckt, tatsächlich erst mal
Florian Dawin: aufgenommen, nicht auf VHS, ne Martin, kleiner Dis, sondern ganz normal,
Florian Dawin: wie man das heutzutage macht.
Florian Dawin: Und dann habe ich die erste Halbzeit geguckt und dachte so, ja okay,
Florian Dawin: also so ganz schrecklich war es jetzt nicht, wie ich es dann vorher gelesen
Florian Dawin: hatte und dann habe ich aber die zweite Halbzeit gesehen und merkte dann schon,
Florian Dawin: die zweite Halbzeit war doch schon nochmal wirklich deutlich besser mit dem,
Florian Dawin: Dreifachwechsel, dem Tor von Malone und ja, aber am Ende ey,
Florian Dawin: wir verlieren da zu Recht einfach 3-1, da ist auch wieder bei dem,
Florian Dawin: bei dem 0-1 durch Gindorf, da sieht Martin Mendel auch wieder schlecht aus,
Florian Dawin: macht die Ecke auf, die kurze Ecke, der schiebt ihn da rein und man erkennt
Florian Dawin: einfach an dieser Eingespieltheit von Schröers und Gindorf,
Florian Dawin: vor allem die beiden sind einfach die Unterschiedsspieler.
Florian Dawin: Ich habe das dir ja schon die Tage vorher geschrieben.
Florian Dawin: Ganz ehrlich, wenn die nicht Gindorf und Schröers hätten, dann würden die auch
Florian Dawin: so wie wir im Tabellenkeller mit drin hocken, aber die haben einfach die richtigen
Florian Dawin: Spieler ausgeliehen und Und der ist, das ist halt, da hatten wir halt keine Chance.
Martin van Elten: Tja, Tobias, vielleicht nochmal zur Aufstellung. Okansei hat wieder gespielt.
Martin van Elten: Wie fandst du ihn? Wie findest du die Diskussion um Weinhauer?
Martin van Elten: Er hatte ja eine große Chance auch. Er hat die Vorlage gemacht.
Martin van Elten: Wäre Weinhauer vielleicht auch eine Option?
Tobias Düsterdick: Du meinst, das ist für die Startelf? Ja, definitiv.
Tobias Düsterdick: Also ich denke, wir müssen jetzt eh ohnehin bald so die letzte Patrone jetzt auch mal schießen.
Tobias Düsterdick: Also insofern, also schlimmer werden kann es ja eigentlich nicht mehr.
Tobias Düsterdick: Also Weinhauer, ich meine, der hat sich jetzt langsam auch in der dritten Liga
Tobias Düsterdick: so ein kleines bisschen akklimatisiert. Er ist da immer noch nicht ganz auf dem richtigen Stand.
Tobias Düsterdick: Aber es ist definitiv auch jemand, dem man da auch von Anfang an auch mal die
Tobias Düsterdick: Chance dann auch geben kann.
Florian Dawin: Ja, und Günter Schmidt ist ja auch in diesen Dreierwechsel mit reingekommen.
Florian Dawin: Da muss ich sagen, Günter Schmidt und Weinauer, und ich weiß gar nicht,
Florian Dawin: wer der dritte war, der reinkam, haben mir deutlich besser gefallen als Kansay
Florian Dawin: und Stefaniak und wer es auch immer war.
Florian Dawin: Also das war schon deutlich besser, aber irgendwie...
Martin van Elten: Klausel kommt noch rein.
Florian Dawin: Es fehlt einfach die Beständigkeit. Da hat keiner Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen.
Martin van Elten: Ich muss ja sagen, ich habe das Spiel kaum gesehen. Eigentlich nur in der Sportschau-Zusammenfassung.
Martin van Elten: Und da ist mir dann aufgefallen, dass die Yannick Ehlers interviewt haben.
Martin van Elten: Das fand ich auch interessant, dass Yannick Ehlers ja auch so einer der wenigen
Martin van Elten: ist, der sich überhaupt stellt nach dem Spiel.
Martin van Elten: Also hat jetzt wahrscheinlich auch kein gutes Spiel gemacht.
Martin van Elten: Aber ja, wir hatten es ja auch schon mal thematisiert. Konnte man bei dem Spiel
Martin van Elten: nochmal die Führungsspielerkrise sehen, Florian?
Florian Dawin: Definitiv. Also Martin Mähne macht die Ecke auf beim 1-0.
Florian Dawin: Innenverteidigung, tja, nicht präsent irgendwo.
Florian Dawin: Pascal Fallmann, keine Ahnung, läuft seit der ganzen Saison eigentlich der Form
Florian Dawin: hinterher. Eigentlich schon letzte Saison.
Martin van Elten: Die zweite Hälfte.
Florian Dawin: Rückrunde war schon nix. ja, Marvin Stefaniak da auch dauerhaft mit irgendwelchen
Florian Dawin: Einwürfen direkt zum Gegner, Querpässen, langen Bällen, also wir haben keine Führungsspieler.
Florian Dawin: Mika Klausen auch immer zu langsam im Kopf und mit den falschen Bällen,
Florian Dawin: das ist einfach das Problem, du brauchst eine Achse, du brauchst eine Achse
Florian Dawin: im Tor, in der Abwehr, im Mittelfeld, im Sturm,
Florian Dawin: die sich durchzieht und das hat einfach nicht funktioniert.
Florian Dawin: Ich weiß nicht, ich denke, Christoph Dabrowski wird da jetzt auf jeden Fall
Florian Dawin: einen ganz anderen Ansatz gehabt haben als Jens Hertel, ist ein ganz anderer
Florian Dawin: Typ, aber ich muss mich, glaube ich, revidieren zu einer Aussage von vor zwei Folgen.
Florian Dawin: Also diese Entlassung von Jens Hertel kam einfach mal sowas von zu spät.
Florian Dawin: Das ist wirklich rückblickend echt schon extrem.
Martin van Elten: Okay, das diskutieren wir gleich nochmal im nächsten Teil. Du hattest ja schon
Martin van Elten: thematisiert, Lars Gindorf, der war ja auch von Hannover 96.
Martin van Elten: Warum haben wir den eigentlich nicht verpflichtet?
Florian Dawin: Tja, ich habe nochmal eben reingeguckt. Ich habe ja gesagt, Ullmann und Gindorf
Florian Dawin: haben zusammen letzte Saison bei Hannover 2 gespielt.
Florian Dawin: So war es nicht. Ullmann hat wirklich die ganze Zeit zweite Mannschaft in der dritten Liga gespielt.
Florian Dawin: Gindorf hat in der zweiten Liga viele Spiele gemacht, so um die 25.
Florian Dawin: Hat aber auch, also ist meistens, nee, ist öfter reingekommen,
Florian Dawin: aber hat auch nur ein Tor geschlossen.
Florian Dawin: Ich glaube, diese Leistungssteigung war einfach nicht abzusehen.
Florian Dawin: Und du hörst es ja jetzt Woche für Woche bei Magenta oder beim MDR in der Übertragung
Florian Dawin: oder auch in den Podcast, der Junge wird nächstes Jahr nicht mehr 3. Liga spielen.
Florian Dawin: Also der spielt Minimum 2. Liga bei einem guten Verein.
Florian Dawin: Also Hannover, aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass denn jemand sich
Florian Dawin: bei Hannover da wegkauft.
Martin van Elten: Tobi, Jonas Oemichen spielt ja auch bei Aachen.
Tobias Düsterdick: Ja,
Tobias Düsterdick: Den wollten wir eigentlich haben.
Martin van Elten: Und der kommt aus Dresden.
Tobias Düsterdick: Genau. Und hat dann Dresden eigentlich immer einen guten Job gemacht.
Tobias Düsterdick: Aber der wollte nicht zu uns.
Martin van Elten: Und der Bruder von Ali Lune, Medi Lune, spielt bei Aachen. Auch nachverpflichtet.
Tobias Düsterdick: Ja, das ist ja übrigens krass. Ich habe den Namen Lune gelesen und dachte,
Tobias Düsterdick: Lune war da nicht mehr bei uns.
Tobias Düsterdick: Aber ich wusste gar nicht, dass der einen Bruder hat.
Tobias Düsterdick: Aber hier zeigt sich natürlich auch so ein bisschen das Dilemma,
Tobias Düsterdick: was Auer auch vor der Saison hatte, was man ja auch an den Neuzugängen sieht.
Tobias Düsterdick: Wenn kein Geld da ist, kannst du halt auch tendenziell die guten Spieler,
Tobias Düsterdick: es sei denn, die brennen wirklich für die Region oder haben irgendeinen privaten
Tobias Düsterdick: Grund, die kannst du da nicht nach Auer locken.
Florian Dawin: Ja, wobei Aachen ist jetzt auch nicht, glaube ich, der favorisierte Standort.
Florian Dawin: Also gerade was Trainingsbedingungen angeht, finanziell ist da auch nicht so mega viel los.
Florian Dawin: Aber ich glaube, die Region ist halt eine andere. Du bist halt schnell in Köln, Düsseldorf.
Martin van Elten: Also Aachen hatte ja aber auch extrem Glück, stell dir die mal ohne den Sturm vor,
Martin van Elten: also wenn die den Sturm nicht hätten, würden die auch ganz schön,
Martin van Elten: ganz schön tief irgendwie drinstehen, also die restlichen Mannschaftsteile sind
Martin van Elten: halt auch nichts Besonderes und letzte Saison sind sie fast abgestiegen,
Martin van Elten: weil sie keinen Stürmer hatten,
Martin van Elten: also keinen richtigen Stürmer und eigentlich muss man ja auch mal sagen,
Martin van Elten: ja klar, man hat einfach bei uns zu viel auf Bär gehofft, dass Bär irgendwie
Martin van Elten: fit wird und dann hat es ja noch über die ganze Hinrunde gedauert,
Martin van Elten: bis er wieder da ist und jetzt ist er ja nicht mehr so ganz krass erfolgreich
Martin van Elten: wie vor der Verletzung Ja.
Florian Dawin: Aber das ist ja, er ist jetzt auch in den Studel mit reingekommen,
Florian Dawin: also da ist super schwer und ich finde schon, dass man über die letzten vier,
Florian Dawin: fünf Spiele sieht dass er halt eine Entwicklung gemacht hat sich deutlich gesteigert
Florian Dawin: hat auch einfach schneller aussieht,
Florian Dawin: die Verletzung war halt heftig und dass der dann Mitte der Hinrunde zurückkommt
Florian Dawin: und einfach noch eine Zeit braucht,
Florian Dawin: War irgendwie klar. Aber du hast auch vollkommen recht, die beiden hier,
Florian Dawin: Gindorf und Schörs, haben wahrscheinlich bis vor zwei Wochen oder drei Wochen
Florian Dawin: 95 Prozent aller Tore und Vorlagen gemacht.
Florian Dawin: Und jetzt kommen erst so mit dem Medi Lune, dem Nadjombe, der jetzt auch das
Florian Dawin: Tor zum 3-1 gemacht hat, glaube ich, hat er davor auch eine Vorlage gemacht.
Florian Dawin: Aber die haben trotzdem noch wahrscheinlich 85 Prozent aller Scorer.
Martin van Elten: Ja, das ist Wahnsinn, was die für eine Abhängigkeit haben. Aber du hattest das
Martin van Elten: ja auch gerade schon gesagt, man braucht halt eine Achse, um zu bestehen.
Martin van Elten: Und wir haben gerade keine Achse.
Martin van Elten: Ja, dann geht es ja schon weiter gegen Rot-Weiß Essen an der Hafenstraße.
Martin van Elten: Freust du dich denn auch schon so auf das Spiel in Essen, Florian?
Martin van Elten: Eigentlich ist es doch da immer ganz cool. Und es hat sehr, sehr viel Charme, das Stadion.
Florian Dawin: Ja, Essen finde ich grundsätzlich super. Es ist ja da von der Organisation,
Florian Dawin: wenn man dann akkreditiert ist, was wir ja dann sind für Samstag,
Florian Dawin: ist das eine super tolle Sache, der Presseraum ist richtig, also es hat schon ein Zweitliganiveau,
Florian Dawin: die Leute sind da auch einfach korrekt, letztens hat uns doch auch jeder vom
Florian Dawin: Reviersport auch noch nett und freundlich verabschiedet, also freue ich mich schon drauf.
Martin van Elten: Essen relativ erfolgreich. Letztens zwei Spiele gegen Hoffenheim 2 gewonnen,
Martin van Elten: 4 zu 2 davor, 1 zu 0 gegen den Waldhof.
Martin van Elten: Das Skandalspiel, sag ich mal, wo der Essener Teuter ja auch mit einem Böller getroffen wurde.
Martin van Elten: Davor haben sie gegen Hansa verloren und gegen Osnabrück. Also insgesamt,
Martin van Elten: es ist ein bisschen durchwachsen bei Essen, aber sie spielen noch oben mit.
Martin van Elten: Tobias, wo kann man sich denn sportlich drauf einstellen bei RWE?
Tobias Düsterdick: Naja, dass sie eigentlich, wie ich finde, doch eine relativ stabile Mannschaft sind.
Tobias Düsterdick: Also, dass sie sich auch nach Niederlagen nicht hängen lassen,
Tobias Düsterdick: sage ich jetzt mal, sondern dass es vielmehr so ist, dass sie jetzt eigentlich
Tobias Düsterdick: eine gewachsene Mannschaft ist und dass es vor allen Dingen aber auch eine stabile
Tobias Düsterdick: Mannschaft ist, die, glaube ich, einfach auch von einer begeisterten Kulisse spielt.
Martin van Elten: Uwe Koschinat, wahrscheinlich auch einer der Erfolgstrainer bei RWE.
Martin van Elten: Also ich meine, er hat ja glaube ich auch von Dabrowski übernommen, oder?
Martin van Elten: Wenn ich mal überlege, war da noch jemand dazwischen, Trainer weiß ich gar nicht.
Martin van Elten: Aber ich glaube, Uwe Koschinat kam nach Dabrowski direkt.
Tobias Düsterdick: Lustiger Funfact zu Uwe Koschinat. Der hat ja in Dresden, der war ja auch glaube
Tobias Düsterdick: ich immer Trainer in Dresden, der hat dort immer die ganzen Dünner-Männer beglückt,
Tobias Düsterdick: weil er nämlich sehr gern Dünner ist.
Martin van Elten: Wer hat dir das denn erzählt?
Tobias Düsterdick: Das habe ich da mal in der Zeitung gelesen, als ich noch in Dresden war.
Florian Dawin: Und Uwe Koschner, das ist auch der, der immer vor dem Spiel gerne zum Stadion
Florian Dawin: joggt und sich damit auf das Spiel einstellt.
Martin van Elten: Interessante Anekdote.
Florian Dawin: Aber cooler Typ, also auch ein fairer Sportsmann, so wie ich mich an letzte Saison erinnerte.
Florian Dawin: Er war dann ja auch so, ach, wir wollen jetzt aber die Pressekonferenz nicht
Florian Dawin: in die Länge ziehen. Die Auer haben ja auch noch eine lange Rückreise.
Florian Dawin: Also korrekter Typ auf jeden Fall.
Martin van Elten: Kannst du dich doch noch an das Spiel erinnern, Florian? das war ein 4 zu 2
Martin van Elten: und eigentlich war mir da gar nicht schlecht.
Florian Dawin: Nee, wir waren nicht schlecht, es war ein sehr wildes Spiel auf jeden Fall,
Florian Dawin: es war schon sehr heiß, war auch Osterferien, also wir sind ja bald Osterferien, das war ganz gut,
Florian Dawin: aber ich bin tatsächlich so ein bisschen gespannt, die stehen ja jetzt auch
Florian Dawin: schon eigentlich in der Kritik,
Florian Dawin: weil sie ja wirklich ja eigentlich vielleicht auch einen der besten und teuersten
Florian Dawin: Kader haben, aber irgendwie auch nicht so richtig ihren Stürmer gefunden haben.
Florian Dawin: Ja, Ahmet Aslan in der Halbserie abgegeben haben nach Australien.
Florian Dawin: Ja, die Erwartungen sind halt höher. Die erwarten eigentlich auch Zweitliga.
Martin van Elten: Ja.
Martin van Elten: Dann geht es ja auch schon weiter gegen den Waldhof aus Mannheim,
Martin van Elten: die ja gerade erst das Skandalspiel in Essen hatten.
Martin van Elten: Ich glaube, beim Waldhof hat Auer noch nie wirklich was geholt in den letzten Jahren.
Martin van Elten: Tobias, auf was können wir uns dann da einstellen? Auf jeden Fall der Waldhof
Martin van Elten: dieses Jahr auch besser als sonst.
Tobias Düsterdick: Ja, auf jeden Fall. Also ich glaube, es ist sogar deutlich besser als letzte Saison.
Tobias Düsterdick: Und die haben, glaube ich, mit dem Abstieg nichts zu tun.
Tobias Düsterdick: Die haben mit dem Aufstieg nichts zu tun. Also ich denke, die gehen da auch
Tobias Düsterdick: relativ ohne Druck da irgendwie rein.
Tobias Düsterdick: Also ich meine, es ist ja letztlich gesehen, es ist keine filigrane Kontrollmannschaft,
Tobias Düsterdick: sondern eine intensive, direkte und unangenehme Drittliga-Mannschaft.
Tobias Düsterdick: Also die kommen ja eher so über Wucht, Mensalität, zweite Bälle,
Tobias Düsterdick: Flanken, Strafraumpräsenz und eher weniger über lange Ballbesitzphasen oder
Tobias Düsterdick: ein sauberes Positionsspiel.
Tobias Düsterdick: Also, die haben ja auch einen gewissen Terence Boyd und auch mit Felix Duker
Tobias Düsterdick: bei einem entscheidenden Zielspieler.
Tobias Düsterdick: Also, das könnte auch knifflig werden.
Martin van Elten: Terence Boyd beendet übrigens seine Karriere, kam jetzt raus vor ein paar Tagen.
Martin van Elten: Ja, Florian, ich glaube, es ist jetzt auf jeden Fall mehr oder weniger die letzte
Martin van Elten: Chance, dann auch die beiden Spiele jetzt gegen Essen und gegen Mannheim,
Martin van Elten: wenn man rechnerisch nochmal rankommen will.
Florian Dawin: Ja, auf jeden Fall. Das sind die, kann man ja nichts anderes sagen, aber das werden wir...
Florian Dawin: Also wir müssen jetzt auch mal irgendwie, um das Gesicht zu wahren und dass
Florian Dawin: es eben, wie Tobi sagt, nicht ganz, ganz übel noch irgendwann mal wird,
Florian Dawin: muss auch nochmal ein Sieg her.
Florian Dawin: Also ich will mir das nicht ausmalen, dass wir bis zum letzten Spieltag gegen
Florian Dawin: Schweinfurt keinen Sieg in der Rückrunde holen und dann vielleicht von Ulm,
Florian Dawin: Schweinfurt und Havels noch überholt werden.
Florian Dawin: Das wäre schon wirklich sehr peinlich und sehr unangenehm.
Florian Dawin: Und ich glaube, man muss da wirklich gucken, dass man da die Fans noch mit im
Florian Dawin: Boot behält, damit man dann nächstes Jahr, irgendwie für nächstes Jahr Saison
Florian Dawin: eine Positivität entwickeln kann.
Martin van Elten: Ja, wir wollen nochmal zu einem etwas größeren Thema kommen.
Martin van Elten: Es gab ein Interview im MDR, das wurde bei dem 80.
Martin van Elten: Geburtstag, jetzt Vereinsjubiläum, mit Lutz Lindemann geführt.
Martin van Elten: Und Lutz Winnemann ist ja auch dadurch bekannt, dass er erstens MDR-Experte
Martin van Elten: ist, aber natürlich auch in Auerb Trainer und Manager war in den 90er Jahren
Martin van Elten: und den Verein ja auch so ein bisschen durch die 90er Jahre geführt hat mit
Martin van Elten: den Leonhardt-Brüdern.
Martin van Elten: Und er wird dann gefragt, ob das Erzgebirge wirtschaftlich nicht mehr mithalten kann.
Martin van Elten: Und dann sagt er, nein, das glaube ich nicht. Sie haben einfach ihren Weg verlassen,
Martin van Elten: sportlich auf Leute zu setzen, die in der Region erfolgreich waren und die die
Martin van Elten: sogenannte Wismut-DNA in sich tragen.
Martin van Elten: Und dann geht es nochmal um die Gremien. Das ist ja auch bei uns ein beliebtes Wort.
Martin van Elten: Diskutieren wir gleich nochmal. Und da wird er gefragt, ob es die falsche Entscheidung
Martin van Elten: war, Tarnath, Dabrowski und Fuchs zu holen.
Martin van Elten: Da sagt er, nein, eher der Vorstand.
Martin van Elten: Anstatt den Trainer zu entlassen, haben sie Sportgeschäftsführer Matze Heydrich geopfert.
Martin van Elten: Wenn der Vorstand Entscheidungen im personellen, sportlichen Bereich trifft
Martin van Elten: und nicht der Sportgeschäftsführer, dann sind die Probleme absehbar und Verantwortungsbereiche klar verletzt.
Martin van Elten: Matze habe in den letzten Jahren gute Arbeit gemacht, eine stabile Mannschaft
Martin van Elten: zusammengestellt und ist in der Branche hoch angesehen.
Martin van Elten: Und statt ihn im Rücken zu stärken, war es ein großer Fehler,
Martin van Elten: ihn zu entlassen, sagt er.
Martin van Elten: Ja Florian, vielleicht mal als Übersicht für unsere Hörer. Wie ist denn ungefähr
Martin van Elten: die Gremienstruktur beim FC Ernstgebirge?
Florian Dawin: Ja, wir haben uns da so ein bisschen in der Satzung mal durchgegraben und das
Florian Dawin: ist gar nicht so einfach.
Florian Dawin: Wir haben natürlich den, als Gremien haben wir Vorstand, Aufsichtsrat, Ehrenrat.
Florian Dawin: Der Vorstand ist ja, so interpretieren wir das,
Florian Dawin: eigentlich die mächtigste Gruppe, denn sie haben viel Entscheidungsgewalt,
Florian Dawin: sie stellen den Finanzplan auf.
Florian Dawin: Und andererseits ist dann eben da dieser Punkt der Sportgeschäftsführer wie
Florian Dawin: viel Mitspracherecht, Entscheidungsrecht hat er und wie viel,
Florian Dawin: Rückmeldung muss er sich eben dann vom Vorstand bei Verpflichtungen, möglichen Ausleihen,
Florian Dawin: Entscheidungen auf dem Trainerposten eben rückholen, das ist einfach nicht klar,
Florian Dawin: das muss irgendwo in den Verträgen geregelt sein,
Florian Dawin: Und ich glaube, da spricht Lutz Lindemann eben einen sehr wunden Punkt an.
Martin van Elten: Ja, vielleicht nochmal kurz die Struktur. Also der Ehrenrat schlägt die Kandidaten
Martin van Elten: für den Aufsichtsrat vor.
Martin van Elten: Es können aber auch die Mitgliederversammlung kann auch mit einer Zweidrittelmehrheit
Martin van Elten: sozusagen erzwingen, dass andere Kandidaten aufgestellt werden.
Martin van Elten: Und der Aufsichtsrat ernennt dann den Vorstand und kontrolliert auch den Vorstand.
Martin van Elten: Aber wie du schon gesagt hattest, die Form der Kontrolle, die ist halt in der
Martin van Elten: Satzung relativ offen gehalten, was damit gemeint ist.
Martin van Elten: Und ja, was noch interessant ist, auf jeden Fall, dass alle Gremien ehrenamtlich
Martin van Elten: arbeiten und dass das nochmal in der neuen Satzung so verankert ist,
Martin van Elten: weil vorher war es ja auch so der Fall, dass Vorstandsmitglieder auch vergütet werden konnten.
Martin van Elten: Und meines Wissens nach war das ja auch mit Helge Leonhardt.
Martin van Elten: Und man hat ja jetzt dezidiert auch versucht, den Vorstand ehrenamtlich zu halten
Martin van Elten: und den angestellten Geschäftsführern sozusagen dann die Aufgaben zu geben,
Martin van Elten: dann auch die Entscheidungen zu treffen.
Martin van Elten: Also zumindest ist das meine Interpretation der Satzungsreform.
Martin van Elten: Ich weiß nicht, Tobias, weil du dich damit schon beschäftigst hast,
Martin van Elten: wie jetzt überhaupt genau die Gremienstruktur ist und wer da den Hut aufhört.
Martin van Elten: Oder ist es nicht vielleicht auch das Problem, dass es komplett unklar ist,
Martin van Elten: wer den Hut auf hat und nicht in allen Diskussionen, dass es dann immer darum
Martin van Elten: geht, die Gremien, die Gremien, die Gremien, aber gar nicht klar ist,
Martin van Elten: ob es jetzt der Aufsichtsrat, der Vorstand ist und wer es dann vor allem auch
Martin van Elten: vom Vorstand und vom Aufsichtsrat als handelnde Person ist.
Martin van Elten: Also zum Beispiel der Präsident oder der Aufsichtsratsvorsitzende,
Martin van Elten: weil man die Personen ja auch oft gar nicht wahrnimmt.
Tobias Düsterdick: Ja, das ist eine gute Frage. Also wenn ich jetzt ehrlich bin,
Tobias Düsterdick: sehe ich da auch noch nicht so ganz hundertprozentig durch.
Tobias Düsterdick: Also ich glaube, man versucht natürlich das ein bisschen nach einem demokratischen
Tobias Düsterdick: Modell zu machen, dass halt da auch viele Leute mit reingucken,
Tobias Düsterdick: dass halt niemand so wirklich für sich alleine entscheiden kann.
Tobias Düsterdick: Aber es ist natürlich irgendwie auch die Frage, ob da tatsächlich auch die sportliche
Tobias Düsterdick: Kompetenz vorhanden ist.
Tobias Düsterdick: Also versteht ihr, was ich meine?
Martin van Elten: Also, das hatte ich ja bei der Entscheidung über Jens Hertel kritisiert, dass Leute,
Martin van Elten: die ehrenamtlich tätig sind im Vorstand oder Aufsichtsrat, Entscheidungen über
Martin van Elten: Sportliches treffen, wo sie, auf gut Deutsch gesagt, keine Ahnung von haben,
Martin van Elten: außer vielleicht natürlich die paar Leute, die einen sportlichen Hintergrund da auch haben.
Martin van Elten: Und dann ist ja auch die Frage, man weiß es ja aus Aufsichtsräten zum Beispiel
Martin van Elten: in den Aktienunternehmen, dass man sich dann vielleicht auch einen Experten
Martin van Elten: auch in einem Gremium verlässt, aber die Entscheidung wird ja überhaupt nicht
Martin van Elten: kommuniziert, wie sie dann gelaufen ist und wie es zu der Entscheidungsfindung gekommen ist.
Tobias Düsterdick: Ja, genau. Und ich denke, das ist halt so ein bisschen, also ich glaube,
Tobias Düsterdick: das wirkt erst mal von außen, ich weiß nicht, ob es jetzt intern so ist,
Tobias Düsterdick: das kann ich natürlich nicht einschätzen, da will ich auch über niemanden den Stab brechen,
Tobias Düsterdick: allerdings wirkt es von außen auf mich ein bisschen undurchsichtig.
Martin van Elten: Ja, Florian, was denkst du, war es der Versuch, das Königreich Leonhardt aufzulösen,
Martin van Elten: wo einer die Entscheidung immer getroffen hat, wo er auch ganz klar war,
Martin van Elten: bei allem, was man an Helge Leonhardt und seinem Bruder zu Recht kritisieren
Martin van Elten: kann, aber er war ja im Prinzip für alles verantwortlich.
Martin van Elten: Und jetzt ist ja die Verantwortlichkeit überhaupt nicht klar.
Martin van Elten: Also egal, ob es jetzt die Entscheidung Hertel ist oder die Entscheidung Tarnard,
Martin van Elten: oder sozusagen die Entscheidungsgewalt, die überhaupt Tarnard hat. Also für mich,
Martin van Elten: Ich wüsste jetzt nicht, ob er jetzt nochmal die Möglichkeit hätte,
Martin van Elten: den Trainer zu entlassen, aber wenn ich mich richtig erinnere,
Martin van Elten: war es ja auch damals die Diskussion, als Hegel Leonhard abgetreten ist als Präsident,
Martin van Elten: dass wir nie wieder so einen Alleinentscheider haben wollen und eigentlich,
Martin van Elten: dass wir auch einem Sportgeschäftsführer diese Kompetenz geben wollen,
Martin van Elten: über das Sportliche zu entscheiden.
Florian Dawin: Ich finde es erstmal richtig, dass die Satzung so geändert wurde,
Florian Dawin: dass eben das Demokratische aufgestellt wurde, das ist ganz klar.
Florian Dawin: Ich finde es wichtig, den Sportgeschäftsführer zu stärken,
Florian Dawin: weil er eben die meiste Ahnung von dem Geschäft hat, aus dem Geschäft kommt,
Florian Dawin: die Kontakte pflegt, hauptsächlich die Gespräche mit den Spielerberatern führt
Florian Dawin: und allen anderen Beteiligten.
Florian Dawin: Da im Aufsichtsrat oder im Vorstand ja teilweise nur Leute sitzen,
Florian Dawin: die sich mit den sportlichen Belangen auskennen.
Florian Dawin: Das, was unser Problem ist, ist einfach diese Intransparenz.
Florian Dawin: Wir haben da eben nicht transparent, wer fällt welche Entscheidung.
Florian Dawin: Es wird einerseits vom Verein selber in den Pressemitteilungen immer von den
Florian Dawin: Gremien gesprochen, wer auch immer das ist.
Florian Dawin: Die Gremien haben entschieden und das macht es dann schwierig,
Florian Dawin: das nachzuvollziehen und das Ganze wird natürlich auch von der Presse bisher
Florian Dawin: ja relativ so eins zu eins übernommen und ich habe jetzt,
Florian Dawin: Ich habe es jetzt nicht ganz im Blick, aber ich glaube, da wurde jetzt auch
Florian Dawin: gar nicht großartig kritisch hinterfragt, wer denn hier welche Entscheidung
Florian Dawin: gefällt hat. Denn das ist wirklich jetzt ein Problem.
Martin van Elten: Ja gut, aber vielleicht ist ja auch das Problem, dass die Satzung dann so unkonkret ist.
Martin van Elten: Also ich meine, in der Satzung ist jetzt ein anderes Thema, aber ich kann es ja nochmal aufgreifen.
Martin van Elten: Es sind ja nicht mal die Positionen des Vorstands definiert.
Martin van Elten: Also es ist nicht klar, gibt es einen Schatzmeister, gibt es sozusagen Beisitzer,
Martin van Elten: wer vertritt den Verein gerichtlich und das ist ja auch normalerweise halt,
Martin van Elten: wie man die Unterscheidung halt macht, es gibt ja auch Vorstände,
Martin van Elten: wo es sozusagen einen Kernvorstand gibt, der auch im bürgerlichen Gesetzbuch
Martin van Elten: eingetragen ist, nennt man dann BGB-Vorstand und dann einen erweiterten Vorstand,
Martin van Elten: aber genau, das wäre dann ja alles im Binnenverhältnis zu klären,
Martin van Elten: im Binnenverhältnis des Vorstands, wie die das regeln.
Martin van Elten: Aber eigentlich muss sowas in der Satzung geregelt sein, damit es halt auch für alle klar ist.
Martin van Elten: Aber Lutz Lindemann trifft ja dann auch einen Punkt, gerade mit Matze Heydrich oder Florian.
Martin van Elten: Also klar, es geht um die Personale Matze Heydrich, vor allen Dingen jetzt in
Martin van Elten: dem Interview, aber es ist ja auch unklar, wie die Entscheidungen dann getroffen wurden.
Florian Dawin: Genau, es ist ja nicht klar, war da der Vorstand die treibende Kraft,
Florian Dawin: die gesagt hat, wir möchten Lars Fuchs,
Florian Dawin: um nochmal die Chronologie klar zu machen, Lars Fuchs installieren und Jörg
Florian Dawin: Emmerich eben aus seinem Amt
Florian Dawin: als Co-Trainer entlassen oder woanders im Verein, ich nenne es jetzt mal,
Florian Dawin: unterzubekommen oder kam das eher aus einem Aufsichtsrat.
Florian Dawin: Weil danach hat ja Matze Heil hier entschieden, wenn Jörg Emmerich,
Florian Dawin: mein Kumpel, dann eben abgesetzt wird und ich das eigentlich nicht will,
Florian Dawin: dann vertrauen die Leute mir nicht mehr.
Florian Dawin: Dann muss ich da auch nicht weiterarbeiten. Und das wäre jetzt ja in der Rückschau
Florian Dawin: wichtig zu sehen, denn man muss ja sagen, dass in den letzten anderthalb Jahren
Florian Dawin: da verschiedenste Fehler in den Personalentscheidungen gefällt wurden.
Florian Dawin: Und im Prinzip müsste man dann ja schauen, sollte dieser Vorstand so weiterarbeiten,
Florian Dawin: sollte es da Veränderungen geben.
Florian Dawin: Ich breche jetzt mal den Stab ziemlich klar, da muss jetzt zumindest intern
Florian Dawin: das Ganze aufgearbeitet werden, damit man dann gestärkt in die nächste Saison
Florian Dawin: gehen kann. Und ich meine, die nächsten Entscheidungen stehen ja bevor.
Florian Dawin: Michael Tarnath, Christoph Dabrowski, Lars Fuchs, möglicherweise ein neuer Trainer.
Florian Dawin: Wir wissen ja nicht genau das Vertragswerk, aber es ist auch die Frage,
Florian Dawin: ob Christoph Dabrowski noch Regionalliga bei Aue übernehmen möchte.
Martin van Elten: Wie viele andere Trainer werden wir noch bezahlen?
Martin van Elten: Ja, Lutz Rindemann noch mal mit einem interessanten Punkt.
Martin van Elten: Er meinte, statt die Hannover-Connection zu holen, hätte man mit Emmerich Schubitice
Martin van Elten: weitermachen sollen und noch zwei Spieler holen sollen.
Martin van Elten: Jetzt hat man drei Funktionäre in der Seitenlinie und einen Spieler aus der
Martin van Elten: Oberliga, dem man noch erklären musste, was das Ernstgebirge ist.
Martin van Elten: Die interne Lösung sei sich nicht
Martin van Elten: zugetraut worden und jetzt wäre es noch schwer, die Klasse zu halten.
Martin van Elten: Und er sagt, auch wenn Aue absteigt, vielleicht sind Leute wie Uwe Leonhard
Martin van Elten: oder Lothar Lässig bereit, wieder Verantwortung zu übernehmen.
Martin van Elten: Oder Ex-Spieler wie Marco Kurt, Philipp Riese, Jan Hochschalt oder Enrico Kern
Martin van Elten: könnten übernehmen, um den Regionalligern neu durchzustarten.
Martin van Elten: Ja, Tobi, wie siehst du es?
Tobias Düsterdick: Also ich denke schon, man könnte halt schon, also zum Beispiel Marco Kurt,
Tobias Düsterdick: der ist ja auch immer in der Region geblieben, sag ich jetzt mal.
Tobias Düsterdick: Also der wohnt ja, glaube ich, auch noch in Leipzig.
Tobias Düsterdick: Also das wäre ja zum Beispiel einer. Aber ich würde jetzt zum Beispiel auch
Tobias Düsterdick: auf andere Leute setzen.
Tobias Düsterdick: Also zum Beispiel, ich weiß nicht, ob euch der Name Thomas-Lav Pieplica noch was sagt.
Tobias Düsterdick: Das ist ein Torwart-Trainer, der geht übrigens bei mir in Brewe immer einkaufen.
Tobias Düsterdick: Wir haben uns da schon ein paar Mal getroffen.
Tobias Düsterdick: Also wir haben nicht miteinander gesprochen. Und das ist so ein bisschen,
Tobias Düsterdick: das wäre halt auch einer, der halt so die Region kennt.
Tobias Düsterdick: Also ich meine, Nars Fuchs, der kennt ja eigentlich auch die Region.
Tobias Düsterdick: Der hat doch ewig lang in Magdeburg, glaube ich, gespielt, oder?
Martin van Elten: Ja, also ...
Martin van Elten: Finde es ein bisschen übertrieben, das danach so auszurichten.
Martin van Elten: Es ist ein bisschen Lutz Lindemann-Volklore natürlich und es geht natürlich
Martin van Elten: auch wieder um die vielbesporene Wismut-DNA.
Martin van Elten: Aber Florian, wir wissen ja bis heute nicht, was das eigentlich bedeutet.
Martin van Elten: Also es ist ja erstmal nur ein Label, genauso wie Kumpelverein.
Florian Dawin: Das ist richtig, aber ich denke nochmal eben die ganze Zeit nach.
Florian Dawin: Wir hatten Jonas Oemichen genannt, den wir vielleicht in der Winterpause gerne
Florian Dawin: verpflichtet hätten, möglicherweise.
Florian Dawin: Hätte vielleicht etwas gebracht, aber der kommt, der kriegt vielleicht eine
Florian Dawin: Anfrage und dann von Michael Tarnath, der weiß nicht, ja, wie lange Jens Hertel
Florian Dawin: da im Amt bleibt oder also, oder beziehungsweise, dann war er schon aus dem
Florian Dawin: Amt, wer jetzt der neue Trainer ist.
Florian Dawin: Das sind natürlich viele Unbekannte, die dann auf einmal in so einem Verein,
Florian Dawin: der stark in der Region verwurzelt ist und lange Zeit auch personell mit Personen
Florian Dawin: aus der Region besetzt war, dann eben nicht so richtig weiß,
Florian Dawin: in welchen Weg geht dieser Verein jetzt.
Martin van Elten: Was wäre denn aus deiner Sicht das Alternativ-Szenario gewesen?
Martin van Elten: Das, was Loss Lindemann sagt, man hätte mit Heidrich, Emmerich,
Martin van Elten: Schubi-Tietze weitergemacht, vielleicht auch noch Philipp Hauk aus dem Nachwuchs hochgezogen oder so.
Martin van Elten: Also was wäre denn für dich die Alternative gewesen? Denkst du,
Martin van Elten: es wäre wirklich einfacher gewesen, deinen Spieler zu holen?
Martin van Elten: Ist im Nachhinein natürlich immer einfach zu sagen, aber du hattest ja auch
Martin van Elten: gesagt, Hertel wurde viel zu spät entlassen.
Florian Dawin: Ja, man kann das natürlich immer leichter von hinten erzählt, das ist ja auch klar.
Florian Dawin: Aber man muss ja jetzt so drauf blicken, so der Dabrowski-Effekt hat natürlich nicht eingesetzt.
Florian Dawin: Ist klar, die Spieler sind weiter verunsichert gewesen.
Florian Dawin: Möglicherweise wäre unter einem anderen Trainer mit Matze Heydrich und Jörg
Florian Dawin: Emmerich und den genannten, wäre das genauso gelaufen. Das kann auch sein.
Florian Dawin: Das wissen wir nicht. Wir können in diese Glaskugel gucken. ähm,
Florian Dawin: Nur, was halt schon auf jeden Fall klar ist, man hätte halt Geld für Spieler gehabt.
Florian Dawin: Ob die jetzt überhaupt gesprächsbereit gewesen wären, steht auf einem ganz anderen
Florian Dawin: Papier. Aber so haben wir Vincent Okansel geholt.
Martin van Elten: Ja, abschließend für die Diskussion. Was erwartet ihr denn im Sommer?
Martin van Elten: Also sollte der Trainer gehen? Sollte das Team gehen? Sollte der Vorstand gehen?
Martin van Elten: Ich bin da relativ klar.
Martin van Elten: Also eigentlich kann sich da keiner halten, wenn wir so absteigen.
Martin van Elten: Vor allen Dingen mit dem Etat und mit den Spielern, die wir eigentlich auch hatten.
Martin van Elten: Ich wüsste jetzt nicht, wer man da aktuell einen guten Job im Sportlichen attestieren kann.
Martin van Elten: Finanziell weiß ich auch nicht, wie es aussieht, ob der Verein es auch überleben
Martin van Elten: wird oder ob die Sponsoren auch genug dem Verein dann geben. Was denkst du, Tobias?
Tobias Düsterdick: Gute Frage. Das ist jetzt wieder die gute alte Glaskugel.
Tobias Düsterdick: Ich denke schon, dass so zwei, drei, vielleicht vier Spieler bleiben werden.
Tobias Düsterdick: Ob sich denn der Profsi jetzt die vierte Liga antun wird, puh,
Tobias Düsterdick: keine Ahnung, ich kenne ja auch seinen Vertrag nicht und ich könnte mir jetzt
Tobias Düsterdick: gut vorstellen, dass er auch bloß Vertrag jetzt für die dritte Liga hat.
Tobias Düsterdick: Also ich rechne für den Sommer eigentlich mit einem großen Umbruch.
Martin van Elten: Und du, Florian?
Florian Dawin: Ich rechne auch mit einem großen Umbruch. Also der Vorstand muss ja jetzt kritisch
Florian Dawin: die Arbeit vom Geschäftsführer Sport und vom Trainer begutachten.
Florian Dawin: Der Geschäftsführer Sport vielleicht auch die Arbeit vom Trainer.
Florian Dawin: Aber da muss jetzt geguckt werden, wie ist diese Arbeit jetzt in diesen,
Florian Dawin: dann wenn es im Sommer, wobei man muss jetzt schon eigentlich dran denken,
Florian Dawin: in den letzten drei Monaten gewesen.
Florian Dawin: Und dann Entscheidungen fällen. Aber nach so einer Saison kannst du ja nicht
Florian Dawin: quasi alle Leute aus der sportlichen Leitung und auch alle Spieler behalten.
Florian Dawin: Das ist ja gar nicht möglich. Da muss jetzt ein Schnitt drin.
Florian Dawin: Her.
Martin van Elten: Wir haben natürlich auch wieder ein Helge der Woche. Es gibt keine Option aufzugeben.
Martin van Elten: Es gibt nur eine Option unermüdlichen Kampf. Das hat er noch mal gepostet diese
Martin van Elten: Woche und er stand dann in seiner Lamborghini-Jacke.
Martin van Elten: Ja, Florian, ist das eine realistische Option, dass Helge Leonhardt sich auch
Martin van Elten: wieder ins Spiel bringt? Oder wie interpretierst du das?
Florian Dawin: Gute Frage. Ich glaube, er, wenn man es, also wenn es sich ergeben würde,
Florian Dawin: würde er es sofort machen.
Florian Dawin: Aber ich glaube, man sollte auch die Finger davon lassen.
Florian Dawin: Ich verweise da jetzt nur auf den Instagram-Beitrag von Macht aus dem Schacht
Florian Dawin: von heute, der da zuvor gekommen ist und noch mal so ein bisschen zusammengefasst
Florian Dawin: hat, was die Ära der Leonards eigentlich bedeutet.
Florian Dawin: Natürlich haben sie eine Riesenrolle für die 2. Liga gespielt,
Florian Dawin: dass wir das mit Wismut Aue geschafft haben.
Florian Dawin: Aber am Ende war es ja so auch, dass dann als Helge Leonard dann abgetreten
Florian Dawin: ist, der Verein eben mit, was waren es, 1,4 Millionen Verbindlichkeiten dastand?
Martin van Elten: Naja, zumindest wurde mal die Saison mit einer Unterdeckung geplant und es wurden
Martin van Elten: dann ja noch weitere Sponsorengelder akquiriert, um die Insolvenz des Vereins zu verhindern.
Martin van Elten: Der Verein stand de facto vor der Insolvenz nach dem Abstieg.
Martin van Elten: Und das ist dann nur durch die Sponsoren und durch den Erzgebirgskreis,
Martin van Elten: der ja auch auf die Stadionpacht verzichtet hat oder erst mal gestundet hat, muss man ja sagen.
Martin van Elten: Also es ist ja nur ein Kredit beim Erzbewerbskreis sozusagen.
Martin van Elten: Dadurch wurde der Verein ja erst mal gerettet. Das Eigenkapital ist aufgebraucht.
Martin van Elten: Es gab eine halbe Million Eigenkapital.
Martin van Elten: Also eigentlich wurde relativ schlecht gewirtschaftet. Man muss sie natürlich
Martin van Elten: auch noch mal zugutehalten.
Martin van Elten: Sie haben den Verein durch die Corona-Krise gebracht.
Martin van Elten: Das war natürlich die tickende Zeitbombe, die man dadurch auch hatte, sich eingekauft.
Martin van Elten: Man war darauf nicht vorbereitet. Also das alleine hätte ja den Verein schon
Martin van Elten: vor die Wand fahren können.
Martin van Elten: Aber Tobias, ich glaube, dass diese Helge Leonhardt Rufe nach ihm,
Martin van Elten: die sind relativ laut bei Social Media.
Martin van Elten: Es ist natürlich auch immer der Wunsch erstmal nach der guten alten Zeit und
Martin van Elten: wahrscheinlich auch noch so ein Hoffnungsbringer oder wie interpretierst du das?
Martin van Elten: Also ist es ein Verklären seiner Präsidentschaft? Ja.
Tobias Düsterdick: Ja, auf jeden Fall. Also ich denke, das war halt so ein Typ,
Tobias Düsterdick: das war halt so ein Machertyp, man hat ihn ja auch nicht für sonst immer so
Tobias Düsterdick: den Führer genannt, also mit seinen mehr oder minder leckenderen Reden.
Martin van Elten: Ansprachen, ja.
Tobias Düsterdick: Oder Ansprachen, bitte, Entschuldige.
Tobias Düsterdick: Ich denke halt so ein bisschen, und ich denke, die Rufe, also die Rufe,
Tobias Düsterdick: dass er endlich weg ist, die waren ja genauso laut irgendwie, als er weg war.
Tobias Düsterdick: Also ich denke so ein bisschen, also die denken dann, oh, wenn er dann wieder
Tobias Düsterdick: da ist, wird das dann alles wieder gut? Aber ich halte das persönlich für Schwachsinn.
Martin van Elten: Ist natürlich ein hartes Urteil. Ich weiß halt nicht, also für mich ist er auch
Martin van Elten: einer der Hauptgründe für die Misere. Das muss man auch nochmal festhalten.
Martin van Elten: Also die Misere, die wir finanziell haben und die wir ja auch mit dieser Struktur,
Martin van Elten: das haben wir ja gerade schon ausdiskutiert, dass der Verein gar keine demokratische
Martin van Elten: Führung oder eine Demokratie im Verein gelernt hat.
Martin van Elten: Also man hat ja im Prinzip eine autoritäre Herrschaft über Jahre gehabt,
Martin van Elten: wo es einen Alleinherrscher gab, der für alles verantwortlich war,
Martin van Elten: aber Demokratie ist nicht erlernt worden in dem Verein.
Martin van Elten: Ist das jetzt ein hartes Urteil, Florian, oder kannst du dich da zumindest teilweise anschließen?
Florian Dawin: Nee, ich kann mich dem anschließen. Das tut natürlich, wenn man mal ganz in
Florian Dawin: sich reingeht, einem natürlich irgendwie weh, weil natürlich die Zeit der Leonards
Florian Dawin: ist natürlich eine Zeit, die die eigene Fanbiografie geprägt hat.
Florian Dawin: Und wo wir in den Stadien unterwegs waren und legendäre Erlebnisse mit geilen
Florian Dawin: Spielen hatten, in Karlsruhe irgendwie ein 5-3 oder in Köln gewonnen 1-0, solche Geschichten.
Florian Dawin: Aber wenn man das mal ganz nüchtern und neutral oder neutraler,
Florian Dawin: nüchterner aus so einer Vereinsorganisationsperspektive und eben einem demokratischen
Florian Dawin: Verständnis sieht, dann ist das ein passendes Sachurteil.
Martin van Elten: Ja gut, man muss Demokratie lernen.
Martin van Elten: Das ist auch was, was man aus der Demokratieforschung natürlich weiß.
Martin van Elten: Und natürlich hat natürlich auch die DDR den Anteil an dem ganzen Konstrukt,
Martin van Elten: dass es ja kein demokratischer Staat war.
Martin van Elten: Und ja, auch die Demokratie sozusagen in Sachsen erst seit gut 35,
Martin van Elten: 36 Jahren jetzt besteht.
Martin van Elten: Und im Verein muss natürlich genauso gelehrt werden.
Martin van Elten: Wobei natürlich auch Vereinsdemokratie relativ abstrakt ist im Vergleich zum
Martin van Elten: Staat, wo ja relativ klar ist, dass sich Demokratie in Wahlen ausdrückt und
Martin van Elten: in Mitbestimmung und so weiter.
Martin van Elten: In dem Verein ist ja Mitbestimmung dann durchaus auch nochmal komplizierter.
Tobias Düsterdick: Ja, also ich denke so ein bisschen, also jetzt spielen wir ja auf die größere
Tobias Düsterdick: gesellschaftliche Themen an.
Tobias Düsterdick: Also ich glaube letztlich gesehen ist, glaube ich, der Wunsch nach einem Anführer,
Tobias Düsterdick: sage ich jetzt mal, in manchen Regionen vielleicht ein bisschen größer als in
Tobias Düsterdick: wiederum anderen Regionen, um es jetzt mal vorsichtig zu formulieren.
Tobias Düsterdick: Aber du hast natürlich recht, mit Helge Leonhardt, das ist so ein bisschen,
Tobias Düsterdick: das ist so ein bisschen wie so ein Sternenschweif.
Tobias Düsterdick: Also er hat wirklich viel gute Arbeit geleistet, also beide,
Tobias Düsterdick: aber sie sind natürlich auch, weil auch gerade keiner ihm auf die Ferien geguckt hat,
Tobias Düsterdick: natürlich einerseits auch mit für den Abstieg aus der zweiten Liga verantwortlich
Tobias Düsterdick: und natürlich auch dann sozusagen für die finanzielle Misere,
Tobias Düsterdick: die danach entstanden ist.
Tobias Düsterdick: Also sozusagen sie waren für unseren Erfolg verantwortlich, aber auch für den
Tobias Düsterdick: Misserfolg ursächlich auch heute.
Martin van Elten: Ja, ich finde, da hast du nochmal einen ganz schönen Abfluss gefunden.
Martin van Elten: Ich hoffe, dass sich auch viele Vereinsmitglieder dann weiterhin engagieren
Martin van Elten: oder dann auch mal vielleicht wirklich auch die Mitbestimmung dann einfordern.
Martin van Elten: Also es könnte ja auch dann über eine Mitgliederversammlung oder so geschehen,
Martin van Elten: dass man den Verein neu aufstellt.
Martin van Elten: Und ich hoffe auch, es gibt ja auch durchaus gute Vereine in der Umgebung,
Martin van Elten: wo sich die Fanszene dann auch in die Verantwortung begeben hat.
Martin van Elten: Also ich denke dann zum Beispiel mal an jener als Positivbeispiel,
Martin van Elten: wo es ja auch Mitbestimmung gibt, große Mitbestimmung aus der Fensterne mittlerweile.
Martin van Elten: Also das könnte ja auch der Weg sein, den aber dann einschlagen könnte.
Martin van Elten: Bei aller Rivalität natürlich zu anderen Standorten, aber da kann man sich ja
Martin van Elten: durchaus was abgucken. Florian?
Florian Dawin: Ja, fällt mir nur ein, überall wo die Tür zugeht, das ist jetzt vielleicht die
Florian Dawin: dritte Liga, geht woanders eine neue Tür auf und man kann aus der Niederlage
Florian Dawin: dann auch wieder was Positives geben.
Florian Dawin: Um so ein bisschen Kalenderspruch mäßig zu sein und nicht Durchhalteparolen
Florian Dawin: mäßig, aber ich finde ihr habt das auch gerade eben schon sehr differenziert
Florian Dawin: aber auch klar benannt was die Ära der Leonards,
Florian Dawin: ausgemacht hat und wie das eigentlich sich jetzt wieder niedergeschlagen hat
Florian Dawin: in der neuen Satzung und wir dann aber doch wieder.
Martin van Elten: In alte Muster zurückfallen.
Florian Dawin: Und wo wir die einfach in Entscheidung haben oder wo wir wissen wollen,
Florian Dawin: wer entscheidet das Ganze Das ist halt dann leichter, als das auszudiskutieren.
Martin van Elten: Und wo das Ganze auf so einen Machtkampf zwischen Hertel und Heydrich reduziert
Martin van Elten: wurde oder Hertel und Heydrich und zusammen mit Emmerich, was natürlich auch nicht ganz richtig ist.
Martin van Elten: Also es war ja schon komplexer als diese zwei Lager, die dann teilweise dargestellt wurden.
Martin van Elten: Aber es war ja auch immer der Wunsch, so eine Heilsbringer zu haben.
Martin van Elten: Also jetzt erstmal Matze Heydrich, der uns irgendwie sportlich aus dem Gröbsten
Martin van Elten: rauszieht und der Jens Hertel, der nächste Heilsbringer, der uns in die zweite Liga zurückführt.
Florian Dawin: Ja und da muss man auch sagen, der Kader ist ja nicht so schlecht, dass er absteigen muss.
Florian Dawin: Da muss man auch die Spieler in die Pflicht nehmen.
Florian Dawin: Da haben die Spieler auch wirklich einen großen Anteil daran.
Martin van Elten: In diesem Sinne, Jungs, mit Blick auf die Zeit könnt ihr noch eure letzten Worte
Martin van Elten: für diese Woche an die Hörerinnen und Hörer richten.
Martin van Elten: Tobias, war wieder eine intensive Folge. Ich glaube, wir haben auch mal ein
Martin van Elten: paar Sachen grundsätzlich besprochen. Hat mir auf jeden Fall gut gefallen. Hast du noch was?
Tobias Düsterdick: Ja, ich hoffe für die lieben Zuhörenden, dass wir haben jetzt ein bisschen Licht
Tobias Düsterdick: in die neblige Stimmung gebracht, sag ich jetzt mal.
Tobias Düsterdick: Und ich würde jetzt einfach mal sagen, das ist ja so ein bisschen,
Tobias Düsterdick: wenn der Nebel einfach weg ist, wird man einfach auch klarer sehen, wo man steht.
Tobias Düsterdick: Und ich denke so ein bisschen, wir sind gerade so ein bisschen so im Winter
Tobias Düsterdick: angekommen in dem Verein, aber it's always darkest before the dawn.
Tobias Düsterdick: Das heißt, es ist immer am dunkelsten, kurz bevor die Sonne wieder aufgeht.
Tobias Düsterdick: Das würde ich euch gerne einfach mitgeben wollen.
Martin van Elten: Ja, richtig. In diesem Sinne, bis in zwei Wochen. Danke für die Folge.
Martin van Elten: Danke Florian, danke Tobias. Wir hören uns.
Florian Dawin: Tschüss zusammen.
Tobias Düsterdick: Tschüss.